Die Tradition der katholischen Kirche ist in begründeten Fällen für die Todesstrafe. Sie stellt keinen Verstoß gegen das fünfte Gebot dar, sondern dient der bestmöglichen Wiederherstellung der Gerechtigkeit. Der Catechismus romanus sagt über "die rechtmäßigen Rächer der Verbrechen", die zur Anwendung der Todesstrafe berechtigten Obrigkeiten: "Wenn sie dieses Amt rechtlich verwalten, sind sie nicht nur des Totschlages nicht schuldig, sondern sie gehorchen im höchsten Grade diesem göttlichen Gesetze, wodurch der Totschlag verboten wird".
@St. Antonius Natürlich birgt ein Dialog mit anderen Religionen, auch ein "wissenschaftlicher", auch Gefahren in sich.Bei aller berechtigten Kritik am Islam sollten wir dennoch sachlich bleiben und beachten, wie notwendig ein solcher Dialog, ein wahrer und aufrichtiger Diolog natürlich, heute geworden ist. "Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat."(Nostra aetate 3). Ja, das Gottesbid des Islam ist verzerrt, was natürlich nicht ohne das Wirken Satans geschehen ist, aber Allah ist weder ein Götze, noch Satan selbst, wie sie, sollten sie katholisch und rechtgläubig sein, dem Vat II entnehmen können.