Bei manchen übergehorsamen Reaktionen von Geistlichen und Bischöfen bin ich mir nicht mehr sicher, wem diese mehr dienen, Gott und der Kirche oder der Bundesregierung.
Da ist Leser Roland Wolf leider auf dem Holzweg. Richtig ist, dass jährlich ca. 13.000 Fälle zur Anzeige und Strafverfolgung gelangen, aber die Dunkelziffer ist riesig. Viele zeigen einen Familienangehörigen doch nicht an; ich habe selbst sowas in der Praxis gehört. Die Quelle hat der Erntehelfer (KREUZKNAPPE) in seinem verlinkten Artikel benannt; man muss leider von Hunderttausenden ausgehen.
Die Zeiten objektiver Presse sind längst vorbei. Jetzt wird oft nur das Spektakuläre herausgegriffen. Dass die meisten Priester hochzufrieden sind, wird mit keiner Silbe erwähnt, aber wenn ein paar ihr Versprechen nicht mehr halten wollen, dann kommt das an die große Glocke.
... und bei uns in der Praxis landen dann diejenigen Frauen, denen nachträglich dämmert, dass sie ihr heranwachsendes Kind getötet haben. Manche Frauen sind jahrelang in Behandlung, weil sie von späten Schuldgefühlen verfolgt werden.
Es sagt sehr vie aus über den Zustand des Sitzungskatholizismus in Deutschland, dass der von Dr. Bordat aufgedeckte Skandal in allen Medien verschwiegen wird. Offenbar ist dieser Zustand der Hostienausgabe inzwischen "normal".
Eine kluge Entscheidung, dass trotz Mangel an Interessenten nicht einfach jede(r) genommen wird, der/die darum bittet. Die klösterliche Gemeinschaft kann durch "Störer" erheblichen Schaden nehmen!
Ich freue mich immer wieder über die humorvollen und so lebensnahen Schilderungen aus dem Privatbereich des Bloggers und finde das mutig. Leider häufen sich die psychischen Störungen von Kindern auffallend, wobei das Freizeitverhalten auch eine Rolle spielt.
Man kann sich darüber aufregen, muss aber nicht. Mich ärgert eher, dass der Vatikan Messgewänder dorthin geliefert hat. Und wenn da ein paar halbnackte Damen ein Kreuz als Schmuck tragen, meinetwegen. Als ich das unserem Kaplan eben erzählte, rutschte ihm heraus: "Besser eine Frau mit Kreuz als ein Kardinal Marx ohne...!"
Ich gehöre zu denen, die NICHT zum Katholikentag fahren. Aber ich respektiere, dass ca. 70.000 Katholiken anders denken und diese Gelegenheit nutzen, um sich zu informieren, um Kontakte zu knüpfen oder zu erneuern und den Glauben zu feiern. Dass Herr Flügge dies als "brutale Geldverschwendung" abtut, zeugt nicht gerade von besonders ausgeprägtem Sachverstand.
"Künstler", die Kirchen mit ihrer "Kunst" verschandeln, auf dem Altar Liegestütze machen und Gott lästern - da passen solche Aktivitäten genau ins Programm. Das römische Reich ist an seiner Dekadenz und Zerstrittenheit untergegangen. Dem demokratischen, christlichen Westen steht das gleiche Schicksal bevor, fürchte ich!
Das sehe ich NICHT so, Timotheus! Solche Trolle wie "Saarländer" (ich habe sein Profil gerade mal ange- klickt und alle seine üblen Kommentare gelesen) schaden dem Ansehen der ganzen Lesergemeinschaft bei "gtv". Man sollte doch nicht so naiv sein anzunehmen, dass andere hier nicht mitlesen würden. Und wenn die sowas lesen wie die meisten Kommentare von "Saarländer", dann heißt es doch gleich: Schaut mal, was für ein übler Umgangston bei "gtv" herrscht. Nach meiner Erfahrung haben solche Leute wie "Saarländer" oft erhebliche Persönlichkeitsstörungen, die sie mit Aggressionen gegen andere zu überspielen versuchen.
Ich bin bei solchen Sensationsmeldungen lieber erstmal skeptisch. Es kommt doch sehr darauf an, was GENAU der Vatikan da beanstandet. Der schickt nicht einfach kommentarlos einen Text an die Absender zurück, und auch der Vatikan überlegt sich gut, ob er Kardinal Marx damit quasi absägt. Also mein Rat: Nicht zu früh jubeln, sondern erst mal abwarten !!!
Es ist ein interessantes Phänomen, dass die Kirchen immer leerer werden - und die Praxen der Psychotherapeuten immer voller. Ein Stück weit liegt das auch daran, wie die Kirche sich präsentiert, eher ein Ableger der Gewerkschaften und des Naturschutzbundes als denn ein Institut gläubiger Christen. Manche Predigt könnte auch beim Parteitag gehalten werden.
Ich fürchte, nach der von Papst Franziskus veranlassten Amazonas-Synode 2019 sind wir beim Priestertum verheirateter Männer, und dem folgt das Frauenpriestertum auf dem Fuße.
Das ist eine ganz heiße Kiste! Wenn der "Verwaltungsleiter" sehr große Kompetenzen anver- traut bekommt und da schalten und walten kann, wie er es für richtig hält, dann kann das gut gehen, aber auch schief gehen. Letztlich läuft das im ungünstigen Fall auf eine Art "Doppelspitze" hinaus, und wehe, wenn da einer "hü" und der andere "hott" sagt. Diese Neuerung ist sicher nötig, aber auch brandgefährlich!
Danke für diese Meldung gerade am heutigen Tag! WARNUNG !!! - Seit heute Morgen gibt es einen "Fake-Account" im Internet, der fälschlich behauptet, aus sicherer Quelle zu wissen, dass Papst Benedikt heute verstorben sei. - EIN ÜBLER TROLL !!!