elisabethvonthüringen: Josefsehe?? Dispens?? Haben die etwa vorher den Pfarrer gefragt ob sie dürfen? Die Geschwister Jesu sind doch auch nicht vom Himmel gefallen, so dass kaum anzunehmen ist, dass Josef so ganz enthaltsam gelebt hat. Ich denke, die moderne Bibelforschung geht da von ganz anderen Fakten aus.
a.t.m.: Nicht die Nerven, sondern allmählich die Geduld... Wenn meine Meinung, die sich aus Fakten speist, hier glaubwürdig widerlegt würde, dann hätte ich ja ein Forum weiter zu diskutieren. Aber an Glaubwürdigkeit mangelt es haarsträubend.
Dieser Sch... der jetzt hier gepostet wird, ist an Einfalt und Verbohrtheit kaum noch zu überbieten. Und dann noch unter Berufung auf kreuz.net, welches an unchristlicher, ewig gestriger, ja geradezu satanischer Energie nur so strotzt. Wenn die christliche Botschaft irgendwo Missbraucht und verhöhnt wird, dann so und dort.
a.t.m.: Schade, dass Sie meinen Sätzen nicht ganz folgen können. Vielleicht ist das auch zuviel verlangt. Eine andere als eine "katholische" Übersetzung, hätte ich Ihnen jetzt auch nicht zugetraut. So kocht man halt schön sein eigenes Süppchen.
a.t.m.: In Ihren Anwürfen gegen Morgenstern und mich, signalisieren Sie nur Ihre eigene Hilflosigkeit, was dieses Thema betrifft. Das ist nicht nur nicht fair, sondern auch unter der Gürtellinie. So nicht!
Nein, ich liebe und leide mit und in der Kirche und daran, dass sie immer mehr zu einer Sekte verkommt, die in der Öffentlichkeit nicht mehr ernst genommen wird. Sie hat eine andere, wichtigere Botschaft zu verkünden, als immer nur auf alte Traditionen zu pochen und auf überholten Vorstellungen von menschlicher Sexualität herumzureiten.
Tut mir leid, aber mit solchen Leuten, tut sich die Kirche keinen Gefallen. Im Gegenteil: Die Leute, und nicht nur laue Christen, treten in Scharen aus.
Es ist doch immer wieder interessant zu beobachten, dass gerade die, die sich vermeintlich so entschieden gegen die Homosexualtität aussprechen, den Anschein erwecken, ihre eigene Sexualität nicht wirklich aufgearbeitet zu haben und sie wie einen Mühlstein mit sich umher tragen. Mit einer so kalten und lieblosen Miene, die Lehrsätze der kath. Kirche herunterzubeten... das läßt mich erschaudern.
Aber man darf doch nicht davor die Augen verschließen, dass es durchaus in der Kirche Gruppierungen gibt, die in ihren Methoden Sientology in nichts nachstehen. Ob nun die Fokolare unbedingt dazu gehören, darüber kann man streiten.
@cyprianus: Ich bin ebenfalls nicht der Meinung, dass der "richtige" sprich "alte" Habit mehr über die Haltung eines Ordenschristen aussagt. Nur muß ich auch sagen, dass mir die modernen Schwesterntrachten meist nicht gefallen. Gerade für ältere, oft etwas wohl beleibte Schwestern, sehen die taillierten kürzeren Kleider ohne Skapulier, sehr unvorteilhaft aus. Warum Schwestern nun unbedingt ihren Haaransatz zeigen müssen, bleibt mir ebenfalls verborgen. Ich liebte die Tracht der "Armen-Schwestern vom hl. Franziskus" aus Aachen, so wie sie früher war. Diese Schwestern haben meine Kindheit sehr positiv geprägt. Und was ist heute aus ihnen und der Tracht geworden?- Mein Lieblingshabit ist der der Benediktinerinnen der Beuroner Kongregation, wie in St. Hildegard/Eibingen u.a. Es ist und bleibt auch eine Frage der Ästhetik und des Geschmacks und dann erst der Glaubenshaltung.
Das Letzte was wir brauchen in diesen Zeiten sind verweltlichte und verbürgerlichte Krawattenpriester. Ich bin dankbar für jeden, der sich offen zu Jesus Christus und seiner Kirche bekennt und das auch zeigt.
Danke tradiwaberl für den orginellen Hinweis! Den Schott von 1962 gibt es Gott sei Dank als Nachdruck für die Petrusbruderschaft bei Herder und er ist durchaus erschwinglich. Eine Investition die sich auf jeden Fall lohnt.
Was ist eigentlich mit den vielen "Gläubigen", die immer zur Kommunion aber nie zur Beichte gehen? Und wenn man sie in Gesprächen über die Kirche fragt, erfährt man eine geradezu kirchenfeindliche Haltung z.B. Unkenntnis der Lehre über die Eucharistie (z.T. ein calvinistisches Verständnis), über Forderungen des Frauenpriestertums, Abschaffung des Pflichtzölibats etc. bis hin zu Kritik am Papst, an der Sexualmoral und Verständnis für die Abtreibung. Sammelbecken für solches Gedankengut ist dann möglicherweise so eine Organisation wie "Wir sind Kirche"oder der BDKJ, wie man gerade von seinem Vorsitzenden hören konnte. Es kommt aber wohl niemand sorecht auf die Idee, dort einmal den Hebel anzusetzen. Wenn das keine Früchte des falsch verstandenen Vaticanum II sind, dann weiß ich nicht. Dagegen sind die Piusbrüder wahre Waisenknaben.
Wichtige Erkenntnisse unseres heutigen Papstes zu einem Thema, welches auch bei uns seine Spuren hinterlassen hat... Immer noch aktuell und durchaus in Beziehung zu setzen zu dem was heute, auch in der Kirche in Deutschland und Österreich, geschieht.