Wie Paulus die Fastnacht schuf, aber Fastnachts-Messen widerspräche

....und hätte doch die Liebe nicht, wäre ich eine klingende Schelle“, lässt uns am Sonntag vor Aschermittwoch die überlieferte Liturgie den hl. Apostel Paulus in dessen neutestamentlichem Hohenlied der Liebe hören (1 Kor 13, 1). Die Narrenkappe mit Teufelshörnern aus Stoff und baumelnden Glöckchen daran, der spöttische Hofnarr durchaus lieblos und andere herabsetzend, nicht immer schönes Vorbild freier Rede, die lauten Schellen und eitlen Masken der Alemannischen Fasnet, die langen Pfauenfedern auf den Kappen der rheinischen Karnevalsprinzen, Venedigs übertrieben ausstaffierten und dennoch in ihrem leeren Blick vom gottfernen Nichts berichtenden Figuren zeigen diese traurige sündige Eitelkeit ebenso wie zu Samba-Klängen die Personifikationen der Sinnlichkeit in Brasilien es tun. Groß inszeniertes Theater, das vor der Entscheidung für Gott, für das Fasten, für Buße und Bekehrung spielerisch darstellt, wie die Welt nicht sein soll, den von Kain begründeten Gegenstaat zum GottesstaatMore

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Die Bärin shares this
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a.t.m

Was würde Paulus zu solch einer ‚Sauerei’ in Willisau Verhöhnung und Verspottung Gottes unseres Herrn in einer katholischen Kirche sagen? Eines bin ich mir sicher, er würde nicht so wie die aus dem Unseligen VK II hervorgekrochene Religionsgemeinschaft (welche vom Himmel als AFTERKIRCHE) prophezeit wurde, SCHWEIGEN und oder zu allen JA und NEIN - Amen sagen!! Den wie sagt der Volksmund "Wer schweigt der Duldet"
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Theresia Katharina

Ich bin inzwischen komplett gegen Karneval, weil da viel gesündigt wird. Soviel kann man schon gar nicht mehr dagegen beten. Bin auch gegen die alemannische Fasnet. Das war früher eine Art Trachtenfest, da kamen die alten schönen Trachten mit den echten Silberknöpfen aus der Truhe. Heute alles voll mit stampfenden Teufelsfratzen. Grauenvoll.

Theresia Katharina

Außerdem wird jetzt auf der alemannischen Fasnet gesoffen. Das war früher verpönt. Nach dem Umzug gings mit der Familie in die Wirtschaft, Dort tranken Vater und Mutter je ein Bier zum Vesper: Strammer Max oder alemannische Würste mit Brot. Die Kinder kriegten eine Limo mit einer Brezel. Danach gings heim.

Klaus Elmar Müller

Woher wollen Sie wissen, dass an Karneval viel gesündigt wird? Hat man Ihnen berichtet? Früher, in prüder Zeit, mag Karneval eine verschämte Gelegenheit gewesen sein, die sich für junge Leute im Alltag sonst nicht bot, unbemerkt einander näher zu kommen.

Klaus Elmar Müller

Trachten mit Silberknöpfen - verwechseln Sie da nicht Fastnacht und Fronleichnam? Die alemannischen Schellen und Masken der Eitelkeit nach dem 1. Korintherbrief Kap. 13 Vers 1 stammen aus dem Barock, auch dem 19. Jahrhundert und auch von ca. 1950. Die Tradition der alemannischen Fasnet geht auf das Mittelalter zurück und war durch die Reformation und in ihrer besondern Art durch den weniger formalen rheinischen Karneval gefährdet worden.

One more comment from Klaus Elmar Müller

Alemannische Fasnet 1958, Video aus Rottweil (ca. 7 Minuten):SWR Retro - Abendschau: Der Rottweiler Narrensprung | ARD Mediathek

Theresia Katharina

Doch kenne ich so, dass die alten Trachten rauskamen, nicht nur bei den Leuten am Straßenrand. Im Zug liefen auch immer Trachtenträger mit, auch mit Trachtenkindern. Natürlich nicht bei den Schellenträgern.

kyriake

Dieses Eselsfest sollte man unbedingt wiedereinführen und bei allen Bischofskonferenzen und Synodalversammlungen mehrere Esel und Rindviecher mit Mitra durch die Hallen treiben!!!

Theresia Katharina

Der hl.Paulus war gegen jeden Mummenschanz!

kyriake

Sind das 11 Tränen im Wappen, die für die 11.000 Jungfrauen in Köln stehen?

@kyriake Ja, das ist das Kölner Wappen, auch mit den Kronen der Heiligen Drei Könige. Die Gebeine der 11.000 Jungfrauen werden im Beinhaus der Kölner Kirche St. Ursula aufbewahrt und in schönen geometrischen Anordnungen gezeigt.

kyriake

Aber warum Tränen und nicht Rosen o.ä.?!

@kyriake Dass es Tränen wären, haben Sie behauptet, und es macht Sinn, denn es handelt sich um Märtyrerinnen der heidnischen Hunnen. Das Kölner Wappen zeigt aber ein Gewand aus Hermelin, das die Kölner Erzbischöfe trugen. Ein solches Gewand sieht eben so aus: Das Fell des Tieres ist überwiegend Weiß, hat aber auch Schwarz.

kyriake

Dann handelt es sich dabei also um ein Hermelinfell mit elf schwarzen Schattierungen. - Wieder was dazugelernt!!