"An meine schwarze Soutane". Von Mons. Francesco Olgiati*
O liebe schwarze Soutane, seit einigen Wochen sprechen alle über dich. In dem Band über die Aktivitäten des Heiligen Stuhls im Jahr 1958 heißt es:
"In Anbetracht der verschiedenen Anfragen, die bezüglich der Soutane eingegangen sind, wurde eine umfassende Untersuchung über die Form des kirchlichen Gewandes eingeleitet, und den Diözesanordinarien (d.h. den Bischöfen) wurde in besonderen Fällen die Möglichkeit einer Freistellung eingeräumt, unbeschadet der Regel, die Soutane bei der Ausübung der Ordnungs- und Jurisdiktionsgewalt zu tragen".
Diese wenigen Zeilen haben zu tausend Diskussionen geführt, auch in unserer Presse. Und die Phantasien haben sich überschlagen.
Einige haben sich auf die Geschichte berufen, vom 5. Jahrhundert bis zum 4. Laterankonzil (1213) und dem Konzil von Vienne (1312), das den Geistlichen von Sixtus V. bis Pius IX. ein anderes Gewand auferlegte.
Andere haben auf die Mode in den deutschen und angelsächsischen …Mehr
Allein die Patres erkennt man sehr gut an IHRER Zugehörigkeit. Bei manchen Priestern wird es schon schwieriger. Die Klosterschwestern sind wohl diejenigen, die gleich mal den Habit gegen weltliche Kleidung ausgetauscht haben um sich schwungvoll aus Rad zu setzen und etwas für die Fitness zu tun. Das ist peinlich, Rock gegen Hose! Natürlich nicht alle, aber wenn die Oberin anfängt, dann sind den anderen die Hände nicht mehr gebunden .....!
Die armen Bischöfe und Kardinäle! Die armen Päpste: tragen keine schwarze Soutane mehr...