DER ROSENKRANZ DER BEFREIUNG -
DER ROSENKRANZ DER BEFREIUNG
BEGINN †Auf dem Kreuz „ Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
Das Glaubensbekenntnis: „Ich glaube an Gott den allmächtigen Vater..
bei jeder großen 5. Perle:
Gebet für sich selbst... –
Wenn Jesus mich frei macht, dann werde ich wirklich frei.
Gebet für die Familie... –
Wenn Jesus meine Familie frei macht, dann wird meine Familie wirklich frei.
Gebet für eine bestimmte Person... –
Wenn Jesus – xxxx- frei macht, dann wird – xxx - wirklich frei.
bei jeder kleinen Perle:
Gebet für sich selbst... – Jesus, erbarme Dich meiner!
Jesus, heile mich!
Jesus, rette mich!
Jesus, befreie mich!
Gebet für die Familie... – Jesus, erbarme Dich meiner Familie!
Jesus, heile meine Familie!
Jesus, rette meine Familie!
Jesus befreie meine Familie!
Gebet für eine bestimmte Person... – Jesus, erbarme Dich - xxx - !
Jesus, heile - xxx - !
Jesus, rette - xxx - !
Jesus befreie - xxx - !
Schluß: Salve Regina - Gegrüßet seist du Königin …Mehr
@Gerti Harzl: Ich hatte diesen Artikel der Felizas Küble nicht gekannt, sondern war in erster Linie über den hier verlinkten traditionsorientierten englischsprachigen Artikel informiert, wo im Prinzip das genaue Gegenteil steht. Es heißt dort in einer Teilüberschrift:
"Leo XIII. schließt die Diskussion: Der heilige Dominikus erhielt den kompletten Rosenkranz." Dabei entschied sich Leo XIII. gegen die "evolutionary and revisionist school".
Nach dem Artikel von Küble entstand erst Anfang des 15. Jahrhunderts durch Alfons von Essen eine Vorform des Rosenkranzes. "Sein Mitbruder Dominikus von Preußen ergänzte das Gebet dann weiter. Die Erscheinungsgeschichte entstand in jener Zeit, weil man damals den Ordensgründer Dominikus mit jenem gleichnamigen Kartäuserbruder verwechselte." 1508 kam erst das "Heilige Maria . . ." hinzu.
In Wikipedia lesen wir über Alanus de Rupe, der ja angeblich dieselben 15 Verheißungen wie der heilige Dominikus erhielt: "Weil Alanus Anregungen, die er von dem Kartäuser Dominikus von Preußen hatte, dem heiligen Dominikus zuschrieb und wegen der Art seiner Persönlichkeit war er nicht unumstritten." Demnach war das dann keine Verwechslung, sondern eine bewusste Täuschung. Lässt sie sich nicht beweisen, ist es eine Unterstellung. Wie aber sollte er diese Anregungen vom heiligen Dominikus haben, wenn nichts dokumentiert ist und ein paar Jahrhunderte dazwischenliegen?
Der traditionelle Artikel, in dem Leos XIII. Entscheidung steht, erwähnt die Kartäusermönche Adolf von Essen und Dominikus von Preußen nicht. Typisch für einen englischsprachigen Artikel.
Im traditionsorientierten Artikel lesen wir jedoch, dass
Papst Urban IV. 1261, weniger als 50 Jahre nach der Einführung des Rosenkranzes durch den heiligen Dominikus den Bruderschaften der seligen Jungfrau, die den Rosenkranz beten, spezielle Ablässe gewährt hat
und dass Johannes XXII. (1316-1334) die Erhabenheit desselben 15-Gesätzchen-Rosenkranzes bestätigt und solche Ablässe ausgeweitet hat.
Das widerspricht halt der Aussage, dass vor dem 15. Jahrhundert kein einziges Dokument über den Rosenkranz existiert. Oder waren solche Ablässe nicht dokumentiert?
Solche Widersprüche müssen halt geklärt werden! Möglicherweiese geht ja die gegen Ende des Küble-Artikels erwähnte gründliche Quellenforschung von Pater Klinkhammer darauf ein, aber das muss dann auch erwähnt werden.
Im Übrigen fände ich es schöner und kirchlicher, wenn sich der Rosenkranz durch eigenständige, sicher vom heiligen Geist geleitete Ideen entwickelt hat als per Erscheinung. Es ist nicht typisch Kirche, dass himmliches Erscheinungen vorgeben, was wir zu tun haben.
Ich befürworte, was Kübles Gast-Autorin Hanna Jüngling in diesem Artikel schreibt:
Der endgültige Text des Rosenkranzes wurde 1569 von Pius V. im Breve „Consueverunt romani pontifices“ für alle Katholiken verbindlich festgelegt und war seither viele Jahrhunderte lang nicht mehr variabel.
. . .
Es war auch Pius V., auf den die tridentinische Messliturgie zurückgeht, der den Text des „Ave Maria“ festlegte auf den uns schon bekannten Teil und den Zusatz „Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae“.charismatismus.wordpress.com/…/zur-entwicklung…
Ich drücke mich mal so aus: Die ständige Erfindung neuer Rosenkränze kommt der Erfindung einer neuen Messe mit ihren ständigen neuen Hochgebeten gleich.
Ist etwas heilig, so hält man daran fest und ändert es nicht ständig. Das Festhalten ist Ausdruck der Heiligkeit. Das wird hier von den meisten hinsichtlich der Alten Messe akzeptiert. Wenn einem der Rosenkranz aber ebenso heilig ist, muss man mit ihm genauso umgehen. Nichts ändern. Beibehalten. Vielleicht mal ein "O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden . . ." hinzufügen, sowie Leo XIII. die leoninischen Gebete nach der Messe (etwa das Michaelsgebet) hinzugefügt hat.
Auffällig ist ja auch, dass die neue Messe viel kürzere Hochgebete enthält. Dasselbe sehe ich bei den neuen Rosenkränzen, meist nur so Kleinrosenkränze, wo man schnell über die Perlen gleitet, was die Gottesmutter in Fatima bei Francesco moniert hat. Er soll ja anfangs bei jeder Perle nur "Ave Maria" oder ähnlich Kurzes gesagt haben.
Zitat: "Man soll bei den drei Rosenkränzen bleiben, die die Gottesmutter gelehrt hat."
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Die Rosenkränze, welche die Gottesmutter gelehrt hat? Wann und wo hat sie denn Rosenkränze gelehrt? @DrMartinBachmaier
Ich nehme an, was in folgendem Beitrag geschrieben steht, ist zutreffend: charismatismus.wordpress.com/…/der-rosenkranz-…
Ich danke Ihnen, dass Sie wieder daran erinnert haben.
Ich werde ihn wieder in mein Repertoir aufnehmen.
Und das Buch werde ich auch wieder erneut durchlesen.
Ich kann beides jedem Beter nur wärmstens empfehlen...!
Dabei selbstverständlich nicht den üblichen Rosenkanz (an den dafür bestimmten Tagen - einschl. dem lichtreichen !!!!) vernachlässigen.
Aber das versteht sich ja von selber.
Jede/r betet so, wie er/sie kann.
@Theresia Katharina
Sie immer mit Ihren selbst ausgedachten Kommentaren.
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Sowohl Rosenkränze aus mystischer Quelle als auch selbst
ausgedachtes Gebet ist gut! Das ist der Wille Gottes.
Wir dürfen vorgedruckte Gebete benutzen und frei formuliertes
Gebet, das dem katholischen Glauben entspricht ..... und das
tut obiger Rosenkranz mit Sicherheit, was auch Sie ohne
Probleme erkennen können. Wir dürfen und sollen
jederzeit flexibel sein im Gebet.
P.S.: Der Rosenkranz lehrt Liebe u. Verständnis für alle
Gebetsarten (nicht nur für den Psalter).
Man soll bei den drei Rosenkränzen bleiben, die die Gottesmutter gelehrt hat. Alle anderen Rosenkränze, insbesondere die, die nicht mehr auf dem Ave Maria an den kleinen Perlen basieren, dienen nur der Abschaffung des Rosenkranzes.
Ein Abschaffen durch "Betet den Rosenkranz nicht mehr" funktioniert halt, nicht, also wird das klüger eingefädelt, nämlich durch Ersetzung eines "besseren" Rosenkranzes.
DrMartinBachmaier - ich sehe manche nur als Ergänzung für Hin- und wieder, z.B. den Barmherzigkeitsrosenkranz oder den Immaculata-Rosenkranz. Aber nicht als Austausch.
Zum Immaculata-Rosenkranz. Die Erlösung begann mit der Unbefleckten Empfängnis Mariä und erreicht seinen Höhepunkt am Kreuz. Das Gnaden-Leben eines Priesters beginnt mit der Taufe und erreicht seinen Höhepunkt bei der Priesterweihe.
Wenn jemand einen Priester bittet: "Durch deine Taufe führe mich in den Himmel!", würde sich der recht komisch vorkommen und sich denken, dass dieser Jemand besser beichten und ihn um die Vergebung der Sünden bitten soll.
Man kann das Dogma der Unbefleckten Empfängnis auch fragwürdig einsetzen, und damit ist dieser Glaubenswahrheit nicht gedient. Da wollte sich halt die Bärbel ganz besonders fromm und gläubig, vor allem aber besser als andere geben.
Wird auch von Pater Meinrad Manser OFMCap. (neu: jetzt für 2 Monate im Kapuzinerkloster Schwyz - nachher Kapuzinerkloster Olten) erfolgreich angewendet und verbreitet!