Der Ursündenfall gleicht dem Vatikanischen Fall
Der Ursündenfall gleicht dem Vatikanischen FallMit dem Begriff „Fall“ ist hier der Fall in die Sünde
und der damit einhergehende Abfall von Gott, dem
Allmächtigen, gemeint. Man kann ihn aber auch als
Fall im Sinne von Causa betrachten. Die Causa Eden
war ein Abfall von Gott, die Causa Vatikanum II eben-
so. Worin liegt das Übereinstimmende?
In Eden hatte der Schöpfer den Menschen nur ein einziges
Gebot gegeben, das darin bestand, dass sie den Baum der
Erkenntnis von Gut und Böse absolut meiden sollten.
Dafür aber standen ihnen alle anderen Bäume zur freien
Verfügung. Gott, der Herr, forderte einfach nur Gehorsam
in Bezug auf dieses eine Gebot. Das wäre alles gewesen.
Und diese Gebotseinhaltung hätte einfach nur erfordert,
dass sich Adam und Eva vom Allmächtigen Gott her leiten
lassen. Das bedeutet, dass sie in der Herrlichkeit des Para-
dieses verblieben wären, wenn sie die Hingabe an Gott durch
Einhaltung dieses einen Gebotes beibehalten hätten.
Doch Eva kehrte diesem Gebot den Rücken. Sie wandte sich
im Herzen von Gott ab und malte sich aus, wie verlockend
es sei, diese verbotene Frucht zu erlangen. Der Böse konnte
sein Gift säen, es wucherte bereits im Herzen von Eva und
schon war es zu spät. Mit dem Zugreifen auf die verbotene,
giftige Frucht, brach sie die Beziehung mit ihrem Schöpfer
und kehrte ihm dauerhaft den Rücken. Auch Adam ließ sich
dann von ihr verführen. Erst, als beide einstimmten und es
nicht mehr bereuten, war die Sünde vollendet. Warum glaubt
der Mensch, dass er, wenn er dem Allwissenden Gott den
Rücken kehrt, Heil ernten würde?
Wenn die Kirchenleute angeblich die Bibel lesen, wie sie
behaupten, warum kehren sich dann die Priester im Zuge
von Vatikanum II plötzlich vom Herrn im Tabernakel ab
und zelebrieren die Messe stattdessen zum Volke hin?
Nimmt man denn die Ursündengeschichte in Eden nicht
als wahre Begebenheit? Erkennt man nicht, dass die Abkehr
vom Sohne Gottes im Tabernakel ein Sakrileg darstellt? Wie
kann man behaupten, dem Himmlischen Vater das Opfer dar-
zubringen, wenn man Ihm den Rücken zuwendet?
Die Abkehr vom Dreieinigen Gott ist eine Hinkehr zur Sünde,
wie Thomas v. Aquin formulierte.
Nachdem Adam und Eva sündigten, wurden sie aus dem
Paradies verbannt und konnten noch zeitlich weiterleben.
Dann aber erfolgte irgendwann der leibliche Tod. Als die
Priester, vom Vatikanischen Konzil und ihren Bischöfen
erzwungenermaßen die Messe zum Volk hin zelebrierten,
duldete der Allmächtige es auch nur für eine begrenzte
Zeit. Letztlich aber sollte der Novus Ordo zum Tod führen,
d.h. eine nachhaltige zerstörende Wirkung auf die Kirche
haben. Um es noch krasser zu sagen: Wer sich vom Leben,
das der Dreieinige Gott ist, abkehrt, leistet dem Todeskult
Vorschub und genau da stehen wir jetzt: Überall verbreitet
sich der Todeskult in Form von Abtreibungen, Euthanasie,
Wegimpfen der Menschen. Alles eine Frucht der weiter-
führenden Auswirkungen des Novus Ordo.
Es gibt keine neue Ordnung, sondern nur eine ewig gültige:
entweder gehorcht man dem Gebot Gottes oder man erntet
die Auswirkungen seines eigenen fehlbaren Willens. Der
Himmlische Vater, der allmächtige Gesetzgeber, kann nicht
betrogen werden, noch kann Er selber etwas Falsches raten.
Seine Weisheit ist unfehlbar und wenn Er sagt: Ordnung und
Harmonie gibt es nur unter seinen Bedingungen, dann ist
das so und wird sich exakt danach verhalten. Wer das nicht
will, will von vornherein das Verderben, ob ihm das passt
oder nicht. Widerspenstigkeit und Widersinnigkeit wird
vom Herrn nunmal nicht belohnt und das ist auch gut so,
denn nur das ist gerecht!
Darum kann Heilung nur eintreten, wenn wir die Beziehung
zum liebenden, gütigen, verzeihenden, allmächtigen Vater
wiederherstellen, indem wir uns von der Abkehr abwenden
und wieder zu Ihm am Hochaltar, dem einzig gültigen
Opferaltar, hinwenden in einer Hl. Tridentinischen Opfer-
messe n. Pius V.. Das ist das für alle Zeiten auf Erden fest-
gelegte gültige Gesetz, vgl. dazu die ewig gültige Konstitution
Quo primum des heiligen Papstes Pius V.!
Und wenn selbst Rom etwas anderes behauptet, verkünden
dort gewiss nicht die „Hüter der Traditionen!“ Das neue
Motu proprio ist der totale Bruch mit Gott, unserem Herrn,
die in Form gegossene Kirchenspaltung!