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Von Petersdorff war Katholik und studierte Theologie, wurde aber weder zur Promotion zugelassen, noch durfte er Priester werden. Er lebte in spartanischer Einfachheit in der Nähe von Meran und arbeitete viele Jahre in der vatikanischen Bibliothek. Als Autor verfasste er etwa seine große „Daemonologie“ in zwei Bänden und seine hier vorgestellte autobiografische „Geschichte einer Bekehrung: Von Berlin nach Rom“.

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Egon von Petersdorff und die hochspannende Geschichte seiner Bekehrung

Egon von Petersdorff, ein Nachfahre mittelalterlicher Rittergeschlechter „mit den Muscheln der Kreuzfahrer und der Pilger nach Santiago di Compostella im Wappen“, wurde am 8. Januar 1892 in Posen (damals zu Preußen gehörend) geboren. Er war der älteste von drei Söhnen des späteren Kommandierenden Generals Axel von Petersdorff. Seine Mutter Elisabeth (geb. Vélan) stammte aus einer französischen Hugenottenfamilie, die sich auf einem Rittergut in der Provinz Posen niederließ. Die vorliegende „Geschichte einer Bekehrung“ wurde von Egon von Petersdorff unter dem Familiennamen seiner Mutter herausgegeben und trägt den Titel „Comte de Vélan: Von Berlin nach Rom“. Der Autor erzählt seine Lebensgeschichte, die im Preußentum Berlins beginnt und im Schoß der römisch-katholischen Kirche ihr Ende findet. Egon lebte mit seinen beiden Brüdern in einer zwiegespaltenen Familie, da die Eltern getrennt lebten. Er war von Mutters Seite her musisch und künstlerisch begabt, eiferte jedoch seinem Vater nach.…

1554
Erzherzog Eugen

seine Dämonolgie fasst die kath Lehre ausgezeichnet zusammen