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Papst verlangt von deutschen Bischöfen eine Korrektur des „pro multis“
(gloria.tv/ dbk) Papst Benedikt XVI. hat mit Datum vom 14. April 2012 einen Brief an die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz verfasst. In diesem Brief geht er auf die angemessene Übersetzung des Kelchwortes im Hochgebet der Heiligen Messe ein. Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat diesen Brief auf seiner Sitzung am 23. April 2012 erörtert. Der Brief des Heiligen Vaters im Wortlaut.
Exzellenz!
Sehr geehrter, lieber Herr Erzbischof!
Bei Ihrem Besuch am 15. März 2012 haben Sie mich wissen lassen, dass bezüglich der Übersetzung der Worte „pro multis“ in den Kanongebeten der heiligen Messe nach wie vor keine Einigkeit unter den Bischöfen des deutschen Sprachraums besteht. Es droht anscheinend die Gefahr, dass bei der bald zu erwartenden Veröffentlichung der neuen Ausgabe des „Gotteslobs“ einige Teile des deutschen Sprachraums bei der Übersetzung „für alle“ bleiben wollen, auch wenn die Deutsche …Mehr

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Zivilcourage teilt das

Revidierte Einheitsübersetzung in Vorbereitung!
www.dbk.de/presse/live-stream0/ Dienstag, 20. September 2016 -13.00 Uhr bis ca. 14.15 Uhr Pressegespräch zum Thema „Die neue Einheitsübersetzung der Bibel – Vorstellung des ersten Exemplars“ mit - Bischof em. Dr. Joachim Wanke

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UNITATE!

die deutschen sollen sich nicht so anstellen!
1. es gibt endlich keine extrawurscht mehr
2. in england haben sie komplett neue antworten lernen müssen ein gazn neues messbuch-also stellen wir uns nicht so an

Josef Glasbrenner

Salvete!
Wie viele hier freue ich mich über dieses mahnende Wort aus Rom. Doch das ob der Halsstarrigkeit des deutschen Episkopats notwendig gewordene Schreiben hat den Papst Kraft und Zeit gekostet, die an anderer Stelle fehlen. Allen ist zwar der Weg bereitet, aber nur wenige werden das Ziel erreichen.
Josephus

loveshalom

Danke hans03 😇
....Bislang hatten sich die Oberhirten im deutschsprachigen Raum offenbar noch nicht durchringen können, dem Papst in dieser theologisch heiß debattierten Frage zu folgen. Ein fast gleichlautendes Schreiben der vatikanischen Gottesdienstkongregation von 2006 führte in Deutschland noch nicht zu einer Änderung. Nachdem nun Benedikt XVI. persönlich die Bischöfe freundlich, aber bestimmt gebeten hat, seine Linie zu vertreten, liegen die Dinge anders. Bereits am Montag befasste sich der Ständige Rat der Bischofskonferenz mit dem Papstbrief. Zollitsch sprach von einem "wichtigen Impuls, die Übersetzung des Messbuches zügig voranzubringen". Der Papst, so Zollitsch, lege detailliert und "mit argumentativer Sorgfalt" dar, warum er die Übersetzung in dieser Weise wünsche. Sein Brief biete damit eine Klärung - und sei "der Abschluss einer Diskussion".
Von Ludwig Ring-Eifel

hans03

Auf dem "offiziellen Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland" (Impressum) wurde dieser Beitrag veröffentlicht, der die Gläubigen auf die Veränderung des Messtextes "vorbereiteten" soll.
www.katholisch.de/Nachricht.aspx

hans03

@ Izaak: Katholisch ist der, der getauft ist, der katholischen Kirche angehört und die Lehren Kirche annimmt. Für mich zählen dazu auch die Lehren des 2. Vatikanischen Konzils, mag es auch nicht dogmatisch sein. Unser heiliger Vater, der unsere Kirche im Amt des "Stellvertreters Christi" leitet, hat dies nie außer Frage gestellt, dass er voll und ganz zu den Aussagen des Konzils steht. Man kann den Papst als Autorität für die eigene Meinung in der einen Sache benutzen und dann in der anderen Sache dessen Haltung ignorieren. Fragen Sie sich selbst, ob Sie katholisch sind, Izaak, anstatt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, ob andere es sind. Ihr Urteil, ob dies andere sind, ist völlig unerheblich.

alexius

An alle Priester
Bevor sich die DBK weitere 11 Jahre Zeit nimmt um die "Diskussion" endgültig abzuschließen und um ein auf 50 Jahre ausgelegtes Dialog anzustoßen, der die Gläubigen langsam auf diese schockierende Änderung katechetisch vorbereitet:
Bete den Canon komplett auf Latein, am besten still (die Normen lassen es zu), oder feiert gleich die Tridentinische Messe.

Latina

und die mitte ist JESUS CHRISTUS!

hans03

@cyprianus: eben nicht. Es hat sih in diesem Punkt nichts geändert, dass der Papst die Kirche leitet. Leider erkennen dies einige Traditionalisten (nicht alle!) durch ihr Verhalten genauso wenig wie einige Modernisten an. Katholischer Glaube wird nicht von den Rändern aus sondern aus der Mitte gelebt.

Die Erarbeitung der Katechese ist eine Strafarbeit für die Bischöfe.
Die Frage ist aber, wann beginnen die Bischöfe mit der Strafarbeit?
Wird der Papst ungeduldig, falls keine Fortschritte zu sehen werden sein?
Sind die Bischöfe überhaupt fähig die Strafarbeit zu erarbeiten und wird der Papst die Strafarbeit korrigieren müssen?
Ok, die letze Frage hätte ich mir sparen können, er wird korrigieren müssen.

aninici

Danke Hl.- Vater, nun werden wir sehen ob unsere Hirten wahre Hirten sind oder " Mietlinge" die dazu beitragen die Herde zu zerstreuen.

a.t.m

Danke Heiliger Vater Papst Benedikt XVI für diese energischen Zeilen, ja es wird Zeit das die abscheulichen Früchte des nicht dogmatischen Konzils und der sogenannte "Konzilsgeist" der massgeblich zur Gottes- Glaubenskrise der heutigen Zeit führte, bekämpft werden. Und nun endlich können die "Berufsbischöfe" beweisen wie ernst ihnen der Gehorsam ist, den sie selber ständig Ihnen gegenüber einfordern und anderen Vorwerfen diesen nicht einzuhalten.
Ach wie schön war doch die Vergangenehit in der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche, die uns dank deren Treue zu Gott dem Herrn, seinen Heiligen Willen, der Heiligen Tradition und dem Gehorsam gegenüber den regierenden Papst, soviele Märtyrer, Heilige und Selige schenkte. Während uns die Gegenwart solch häretisch- schismatische Vereine wie WiSiKi, ZdK, KFB, POA, Laien- Pfarrrerinitiative usw. zur Prüfung schickt. Daher "Vorwärts Kameraden/innen wir müßen zurück" den dort liegt die Zukunft und nicht in den zeitgeistigen "Berufsbischöfe" die sich leider vielfach in Wölfe und Helfershelfer des Widersacher Gottes unserer Herrn gewandelt haben. Aber nicht "Für alle" sondern nur "FÜR VIELE".
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.

cantate

@ cyprianus
Sie verklären die Vergangenheit und verteufeln die Gegenwart.
Damit machen Sie es sich ein bisschen zu einfach.
... frei nach dem Motto:
"Früher war alles besser, sogar die Zukunft." 😀 😀

cantate

@hans03
Ja, das ist wohl das große Dilemma dieses Papstes, dass er immer wieder vereinnahmt wird von Menschen, die nicht - im Gegensatz zu ihm - die ganze Kirche sehen, sondern nur ihr eigenes Sonder-Interesse und das dann auch noch für Gottes einzigen Willen halten.
Er hat das Amt der Einheit - ein sehr schweres Amt! 🙏

Waldgaenger

Ein recht herzliches Dankeschön an den Heiligen Vater für diesen Brief, dessen Stil man am Besten mit den Worten "freundlich, aber bestimmt" charakterisieren kann.
Was den Kommentar von Hans03 angeht, so zitiere ich hier mal einen älteren Kommentar von mir:
"Ja, bin ich denn falsch informiert? Meines bescheidenen katholischen Wissens nach wurde das 2. Vatikanische Konzil doch unter genau diesen Voraussetzungen einberufen: 1. Keine Dogmen zu verkünden und 2. Keine Irrtümer zu verdammen.
Etwas, was es in der bisherigen Kirchengeschichte nicht gab. Denn was ist denn ein Konzil? Was wird denn dort gemacht?
Das 2. Vatikanische Konzil ist doch letzendlich überhaupt nicht verbindlich. Die dort erarbeiteten Dokumente, welche nichts entgegen dem überlieferten katholischen Glauben aussagen, kann ich zur Kenntnis nehmen, oder es auch lassen, denn diese Punikte waren ja von vornherein eh klar. Wo aber dem überliefrten katholischen Glauben Widersprochen wird, z.B. in der Frage des Verhältnisses zu den Nichtchristlichen Religionen, hier speziell den Muslimen (weil's am offensichtlichsten ist), da muss ich entsprechendes zurückweisen. Und? bin ich dann nicht mehr katholisch, wenn ich Punkte des 2. Vatikanischen Konzils als nicht mit dem katholischen Glauben vereinbar zurückweise?
"

hans03

Mögen all diejenigen, die unserem Heiligen Vater nun in dieser Angelegenheit beipflichten auch in allen anderen Dingen, zum Beispiel seinen Aussagen zum 2. Vatikanischen Konzil ebenso treu sein. In traditionalistischen Kreisen überhört man ja gerne, was der Papst zur Gültigkeit und Relevanz der Dokumente des Konzils immer wieder betont. Sie widersprechen indirekt oder gar offen den Papst, auf dessen Aurorität sie sich in dieser Angelegenheit wiederum gern berufen. Darin sehe ich eine goße Verlogenheit.

cantate

@Tina 13
"Wir schauen jetzt ganz genau, wer bei der Heiligen Messe bei „pro multis“ aus der Reihe tanzt!"
Meinen Sie damit die, die vor der Herausgabe der neuen Messbuchausgabe schon eigenmächtig "für viele" sprechen? Wer jetzt nach dem Motto "Siehste!" ab morgen ohne die vom Papst geforderte Katechese "für viele" spricht, handelt gerade so, wie der Papst es nicht will.
Der Papst ist gehorsam und spricht die Wandlungsworte so, wie sie in den derzeitig approbierten Büchern stehen.

Tina 13

„Papst verlangt von deutschen Bischöfen eine Korrektur des „pro multis“
Halleluja, Preiset den Herrn!
Einfach genial, dem „Zeitgeist“ mal so richtig in die Suppe gespuckt und dem „Modernismus“ mal ordentlich auf die Zehen gestanden.
Einfach genial! Wir schauen jetzt ganz genau, wer bei der Heiligen Messe bei „pro multis“ aus der Reihe tanzt!
Gott schütze unseren Hl. Vater, denn der Feind schläft nicht. (die „Handwerker“ unter den Hirten, wird es ordentlich anrußen)
O Maria Muttergottes bitte für unseren Hl. Vater um Schutz.
🙏 🙏

eigerhar

Der Heilige Geist und seine Braut führen den Papst.
Er ist wie Wein: Mit dem Alter wird er immer besser!

Lektor

Liebe Diana,
in meiner Heimatgemeinde wurden die Kommunionbänke nicht entfernt; die Kirche wurde vor wenigen Jahren generall saniert aber an den Kommunionbänken wurde nicht gerüttelt; das war und ist bis heute keine Frage: Die Kommunionbänke bleiben. Ich und viele andere Christen guten Willens sind dafür sehr sehr dankbar.