Dass Trump der schon seit langer Zeit im Ehebruch lebt den Völkermord an den Palästiniern weiter unterstützen kann, Deutschland vorschreiben kann wo es sein Erdgas zu kaufen hat, und so weiter, sehr katholisch, sehr christlich, Biden brauche ich auch nicht, aber ich bete weder für Beelzebub noch für Satan.
In der zweiten Amtszeit werden Präsidenten in den USA oft zur "lame duck", zur lahmen Ente. Sie können da kaum mehr große Projekte anstoßen oder durchdrücken, weil in der Regel die Unterstützung auch der eigenen Parteipolitiker nachlässt. Jeder bereitet sich schon auf die nächste Wahl vor, das Interesse liegt nicht mehr so sehr beim eigentlichen Präsidenten (der ja dann nicht mehr gewählt werden kann), sondern bei der Frage, wer als Nachfolger in Frage kommen könnte und welche Prioritäten dann gesetzt werden könnten. So gesehen ist es entscheidend, was in den ersten vier Jahren geleistet worden ist. Und da hat Trump doch einige wichtige Dinge vorangebracht, z.B. im Bereich des Lebensschutzes, aber auch trotz vieler Vorverurteilungen auch der Wirtschaft usw. (die meisten Amerikaner schätzen ihre Lage heute besser ein als vor vier Jahren), andererseits auch so manches verhindert, indem er globalistischen Eliten und ihren Interessen entgegentrat, Kriege nach Möglichkeit beendete, Zahlungen aussetzte, wenn er erkannte, dass sie nicht im Sinne des Wohles der Menschheit verwendet werden, oder indem er auch diplomatische Gespräche wagte, die bisher unvorstellbar schienen usw. Dass er sehr einseitig Partei für Israel und gegen den Iran oder die Palästinenser ergriff, kann und darf man durchaus kritisch sehen. Druck auf Europa, nicht russisches Erdgas zu kaufen oder Nord-Stream zu beenden, gibt es aber nicht nur seit Trump und wird es auch noch nach ihm geben. Dass er in der Vergangenheit möglicherweise eher ein "Lebemann" und auch (als Protestant) schon mehrmals "verheiratet" war, hat mit der Bewertung seiner Politik nicht direkt, höchstens indirekt etwas zu tun. Hier zeigt er aber keine Verhärtung in der Gottesferne, sondern eher eine Besserung seiner Gesinnung in Richtung Hören auf Gottes Gebot, wie sein Einsatz für das Lebensrecht und die Rechte des christlichen Glaubens allgemein zeigt. Man könnte auch von einer mit dem Alter zunehmenden Verteidigung christlicher Werte sprechen...