DER ERZBISCHOF VON MAILAND UND DIE FSSPX WAREN NICHT BEIM MAILANDER KONGRESS ANGESTELLT: DAS ZWEITE VATIKANISCHE KONZIL IST RATIONAL UND KONSERVATIV

23.04.2025
DER ERZBISCHOF VON MAILAND UND DIE FSSPX WAREN NICHT BEIM MAILANDER KONGRESS ANGESTELLT: DAS ZWEITE VATIKANISCHE KONZIL IST RATIONAL UND KONSERVATIV
1. Papst Leo und die FSSPX befinden sich in einem Schisma mit dem Lehramt des 16. Jahrhunderts in Bezug auf „extra ecclesiam nulla salus“ (außerhalb der Kirche gibt es kein Heil), ohne Ausnahmen. Auch das Konzil von Florenz 1442 erwähnte keine Ausnahmen für „extra ecclesiam nulla salus“ (außerhalb der Kirche).

2. Papst Leo und die FSSPX befinden sich in einem Schisma mit der Zeit Augustins und Thomas von Aquin in Bezug auf die Glaubensbekenntnisse (Nizäisches, Athanasisches und Apostolisches Glaubensbekenntnis). Sie interpretieren LG 16 als einen Fall von physischer Sichtbarkeit.

3. Papst Leo und die FSSPX befinden sich in einem Schisma in Bezug auf die Katechismen. Es besteht ein Bruch mit der Tradition. Im Katechismus von Papst Pius X. stellt 29Q für mich keine Ausnahme zu 24Q und 27Q dar, wie es für sie der Fall ist.

4. Für Papst Leo und die Priesterbruderschaft St. Pius X. widersprechen die rot markierten Passagen den blau markierten, für mich jedoch nicht. Die rot markierten Passagen (AG7, LG 14 usw.) sind hypothetische Fälle und keine expliziten Beispiele für das Heil außerhalb der Kirche. Daher widersprechen sie weder EENS noch den blau markierten orthodoxen Passagen des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Ich folge dem Lehramt des Zweiten Vatikanischen Konzils und dem Katechismus der Katholischen Kirche in rationaler, traditioneller und ehrlicher Auslegung. Daher befinde ich mich nicht im Schisma mit dem Lehramt der Jahrhunderte, den Kirchenvätern und den Aposteln. Papst Leo und die Priesterbruderschaft St. Pius X. interpretieren lehramtliche Dokumente mit der Prämisse von LG 16, wodurch ein Schisma mit der Vergangenheit entsteht.
All dies war den Teilnehmern von Salvinis Treffen in Mailand vor Kurzem nicht bekannt. Sie verfügen nun über ein theologisches Instrument, mit dem sie die gesamte Kirche wieder konservativ machen können.
Sie müssen wissen, dass es einem Bischof nicht erlaubt ist, Implizites mit Explizitem zu verwechseln und dann zu behaupten, das Zweite Vatikanische Konzil sei liberal. Das ist öffentliche Unehrlichkeit. Die Gläubigen wissen davon nichts.
Kardinal Fernández tat genau dies im Schisma-Prozess gegen Erzbischof Carlo Maria Viganò. Die Lega protestierte nicht.
In Ferrara-Commacchio, Italien, wo der Bürgermeister der Lega angehörte, wurden traditionalistische Priester mit Unterstützung der Bischöfe des römischen Vikariats versetzt. Die Lega protestierte nicht. Die Priester wandten sich gegen die irrationale Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils durch den Bischof und besannen sich auf die Tradition, die mit einer rationalen Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils im Einklang steht.
Wie kann der Erzbischof von Mailand das Zweite Vatikanische Konzil irrational und nicht rational interpretieren? Bei einer rationalen Interpretation des Konzils muss er traditionell sein.
Das Zweite Vatikanische Konzil, rational und traditionell zugleich, unterstützt den traditionellen Glauben und die traditionellen Moralvorstellungen. Der Rat kann also, rational interpretiert, nicht zur Rechtfertigung der LGBT-Agenda herangezogen werden.

– Lionel Andrades
Rom
4588
Lukas Dux

Ist das KI?

Franz Xaver

Unfassbar, der Autor hat keine Ahnung, was ein Schisma ausmacht.

Ein Schisma ist eine Veränderung im Verständnis der Glaubensbekenntnisse; beispielsweise ist das Verständnis des Glaubensbekenntnisses heute nicht mehr dasselbe wie im 16. Jahrhundert.
Es gibt zwei Versionen des Zweiten Vatikanischen Konzils: eine, die die Tradition fortführt, und eine, die mit ihr bricht. So finden sich beispielsweise im Konzilstext explizite Ausnahmen vom Dogma „extra ecclesiam nulla salus“ des Konzils von Florenz 1442. Auch vom traditionellen Verständnis des Athanasius-Glaubensbekenntnisses gibt es Ausnahmen oder einen Bruch. Dies stellt ein Schisma mit den Kirchenvätern und den Aposteln dar.
A schism is a change in the understanding of the Creeds, for example, so the understanding of the Creed, is not the same as in the 16th century for example.
It is having two versions of Vatican Council II, one in which there is a continuity with Tradition, the other in which Vatican Council II is a break with Tradition, there are for example alleged explicit exceptions in the Council-text for the dogma extra ecclesiam nulla salus of the Council of Florence 1442. There are also exceptions or a break with the traditional understanding of the Athanasius Creed. This is schism with the Church Fathers and the Apostles.

Franz Xaver

Das sehe ich etwas anders und begründe das mit Ausführungen Kardinal Brandmüllers:
"Vom griechischen σχίζω, spalten, abgeleitet, bedeutet Schisma – auf die Kirche bezogen – „Kirchenspaltung“. Damit ist die Absage, das „Nein“ zur Gemeinschaft der Kirche, gemeint. Verbunden ist gewöhnlich damit die Aufkündigung des Gehorsams gegenüber dem Papst. „Schisma“ ist also ein soziales, juristisches Faktum. Das heißt, dass der Schismatiker die rechtliche Verfasstheit der Kirche angreift, nicht aber die Glaubenslehre in Frage stellt.