"Er hat die Evangelien aus einer glaubenden Perspektive heraus gelesen: Was würde es bedeuten, wenn die Texte, die uns gegeben sind, wahr sind? ... Ratzinger lädt dazu ein, mit Bibeltexten genau so umzugehen: Nicht so, als gäbe es Gott nicht, sondern indem man davon ausgeht, dass die Welt wirklich so ist, wie sie uns in den biblischen Texten begegnet."
Ich denke, wir sollten immer vorsichtig sein, wenn Menschen als "die ganz großen ..." betitelt werden. Denn kein Mensch ist vollkommen. Erst recht müssen wir bei "Theologen" der oft recht modernistischen Konzils- und Nachkonzilsära sehr kritisch hinsehen, wie weit sie sich wirklich positiv für den katholischen Glauben eingesetzt haben. Natürlich sollen und dürfen wir uns auch selbst, auch wenn wir vielleicht nicht dieselbe Verantwortung tragen mussten, bei einer solchen kritischen Betrachtung nicht ausnehmen!
"Ratzinger wird als einer der ganz großen geistlichen Väter der Kirche wahrgenommen werden." Wahrgenommen lediglich von seinen Stammesgenossen, die wie er nicht der Katholischen Kirche angehören. Das kann jedem Katholiken egal sein. Ratzinger unter Verdacht der Häresie Für die "Internationale Theologische Kommission" 1969 wurden 30 Theologen ausgewählt. Die seriöse französische Zeitschrift Informationen Catholiques Internationales (15. Mai 1969) führte die Liste der 30 für die Kommission ausgewählten Theologen an. Ratzinger war auch unter ihnen. Der Vermerk: "Joseph RATZINGER : Deutscher, 45 Jahre, dogmatische Theologie, Ökumene; zuvor vom Heiligen Offizium [der Häresie] verdächtigt ; Mitglied der Kommission für Glauben und Ökumene; hervorragende Arbeit in Zusammenarbeit mit Karl Rahner...." Andere Theologen, die ebenfalls vom Heiligen Offizium verdächtigt wurden, waren Yves Congar, Henri de Lubac, Karl Rahner und Hans Urs von Balthasar. Ratzingers Plan war, das Gesicht der Kirche zu verändern. Ratzingers Wunschvorstellung war die kleine, verkommene Kirche. Nein, die Katholische Kirche wird in vollem Glanze erstehen und mehr Zulauf haben als je zuvor. Was war also sein Plan: "..Lassen Sie mich noch einen Schritt weiter gehen. Aus der heutigen Krise wird morgen eine Kirche hervorgehen, die viel verloren hat. Sie wird klein sein und zu einem großen Teil von vorne anfangen müssen. Sie wird nicht mehr in der Lage sein, viele der Gebäude zu füllen, die in ihrer Zeit des großen Glanzes entstanden sind. Aufgrund der geringeren Anzahl ihrer Anhänger wird sie viele ihrer Privilegien in der Gesellschaft verlieren. Im Gegensatz zu dem, was bisher geschehen ist, wird sie sich viel mehr als Gemeinschaft von Freiwilligen präsentieren .... Es wird sie arm machen und eine Kirche der kleinen Leute ... All dies wird Zeit brauchen. Der Prozeß wird langsam und schmerzhaft sein .... Von dieser verinnerlichten und vereinfachten Kirche wird eine große Kraft ausgehen. Die Menschen einer [künstlich] geplanten Welt werden sich unsäglich isoliert fühlen. Wenn Gott für sie völlig verschwunden zu sein scheint, werden sie eine völlige und schreckliche Armut erleben. Und dann entdecken sie die kleine Gemeinschaft derer, die glauben, als etwas ganz Neues. Die wirkliche Krise [der Kirche] hat gerade erst begonnen. Wir haben noch einige große Stürme vor uns ... Sicherlich wird sie nie wieder die dominierende Kraft in der Gesellschaft sein, wie sie es bis vor kurzem war." Sein Dominus Jesus war nichts anderes als ein Vorwärtsschreiten der ökumenischen Position, um die Einzigkeit der Katholischen Kirche zu vernichten. So war klar, dass Ratzinger auch für die Dezentralisierung des Papsttums war. Von den 100 Häresien Ratzingers, Leiter der Konzilssekte, nehmen wir nur drei heraus: Ratzinger: "Die Antimodernismus-Entscheidungen des Hl. Papst Pius X. müssen korrigiert werden." Katholische Kirche: "Jedweder, der versucht, die Kraft und Wirkung der Antimodernismus-Verordnungen des Hl. Pius X. zu zerstören, ist anathema. Ratzinger: "Brot und Wein ändern sich in der Eucharistie nicht physisch." Katholische Kirche: "Brot und Wein ändern sich wirklich physisch, um Christus zu sein; dies nennt man Transsubstantiation." Ratzinger: "Es gibt Entscheidungen der Kirche, die nicht das letzte Wort sind." Katholische Kirche: "Rom hat gesprochen, die Angelegenheit ist beendet."
"..Lassen Sie mich noch einen Schritt weiter gehen. Aus der heutigen Krise wird morgen eine Kirche hervorgehen, die viel verloren hat. ...."Das klingt aber doch sehr visionär und passt genau in unsere Zeit, das möge jmd gegenbeweisen!
Sie beweisen, in Ihrem Ethikunterricht nichts von der Erhabenheit der EINEN, HEILIGEN, KATHOLISCHEN KIRCHE jemals gehört zu haben. Was haben Sie nie gehört? Die Kirche ist der fortlebende Christus. Sie ist ein übernatürlicher Organismus, sie ist eine übernatürliche vollkommene Gemeinschaft. Sie ist der Mystische Leib CHRISTI. Wenn sie HEILIG ist, ist sie das, weil sie CHRISTUS selber ist, ihr Wesen ist Heiligkeit, ihr Zweck ist Heiligung der Menschen. Sie ist der für alle und bis ans Ende fortlebende Erlöser. Sie ist wirklich die alleinseligmachende. Diese Merkmale gehen ihr nie verloren und deswegen gibt es keine Kirche, "die viel verloren hat". Alles sektenhaft und Wunschdenken jener, die der Konzilssekte angehören. Können Sie jemals behaupten, Übernatürliches, geschaffen von GOTT, gegründet auf den Felsen Petri, nicht überwindbar von den Pforten der Hölle, kann "viel verlieren", kann die Kirche, die Katholische, arm machen?