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„Vatican-Magazin“ gegen die Anerkennung der Piusbruderschaft

Der deutsche Publizist Markus Büning kritisiert im “Vatican-Magazin” eine bedingungslose Anerkennung der Piusbruderschaft. Der Artikel trägt den Titel: “Keine Rückkehr ohne Umkehr”. Büning wendet sich gegen die theologische Haltung, „die die vom Konzil zu Recht gemachte Öffnung der Kirche gegenüber den Fragen der Gegenwart unreflektiert als Modernismus brandmarkt.“

Bünings Beitrag zielt darauf ab, dass Heiligsprechungen unfehlbar sind und die Bruderschaft darum die Kanonisationen der Konzilspäpste anerkennen müsse. Die Kanonisation der Konzilspäpste impliziere „eine grundsätzlich positive Würdigung der Kirchenreform des letzten Jahrhunderts“: „Kehren die Piusbrüder zurück, können sie dies letztlich nur tun, wenn sie von ihrer ablehnenden Haltung zu den Heilig- und Seligsprechungen der Konzilspäpste Abstand nehmen und die durch diese Kanonisierungen erfolgte Anerkennung des für die Kirche konkret erfüllten Auftrags annehmen.“

Büning verteidigt sogar den Korankuss von Johannes Paul II. als „Geste des Respektes und Friedens“. Der Postulator des Seligsprechungsprozesses, Slawomir Oder, habe erklärt, der Kuss sei nichts anderes „als ein Zeichen, mit dem dieser Mann des Glaubens seine tiefe Leibe für die Menschen und ihre Kultur ausdrückte, die Abraham als den gemeinsamen Vater aller Menschen, die an den einen Gott glauben, anerkennen.“

In dem Beitrag hinterfragt Büning den gegenwärtigen Papst, weil er der Piusbruderschaft die Beichterlaubnis gegeben hat: “Weiß der Papst überhaupt, mit welch einer moraltheologischen Auffassung die dort tätigen Priester tätig sind und wleche Ausbildung diese Priester, insbesondere über die pastoralpsychologischen und anthropoogischen Erkenntnisse der letzten Jarhzenhnte, erfahren haben?”
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Vered Lavan

@CSc - Danke für die Info.

a.t.m

Alleine die Selig - Heiligsprechungen von VK II und Nach VK II Päpste beweist eben das diese nicht mehr Unfehlbar sein können, weil diese eben nur zur Irreführung und Täuschung der Herde Gottes unseres Herrn ausgesprochen wurden. Denn es ist klar definiert wie in Seliger - Heiliger zeit seines Lebens wirken musste, Als Heiliger wird ein in religiöser Hinsicht vollkommener Mensch bezeichnet.
Und das wahren die VK II und Nach VK II Päpste bei weitem nicht, daher sind diese maximal als "Selige - Heilige" der aus dem unseligen VK II hervorgegangenen also der Nach VK II Religionsgemeinschaft, Afterkirche, Der Besetzte Raum, Konzilssekte usw. anzusehen, man versucht eben das Unselige VK II und seine Unheiligen Früchte über diese "Selig - Heiligsprechungen" in ein Heiliges Licht zu heben.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

michael7

@Theresia Katharina: Eine bloße Behauptung ist nicht genügend.
Können Sie sie auch begründen oder ein Beispiel nennen?

Theresia Katharina

Eine Heiligsprechung ist grundsätzlich nicht unfehlbar, es wurden auch schon Heiligsprechungen rückgängig gemacht!

Stelzer

Die Unruhe und der Widerspruch ist z.Zt. in allem in der Kirche. Von der Pius-Bruderschaft, über Boeselager bis zu amoris letitia und vieles andere mehr und wie in der Politik die entscheidenden Leute stecken den Kopf in den Sand oder verlieren aus pers. Sympathie das Urteilsvermögen. Wie vorausgesagt für die kommenden bösen Zeiten auch für die
Freundl. Ges. Angshasen

Plaisch

Einen solchen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Man kann dagegen das Wort Jesu Christi anwenden: mein Zeugnis von mir selber ist wahr und der Vater der mich gesandt hat legt Zeugnis ab für mich (Joh 8).
Umgekehrt ausgelegt bedeutet das, dass die Konzilspäpste sich selber als die Wahrheit beweihräuchern und ihr Zeugnis nichts wert ist, weil sie ihre eigene Ehre suchen (morgen Passionssonntag, Joh 8,46-59).

Vered Lavan

Hat der Herr Brüning schon mal ein hochqualifizierte Exerzitien bei den FSSPX mitgemacht? Woher weiß er das so genau? Die "pastoralpsychologischen und anthropologischen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte" nützen mir nichts, wenn meine Seele wirkliche geistige und geistliche Nahrung braucht und mit dem ganzen heutigen Müll verloren geht !

Bethlehem 2014

Weiß Herr Büning "überhaupt, mit welch einer moraltheologischen Aufassung die dort tätigen Priester tätig sind und welche Ausbildung diese Priester, insbesondere über die pastralpsychologischen und anthropologischen Erkenntnisse der letzten Jahrezehnte erfahren haben?" Woher weiß er dies? Geht er bei den Pius-Priestern beichten? regelmäßig? Wieso ist er dann gegen eine Anereknnung? - Weiß er, wie in heute noch katholisch geprägten Gegenden (Polen, z. B.) Beichte gehört wird? - Die Priester der Piusbruderschaft haben - wie mir mehrere, die dort regelmäßig beichten berichteten - eine viel barmherzigere Pastoral als mancher in der Amtskirche!
Und: Wozu sitzt ein Priester im Beichtstuhl? um Psychologie zu betreiben? oder Anthropozentrik? Das sind doch gerade die Krankheiten der Moderne...

Boni

In der Tat ist eine Einigung auf der Ebene der Doktrin zu fordern.

studiosus

Die Frage nach der Unfehlbarkeit der Heiligsprechungen ist ohnedies nicht endgueltig und unfehlbar beantwortet. Ausserdem ist/waere eine Grundvoraussetzung fuer jeden Akt des unfehlbaren (paepstlichen) Lehramtes, dass der Papst auch seine Infallibilitaet in Anspruch nehmen will - es ist schwer zu sagen ob der Papst (und seine Vorgaenger) das ueberhaupt wollten...???
ein seliger (und wohl bald heiliger) "Maertyrer" (sic!!!) Oscar Romero scheint eher eine Art Gegenindiz fuer die Infallibilitaet der Kanonisationen su sein...

Libertas Ecclesiae

Markus Büning hatte diesen Artikel bereits auf katholisches.info veröffentlicht. Dort gab es überwiegend negative Leserreaktionen.

a.t.m

Und weil eben die Feinde Gottes unseres Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche gegen diese "Bedingungslose Einigung" sind, bin ich eben Für diese "Bedingungslose Einigung" weil ich eben FÜR Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche bin.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Eremitin

und muss der einfache Katholik für sich diese Heilig/Seligsprechungen annehmen?