hiti

Evangelium 28.03.2025:
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.
Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr und es gibt keinen anderen außer ihm
und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.
Soweit die Schrift.
Diese Gebote sind einfach zu lesen, aber sehr schwierig umzusetzen. Aber es wäre der Weg zur Heiligkeit. Gott lieben mit GANZEM Herzen, GANZER Kraft, GANZEM Verstand... Wer das NICHT tut, läuft Gefahr, Gott NICHT zu erkennen. RITEN und die KENNTNIS der Schrift genügen nicht! Das HERZ muss bei Gott sein! So war es bei den Schriftgelehrten damals. Bei vielen war das Herz nicht bei Gott.
Das fing schon bei der Geburt an: Die Hirten glaubten und beteten an, dann die Könige von weit her. Warum wurde die Geburt den Gelehrten nicht offenbart? Simeon und Hanna waren von der Liebe Gottes erfüllt, sie erkannten den Herrn. Beim 12jährigen Jesus staunten die Gelehrten, aber mehr auch nicht. Als er später dann lehrte, verfolgten genau diese ihn. Ein Zeichen, dass sie das 1. und wichtigste Gebot nicht umsetzten oder verinnerlicht haben. Sie kannten als geistliche Führer des Volkes die Schrift genau und befolgten die Riten peinlichst. Aber wo war ihr Herz? Jesus passte nicht zu ihren Vorstellungen.
Wo ist unser Herz? Ist es bei Gott, beim Nächsten? Dazu müssen wir uns selbst auch einmal annehmen und lieben, verzeihen oder alte Geschichten vergeben. Sonst werden wir dieses Gebot nie erfüllen. Auch nicht, wenn wir nur beim anderen die Fehler sehen.
Dieses Gebot umzusetzen, ist unsere Lebensaufgabe.
Ich kann nur noch auf das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner hinweisen, denn irgendwo dazwischen sind wir wohl alle, einmal mehr Pharisäer, einmal mehr Zöllner, das hier früher hochgeladen wurde. zur Erinnerung:
- Der Pharisäer denkt: Die anderen sind Sünder, die anderen brechen die Gebote, die anderen sind nicht katholisch… Keine Liebe zu Gott und den Mitmenschen. Er glaubt nicht notwendig zu haben, sich vor Gott niederzuwerfen und sich als Sünder zu bekennen. Eigenliebe verblendet sein Herz, er ist selbstgefällig und ohne Liebe. Er verachtet den Zöllner und zieht falsche Schlüsse (Vorurteile)! Und Gott findet KEINEN GEFALLEN an ihm, obwohl er nach außen hin als Vorzeigechrist gilt. ES GEHT IHM NICHT UM GOTT, SONDERN UM IHN SELBST!
Es fehlt ihm an Demut, Liebe, und Barmherzigkeit, genau die Tugenden der Heiligen.
- Der Zöllner aber beurteilt sich in richtiger Weise: Er weiß, dass er vor der Vollkommenheit Gottes ein nichts ist, ein Sünder, denn JEDER Mensch sündigt auf die eine oder andere Weise. Er bleibt hinten in der Kirche stehen da er große Achtung und Ehrfurcht vor Gott hat. Er bittet gerecht bei der Arbeit zu sein und bittet um Erbarmen, wenn er einmal ungerecht war. Er bittet Gott auch um Hilfe gerecht zu sein. Er bittet um Liebe und Führung Gottes, da er weiß, dass er ein schwacher Mensch ist. Er betrachtet sein Leben, sein Dasein vor den Augen des Allmächtigen, Vollkommenen Gottes! Und Gott findet Gefallen an ihm und Er begleitet ihn mit Seinem Segen.
Der Pharisäer ehrt Gott mit den Lippen und Riten, aber sein Herz ist weit weg von Gott.

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hiti

Gott zu lieben, den Nächsten zu lieben, ist unsere LEBENSAUFGABE!
Nicht äußerlich, INNERLICH, mit GANZEM Herzen lieben, Gott RAUM geben, den HOCHMUT(!!!) ablegen...
Der Klassiker der Gleichnisse und sehr aussagekräftig für unsere Zeit ist jenes vom Zöllner und Pharisäer:
Der Pharisäer denkt: Die anderen sind Sünder, die anderen brechen die Gebote, die anderen sind nicht katholisch… Keine Liebe zu Gott und den Mitmenschen. Er glaubt nicht notwendig zu haben, sich vor Gott niederzuwerfen und sich als Sünder zu bekennen. Eigenliebe verblendet sein Herz, er ist selbstgefällig und ohne Liebe. Er verachtet den Zöllner und zieht falsche Schlüsse (Vorurteile)! Und Gott findet KEINEN GEFALLEN an ihm, obwohl er nach außen hin als Vorzeigechrist gilt. ES GEHT IHM NICHT UM GOTT, SONDERN UM IHN SELBST!
Es fehlt ihm an Demut, Liebe, und Barmherzigkeit, genau die Tugenden der Heiligen.

Franz Xaver

Sehr richtig, dabei sollte aber auch nicht vergessen werde, dass alle Akte der Barmherzigkeit in einer Liebe zu Gott und zum Nächsten wurzeln. Ich erwarte mir daher auch eine inhaltlich begründete, brüderliche Zurechtweisung.