Die Atheistin, die die Kirche zwang, ein Wunder anzuerkennen – „Inzwischen habe ich 1.400 Wunder untersucht"
(Toronto/Rom) Die Untersuchungen der Hämatologin Jacalyn Duffin waren ausschlaggebend für die Heiligsprechung der ersten Kanadierin. „Nicht die Kirche entfernt sich von der Wissenschaft. Es sind die Wissenschaftler, die eine künstliche Mauer zwischen sich und der Kirche errichtet haben, weil sie Ignoranten sind“, so kommentiert Duffin den „ewigen“ Streit über das Verhältnis zwischen Kirche und Wissenschaft. Als man die atheistische Wissenschaftlerin aufforderte, Untersuchungen durchzuführen, ließ man sie über den Hintergrund im Dunkeln. Als sie ihre Ergebnisse vorlegte, fragte sie: „Jetzt, wo ich meine Arbeit beendet habe, könnt ihr es mir ja sagen: Geht es um einen Justizfall oder um ein Wunder?“ Sie hätte allerdings nie ernsthaft gedacht, daß man ihr zur Antwort gibt „ein Wunder“. Sie, die atheistische Wissenschaftlerin hatte immer an eine „Wahrheit der Geschichte und eine Ordnung der Natur“ geglaubt. Die Kirche hielt sie, wenn nicht für wissenschaftsfeindlich, so zumindest für …