Benjamin Kaiser

Die deutsche Angststörung vor dem Kind:
„Kinder? Wer kann sich das heute noch leisten?“ Die Deutschen bauen vor dem ersten Kind nicht nehmbare Hürden auf, weil sie glauben, man müsse erst dies und jenes erreicht haben, um sich ein Kind leisten zu können.
Was wir mit unseren fünf Kindern dazu sagen? Einfach machen!

corrigenda.online

„Wer kann sich heute noch Kinder leisten?“

„Wer kann sich heute noch Kinder leisten?“
Wir stehen in Deutschland vor der absurden Situation, dass in einem der (immer noch) wohlhabendsten Länder dieser Erde viel zu wenige Kinder geboren werden, da die Mehrheit der Deutschen glaubt, sich keine Kinder leisten zu können.
Der Spiegel unterfüttert diese Angst der Deutschen vor dem Kinderkriegen mit Zahlen. So kostet es laut dem Nachrichtenmagazin 196.000 Euro, ein Kind in Deutschland großzuziehen. Als Vater von fünf Kindern hätte ich entsprechend (ohne Synergieeffekte) knapp eine Million Euro zu berappen, bis meine Kinder aus dem Haus sind. Das ist natürlich kompletter Unfug, hat sich aber tief in das Unterbewusste der Deutschen eingegraben.
Entsprechend zögern viele junge Paare das Kinderkriegen hinaus, bis die Karriere gemacht, der Bausparvertrag abgezahlt ist und die erträumte, heile Wohlstandsidylle errichtet wurde, und das nur aus Angst vor den horrenden Kosten, die scheinbar bestritten werden müssen, um ein Kind in Deutschland …

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Lea Hofmann teilt das
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Peter Endgültig

Geld ist ein vorgeschober Grund, gerade bei Gutverdienern.

Klaus Heid

Was soll die Frage? Die Muslime in Deutschland haben doch im schnitt 7 davon!!

alfredus

Früher sagte man in Bezug auf Kinder : ... wo ein Häschen, da auch ein Gräschen ... ! Die Menschen waren durchweg arm und haben es irgendwie immer geschafft eine große Familie zu ernähren ! Doch heute hat man oft Angst, Kindern das Leben zu schenken, denn es ist ein gelenktes Politikum . So kann es dazu kommen, dass über Eltern mit mehr als zwei Kindern, die Nase gerümpft und der Staat mit seinen gottlosen Gesetzen zum Todesengel für viele tausend Kindern wird... !

viatorem

Kinder sind doch kein Auto, das ich mir "leisten" kann oder auch nicht.
Aber wenn jemand natürlich nicht zu einem evtl. erforderlichen Verzicht bereit ist, der setzt Prioritäten, was er sich " leisten" will.
Kinder bekommen so den Status einer " Sache" und so werden sie auch behandelt.

Erzherzog Eugen

wichtig ist keiner muß mehr Kinder kriegen wie früher, jeder kann sein Leben gestalten, wie er möchte
der gute Herr Kaiser, der den Artikel geschrieben hat, ist der Meinung, Eltern hätten bei der Partnerschaft der Kinder mitzureden, ein Mensch, der von vorgestern ist, seine Kinder, so er welche hat, sind zu bedauern

Katja Metzger

Eltern merken oft, wenn ein Partner ein Desaster wird (z.B. Narzisst).

Erzherzog Eugen

wenn die Kinder erwachsen sind ist es Sache der Beziehungspartner

Katja Metzger

Die Warnung einer Mama, die schon mehr im Leben gesehen hat, und meistens das Beste für ihr Kind will, kann viele Tränen ersparen.

Erzherzog Eugen

ich sage nicht dass Eltern nich ihre Meinung sagen sollen

Katja Metzger

Schönes Bild vom Autor im Artikel: "Kinder kosten so gut wie nichts, wenn man es nur richtig anstellt."

Ursula Sankt

"Kinder sollte man dankbar willkommen heißen; in dreißig Jahren, wenn der Bausparvertrag abbezahlt ist, ist es hierfür oft zu spät. Kinder sind das größte Glück und das größte Geschenk, das ein Mensch auf diesem Planeten erfahren kann."

Eugenia-Sarto

Und dieses wunderbare Geschenk kommt von Gott.

Werte

Wer braucht einen Laptop für jedes Kind? Man kann auch Geschwister
"bieten".

Erzherzog Eugen

@Werte das ist natürlich nicht das selbe