Anastasius aus Persien
Kaum hatte er ausgeredet, so erdrosselte man ihn, wie die anderen, und schnitt ihm dann den Kopf ab. Sein Märtyrertod fällt auf den 22. Januar, im Jahr nach Christi Geburt 628, und im siebzehnten der Regierung des Kaisers Heraklius, an dem Tag auch sein Fest von den Griechen und Lateinern begangen wird. Der heilige Atanasius hatte den nahen Fall des Tyrannen Chosroes vorhergesagt, der auch wirklich zehn Tage nach seinem Märtyrertod erfolgte, als Heraklius in Persien einfiel.
Die Leiche des Heiligen, die man mit denen der anderen Christen den Hunden vorgeworfen hatte, wurde aber von diesen gefräßigen Tieren unangetastet gelassen. (Die Hunde waren und sind im Morgenland nicht die geselligen Freunde des Menschen. Sie sind grausam, blutdürstig, stets hungrig, nie gesättigt. Es wird ihnen nie etwas zu fressen zugeworfen. Sie suchen sich Nahrung, wo sie können. Kehricht, Aas, Unreinigkeiten, alles ist ihnen gut, wenn sie nur ihren Hunger stillen können. Vor allem gieren …
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