Einsatz von Pubertätsblockern und Hormontherapien stärker abwägen
Ärzteschaft
Einsatz von Pubertätsblockern und Hormontherapien stärker abwägen
Montag, 13. Mai 2024
Mainz – Pubertätsblocker, geschlechtsumwandelnde Hormontherapien oder ebensolche Operationen sollten bei unter 18-jährigen mit Geschlechtsinkongruenz beziehungsweise Geschlechtsdysphorie nur im Rahmen kontrollierter wissenschaftlicher Studien, unter Hinzuziehen eines multidisziplinären Teams sowie einer klinischen Ethikkommission und nach abgeschlossener medizinischer und psychiatrischer Diagnostik und Behandlung eventueller psychischer Störungen zugelassen werden. Dazu forderte der Deutsche Ärztetag die Bundesregierung am vergangenen Freitag nach längerer Diskussion auf.
Die Therapieergebnisse sollen über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren soziologisch, medizinisch, kinder- und jugendpsychiatrisch, sozial und psychologisch nachverfolgt werden. Die Evaluationsergebnisse sollen darüber hinaus in die Überarbeitung der …
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