Stellungnahme von Rechtsanwalt Wilfried Schmitz zu Besuchern von Dr. Bianca Witzschel in der JVA Chemnitz
Nach seinen Angaben sei ihm ein Telegram-Beitrag mit der Überschrift „Der amerikanische Gesandte – Besuch bei Dr. Bianca Witzschel in der JVA Chemnitz“ zur Kenntnis gebracht worden. Schmitz erklärt, ihm sei kein Nachweis dafür bekannt, dass die dort genannte Person als „amerikanischer Gesandter“ einzustufen sei.
Ebenso hinterfragt er die Darstellung, wonach diese Person Berater der sogenannten MAHA-Bewegung sei.
Weiter stellt Schmitz klar, dass neben ihm als Wahlverteidiger und einem Pflichtverteidiger keine weiteren Verteidiger von Dr. Witzschel tätig seien. Er betont, dass sich die Verteidigung ausschließlich auf die Wahrung der Rechte seiner Mandantin in den laufenden Strafverfahren konzentriere.
Nach seinen Ausführungen verfolgen weder Dr. Witzschel noch die Verteidigung politische Ziele. Es gelte der Grundsatz „No Politics“. Ziel sei allein die Verteidigung der Rechte der Mandantin. Eine Einbindung in politische Kampagnen, Wahlkämpfe oder PR-Aktivitäten werde abgelehnt.
Darüber hinaus weist Schmitz darauf hin, dass Dr. Witzschel während ihrer Inhaftierung keinen Zugang zum Internet habe und daher die Seriosität möglicher Besucher nicht selbst überprüfen könne. Aus diesem Grund wolle die Verteidigung künftig noch genauer darauf achten, dass Besuche nicht für fragwürdige Öffentlichkeitsarbeit oder politische Selbstdarstellung genutzt würden.
Schmitz kündigte ferner an, etwaige aus seiner Sicht unredliche Vorgehensweisen gegebenenfalls öffentlich zu thematisieren.
Quelle: Öffentliche Mitteilungen von Rechtsanwalt Wilfried Schmitz vom 11.06.2026.
Wilfried Schmitz privat
100. und 101. Brief aus der JVA Chemnitz, den …