Bei alle echten Marienerscheinungen kann man die Füße der Muttergottes erkennen. Das ist keine echte Erscheinung sondern eine Friedhofs-Skulptur!
personifizierte Trauer, gibt es auf sehr vielen Friedhöfen. stammt meist vom Ende des 19. Jhds. wo man solche Allegorien liebte
Meine Güte. Das ist halt wahrscheinlich eine personifizierte Trauer. Unseren Vorfahren waren figürliche Allegorien lieb und wert, und das klassizistische Figuren- und Formeninventar muß man dann auch nicht immer gleich als Angriff auf katholische Werte sehen. Im Gegenteil bin ich der Meinung, daß so manche moderne Madonna eher dazu geeignet ist, den Glauben zu verhöhnen, als so eine lieblich trauernde, weitgehend bekleidete neoantike Dame.
Es freut mich, daß man allgemein in dieser Figur nicht die Gottesmutter sieht. Auf weiteren Bildern (google: Unterflossing)ist deutlich, daß sie sich an einem (römischen?) Stein abstützt. @Conde_Barroco hat sicher recht, wenn er an eine Vestalin denkt.
Trotzdem unerklärlich, warum sich die Anwesenden gerade darum herum scharen in der Erwartung der "Erscheinung", wie einige Bilder zeigen, und was eine solche Figur vor einer - ich nehme doch an - katholischen Kapelle zu suchen hat. Die Besitzer der Liegenschaft sollten darüber Auskunft geben können.
In Unterflossing gibt es auch einen "von oben" gesegneten Brunnen. Schäme sich, wer an eine mögliche zukünftige kommerzielle Nutzung dieses Wassers denkt!
Mich erinnert die Figur an eine Vestalin.
Also das ist ganz sicher nicht Maria und auch kein Friedhofsengel. Das sind neuheidnische Statuengruppen des 19./20. Jahrhunderts.
Hat man schon einmal gehört (bei nachgebildeten Statuen gesehen?), dass die Muttergottes sich mit unbedecktem Arm und einem Kleid präsentiert, dass knapp am Obszönen vorbeirauscht?
Ja bei uns auf dem Friedhof steht eine fast identische Figur "die Trauernde"---Altötting ist mein Lieblingswallfahrtsort
Wer hinfahren will, die nächste Erscheinung soll am 8.9. Um 16.30 Uhr sein - Maria war bis jetzt immer pünktlich!
Also, ich halte davon nichts!!!