Vates

Mutmaßungen über das "Konklavewunder" vom Hl. Jahr 2025

Der Bericht des "Helder Red" über sein privates Gespräch mit einem anonymen Kardinal klingt glaubwürdig und stimmt mit dem "Vorleben" von Prevost als Franziskus-Bischof und -Kurzzeitkardinal völlig überein.

Daß er der bis zuletzt in der Hinterhand gehaltene wirkliche "Kronprinz" Bergoglios war, der seine kirchliche und politische Agenda mit einem die Traditionsverteidiger blendenden besseren Habitus und Stil fortsetzen sollte, wird bisher in Wort und Tat von Prevost als Leo XIV. bestätigt.

Die anderen als Bergogliofavoriten benannten "Papabiles" wie Zuppi, Aveline u.a. waren nur "Nebelkerzen". Parolin wollte zwar sicher Papst werden, scheiterte aber an Bergoglios Widerwillen gegen ihn, weshalb sein Wunsch zu einer Absenkung des Quorums bei der Papstwahl auf eine absolute Mehrheit (seine einzige Chance auf Petri Stuhl) abgeschlagen wurde. So führte er seine ca. 40-50 Anhänger im Rahmen seines "Plans B" im Konklave Prevost zu, was den Ausschlag gab, aber auch bezeichnend ist.

Ein Rätsel bleibt das Verhalten von Burke und anderen Neokonservativen, die ausgerechnet für Bergoglios Wunschnachfolger stimmten und ihn bis heute trotz bereits beträchtlicher Fehlleistungen in Wort und Tat bejubeln. Die Masse der unbedarften Kardinäle der "Mitte von den Rändern" wurde also sowohl von Parolin als auch von Burke Prevost zugeführt und verhalf ihm zu einer satten Mehrheit von über 100 Stimmen schon im vierten Wahlgang. Wie wurden sie von eigentlich entgegengesetzten Flügeln zusammengeführt?
Ein Mysterium!

Bleibt nur die Hoffnung auf ein "Damaskusereignis", das aus einem bisherigen "Saulus" in Mozzetta einen "Paulus" macht, aber eher durch die bevorstehenden politischen Großereignisse als durch ein Bekehrungswunder.....
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