Dürfen katholisch geführte Kliniken das Töten von ungeborenen Kindern verbieten?
Durch Fusion zweier Kliniken hatte sich die Ausrichtung von ehemals evangelisch auf katholisch geändert. Nach katholischer Auffassung ist die Tötung eines ungeborenen Kindes immer unerlaubt und sündhaft. Evangelische Glaubensbrüder sehen das oft leider anders und meinen, in gewissen Situationen "abtreiben" zu können ... und das wäre dann in den Augen GOTTES auch o.k.
Leider eine Verfälschung der christlichen Glaubenslehre.
Unter den demonstrierenden Teilnehmern gegen das Menschenrecht auf Leben für ALLE befand sich u.a. auch die die bekannte Abtreiberin und Aktivistin Kristina Hänel, die mit ihrer Anwesenheit ein sichtbares Zeichen ihrer Unterstützung für Abtreiber Joachim Volz setzten wollte. Hänel ist eine Medizinerin, die Kinder vorwiegend bis zur 12./14. Schwangerschaftswoche tötet, Volz hingegen tötet Kinder meist im zweiten oder letzten Drittel einer Schwangerschaft, wenn diese z.B. behindert oder krank sind, die Mutter nach Volz Einschätzung in Lebensgefahr ist oder das Kind keine guten Überlebensprognosen hat.
Die katholische Lehre hierzu eindeuteig: Direkte, beabsichtigte Tötung immer unerlaubt und schwer sündhaft.
Dies will der ehemalige Katholik Volz in keinem Falle akzeptieren.
Das Gericht gab noch am gleichen Tage seine Entscheidung bekannt. Die Medien berichten allerdings unterschiedlich über das Urteil bzw. über die möglichen Auswirkungen.
Sobald uns das Urteil schriftlich vorliegt, werden wir Stellung beziehen. So macht es heute noch wenig Sinn.
Doch eines ist jetzt schon sicher:
Es ist eine Einzelfall-Entscheidung ... letztendlich ein Urteil "nur" mit Signalwirkung ...also keine verbindliche Entscheidung für alle Kliniken und die Ärzteschaft.
Weitere Infos unter "www.menschenrechte.online"