hiti

Können denn Katholiken, die den Papst regelrecht hassen - und hier im Forum ist das leider oft der Fall - dann seelenruhig zur Hl. Kommunion gehen und Christus ihre Liebe zu Ihm bekennen?

1372,5K

Auch das sagte der Papst. Wen es interessiert, übersetzt es sich selbst.

hiti

Mögen wir uns alle in dieser Karwoche SELBST BEARBEITEN. Friedliche Tage!

Klaus Elmar Müller

Wer den Papst liebt, muss ihn ermahnen.

hiti

Aber die Worte weiter unten zeugen doch nicht von Liebe, oder? Penner usw.

Klaus Elmar Müller

Das Wort "Penner" ist vielleicht unbedacht gegenüber Obdachlosen, aber kritisiert des Papstes gegenüber den Katholiken respektlose Aufmachung im Rollstuhl, als gehörte er nur sich und nicht der Kirche.

hiti

Es gibt leider mehrerer solcher Entgleisungen und gegen diese schreibe ich hier.

michael7

Die wirklich schweren und weitreichenden Entgleisungen gegen den einen Glauben und gegen die Einheit der Kirche finden heute leider in Rom statt!

Franz Xaver

Na ja, wenn ich in so manche Diözese und Pfarre blicke, dann begegnet man derartigem auch dort.

hiti

Könnten nicht alle "Papsthasser" (und ich meine nur diese) den Spieß umdrehen und in dieser Karwoche den Papst als MENSCH lieben lernen und das Gute an ihm sehen?
- Das wäre dann die Erfüllung der Nächstenliebe die untrennbar mit der Liebe zu Gott verbunden ist.
- Und Demut, denn der Hochmut wuchert gerne in unseren Herzen und bringt schlechte Früchte hervor.
-- Möge jeder SICH SELBST BEARBEITEN, dann wird OSTERN!

Pretorius

es erstaunt dass Sie @hiti alle seine blasphemisch Häresien absichtlich übersehen und hören und jene welche dies erkannt haben als Hasser bezeichnen. SIE SOLLTEN AN SICH ARBEITEN UND DAS GESCHWÜR DER LÜGE VON GOTT HEILEN LASSEN. Sie gehen dort zur Kommunion wo jener Priester den Gotthasser welchen SIe als Papst bezeichen im Messkanon nennt, bezeichnen andere jedoch als falsche Papst Hasser!!
Sie hiti dienen dem Vater der Lüge, denn es gibt keine Liebe ohne Wahrheit.

hiti

Ich bezeichne nicht diese als Hasser, sondern jene, die aufgrund ihrer Ausdrücke gegen den Papst, die sie gerne nachlesen können, als sehr fragwürdig und unchristlich. Es darf nie soweit kommen, dass man vor lauter Abneigung zum Hasser wird, das meinte ich.
Mir gefällt auch nicht alles, was er sagt, ich bleibe trotzdem ihrer verworfenen "Konzilskirche" und dem Papst treu, der an der Lehre NICHTS verändert hat.

Franz Xaver

Die Verfehlungen so mancher User hier sind doch Peanuts gegen Verhalten des Papstes.
Das kostet mich nur mehr ein müdes Lächeln, wenn sie, hiti, behaupten, der Papst habe an der Lehre nichts verändert. Die Wahrheit ist eine andere.
Mit dem Dokument Amoris laetitia hat Papsst Franziskus auf direkte oder indirekte Weise (mit welchem und wieviel Bewusstsein weiß ich nicht noch will ich das beurteilen) folgende falschen und häretischen Thesen unterstützt, die in der Kirche sowohl mit dem offiziellen Amt als auch durch private Handlungen propagiert werden:
1.) Eine gerechtfertigte Person hat nicht die Kraft mit der Gnade Gottes die objektiven Gebote des Göttlichen Gesetzes zu halten, so als wären einige der Gebote unmöglich zu halten für jene, die gerechtfertigt sind; oder als würde die Gnade Gottes, indem sie ein Individuum rechtfertigt, nicht unveränderlich und durch ihre Natur die Bekehrung von jeder schweren Sünde bewirken; oder dass sie nicht ausreichend wäre für die Bekehrung von jeder schweren Sünde.
2.) Die Christen, die zivilrechtlich die Scheidung vom Ehegatten erhalten haben, mit dem sie gültig verheiratet sind, und standesamtlich eine neue Ehe mit einer anderen Person eingegangen sind (während ihr Ehegatte noch lebt), die also more uxorio mit ihrem standesamtlichen Partner zusammenleben und entschieden haben, in vollem Bewusstsein der Natur ihrer Handlung und mit voller Zustimmung des Willens in diesem Status zu verbleiben, befinden sich nicht unbedingt im Stand der Todsünde, können die heiligmachende Gnade empfangen und in der Liebe wachsen.
3.) Ein Christ kann die volle Kenntnis eines Göttlichen Gesetzes haben und willentlich entscheiden, es in einer schwerwiegenden Sache zu verletzen, und dennoch nicht als Folge dieser Handlung im Stand der Todsünde sein.
4.) Während sie dem Göttlichen Gesetz gehorcht, kann eine Person kraft desselben Gehorsams gegen Gott sündigen.
5.) Das Gewissen kann wirklich und richtig beurteilen, dass sexuelle Handlungen zwischen Personen, die eine standesamtliche Ehe eingegangen sind, obwohl eine oder beide sakramental mit einer anderen Person verheiratet sind, manchmal moralisch gut, erforderlich oder von Gott geboten sind.
6.) Die moralischen Grundsätze und Wahrheiten, die in der Göttlichen Offenbarung und im Naturrecht enthalten sind, enthalten keine negativen Verbote, die bestimmte Arten von Handlungen, die aufgrund ihres Objekts immer auf schwere Weise unzulässig sind, absolut verbieten.
7.) Unser Herr Jesus Christus will, dass die Kirche ihre immerwährende Disziplin aufgibt, den wiederverheirateten Geschiedenen die Eucharistie zu verweigern und den wiederverheirateten Geschiedenen, die keine Reue wegen ihres Lebensstandes zeigen und keinen festen Vorsatz sich zu ändern, die Absolution zu verweigern.
Alle diese Thesen widersprechen von Gott offenbarten Wahrheiten, die Katholiken durch Zustimmung zum Göttlichen Glauben zu glauben haben.
Hiti, sie - die Thesen - wurden bereits in der Petition zu Amoris laetitia als Häresien identifiziert, die von 45 katholischen Gelehrten den Kardinälen und den Patriarchen der Ostkirchen übermittelt und auch von mir unterstützt und mitgetragen wurde.
Das ist aber mit Verlaub nur ein Beispiel - deren mehr. Und Sie behaupten im Ernst, Bergoglio/Papst Franziskus habe keine Lehre, kein von Gott geoffenbarten Wahrheiten geändert; schämen Sie sich eigentlich nicht?

Pretorius

@hiti man muss sich ernsthaft Sorgen über Ihre Blindheit machen! Wenn Sie schreiben Bergoglio habe nicht verändert....
Papst war Benedikt XVI und dies ein rechtmässiger sowie von Gott eingesetzter. Wie Sie auf Bergoglio als Papst kommen ist ein Rätsel. Sie werden bestimmt dem nächsten Häretiker ebenfalls den Titel Papst geben

Franz Xaver

Für hiti ein Beispiel wie sein "Stellvertreter" alias Papst Franziskus zu hassen imstande ist:
"Die Franziskanerinnen der Immakulata sind ein Orden päpstlichen Rechts, der sich durch das junge Durchschnittsalter seiner Angehörigen auszeichnet, durch die große Zahl an Berufungen und vor allem durch die Strenge und Ernsthaftigkeit, mit der sie ihr Charisma nach der Regel des Heiligen Franz von Assisi leben. Ein Teil von ihnen bringt in Afrika, Brasilien und den Philippinen ein intensives missionarisches Apostolat voran. Ein anderer Teil pflegt das kontemplative Leben im Geist des Gebets und strenger Einfachheit. Die Schwestern folgen dem Vorbild des Heiligen Maximilian Kolbe und entfalten ein umfangreiches Medienapostolat in verschiedenen Sprachen durch eigene Verlage, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften mit großen Verbreitung, wie „Il Settimanale di Padre Pio“ (Wochenzeitung Pater Pios). Dieses Apostolat mit starker Außenwirkung und verbunden mit der Liebe zur Tradition ist sicher einer der Gründe für den Haß, den sich der Frauenorden genauso wie ihre Brüder von den Franziskanern der Immakulata zugezogen hat.
Bereits am 11. Juli 2013 setzte Kardinal Braz de Aviz die Ordensleitung der Franziskaner der Immakulata ab und ernannte einen „Apostolischen Kommissar“ mit allen Vollmachten zur Leitung des Ordens. In weniger als einem Jahr ist es diesem Kommissar gelungen, den Orden zu zersetzen, sodass sich viele Brüder gezwungen sehen, um Entbindung von ihren Ordensgelübden zu bitten, um den zu einer Ruine zerstörten Orden zu verlassen und ihre Berufung auf andere Weise leben zu können.
Orden wegen Annäherung an die Tradition unterdrückt
Nun wird die Zerschlagung auf den weiblichen Zweig der Ordensfamilie ausgedehnt. Der Vorwand für die „Visitation“ und dann die kommissarische Verwaltung des männlichen Zweiges war eine kleine, aber aggressive Gruppe von „Dissidenten“, die von außen ermutigt und unterstützt wurde.
Bei den Franziskanerinnen der Immakulata, die einen Geist der Einheit und der brüderlichen Liebe leben, gibt es keine solche Dissidentengruppe. Franziskanerinnen und Franziskaner der Immakulata müssen vor allem wegen ihrer Annäherung an die Tradition unterdrückt werden, die im Widerspruch zur Praxis in den meisten Orden steht. Wir sagen Annäherung, weil die beiden franziskanischen Orden außerhalb der „traditionalistischen“ Welt entstanden und auch kirchenrechtlich außerhalb angesiedelt waren.
Angesichts der theologischen und pastoralen Auflösungserscheinungen der Nachkonzilszeit, haben sie eine Anhänglichkeit und Treue zur kirchliche Orthodoxie bewiesen, die der heute vorherrschenden doktrinellen und liturgischen Kreativität widersprechen.
„Traditionelles“ sentire cum ecclesia unvereinbar mit Zweiten Vatikanum?
Die Ordenskongregation hält dieses „traditionelle“ sentire cum ecclesia für unvereinbar mit dem sentire cum ecclesia des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Die Ordenskongregation beging einen offensichtlichen Machtmißbrauch, als sie den Anspruch erhob, den Franziskaner der Immakulata die Zelebration der Heiligen Messe im Alten Römischen Ritus zu untersagen. Die Brüder begingen allerdings ebenso einen offenkundigen Fehler, indem sie diesen Willkürakt akzeptierten und auf die Feier der überlieferten Messe verzichteten. Sie begründeten ihren Verzicht mit zwei Motiven: dem Gehorsam und der Biritualität. Das eigentliche Problem ist aber weder die Mono- noch die Birualität.
Fakt ist, dass überlieferte Messe nie abgeschafft wurde und auch gar nicht abgeschafft werden kann und dass alle Priester das Recht haben, sie zu zelebrieren. Der Angelpunkt des Motu proprio Summorum Pontificum von Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007 findet sich in jener Zeile, die das Recht eines jeden Priesters bekräftigt: „Demgemäß ist es erlaubt, das Messopfer nach der vom sel. Johannes XXIII. im Jahr 1962 promulgierten und niemals abgeschafften Editio typica des Römischen Messbuchs als außerordentliche Form der Liturgie der Kirche zu feiern.“
Rettung der eigenen Seele Auftrag jedes Getauften
Ist es aber möglich mit Gewalt den Brüdern und Schwestern aufzuzwingen, in einem Orden zu bleiben, mit dem sie sich nicht identifizieren, weil dessen Identität zerstört wurde?
Der Grundsatz salus animarum suprema lex ist das Fundament nicht nur des Kirchenrechts, sondern des geistlichen Lebens eines jeden Getauften, dessen unverzichtbare Regel des eigenen Handelns die Rettung der eigenen Seele sein muss.
Wenn unter diesem Blickwinkel jemand ungerechten Befehlen widerstehen sollte, indem er seinem rechten Gewissen folgt, was würde ihn erwarten? Eine dialogisierende und barmherzige Umarmung oder die harte Politik des Knüppels? Ausschluss, Zensur, Suspendierung a divinis, Exkommunikation und Inderdikt sind inzwischen für jene reserviert, die am orthodoxen Glauben festhalten?
Eine letzte Frage bleibt für den Augenblick unbeantwortet. Steht der Knüppel von Kardinal Braz de Aviz in offenem Widerspruch mit der Politik der Barmherzigkeit von Papst Franziskus oder ist er ein merkwürde Ausdrucksform derselben?"
Erstveröffentlichung: Corrispondenza Romana
Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardiardi

hiti

Vorschlag: Könnten nicht alle "Papsthasser" den Spieß umdrehen und in dieser Karwoche den Papst als MENSCH lieben lernen und das Gute an ihm sehen?
Hass kommt NIE von Gott.

Pretorius

Die Lüge kommt nicht von Gott und Bergoglio lebt die Lüge und Sie @hiti laufen der Lüge mit offenen Augen nach sowie entgegen
Sie verdrehen hier die Wahrheit. Sie werfen Hassrede vor doch in Wahrheit sprechen hier einige User aus was Sie nicht sehen und hören wollen

hiti

Ich kopiere nochmal die Kommentare. Das Bild vom Beitrag zeigt den kranken Papst im Rollstuhl:
"Er sieht aus wie ein Penner." "Wolf im Schafspelz!" "Verräter !!" "Eine entstellte Karikatur des Papstes" "Der Freimaurer auf dem Stuhl Petri, der installiert wurde: Ohne weiße Soutane, ohne Kreuz, ohne Segen mit der rechten Hand. " "Gotteslästerung" "Anti-Papst Franziskus ohne Soutane in der Basilika, peinliche Szenen im Petersdom." " Beten? So ein Lügner! Dieser Usurpator weiß ganz genau, was er da tut. Er will das Papsttum als unbedeutsam präsentieren. Und Mitleid erregen." ...
Hiti: Und das zu einem kranken Papst im Rollstuhl!
Urteilen Sie selbst! Warum lässt man sich so vom Hass leiten?
Jeder Betroffene(!) sollte in der Karwoche über sich selbst nachdenken! Und über die Frage oben nachdenken, zu seinem eigenen Seelenheil!

michael7

@hiti: Wenn tatsächlich ein Wolf im Schafspelz auftaucht, kann und darf man doch wohl kaum einfach weiter sagen: "Das ist nur ein Schaf!"?

Franz Xaver

Vorschlag: Hiti, beten Sie, wie so viele hier auch, dafür, dass Franziskus sich bekehrt bzw umkehrt, seine Irrtümer, falschen Entscheidungen, Verletzungen gegen die Einheit der Kirche, Fehler und Beleidigungen einsieht, rückgängig macht und seinen Aufgaben als "wahrer Papst" nachkommt.

Pretorius

@hiti Sie wollen blind bleiben, dies ist Ihre entscheidung. Beten Sie wie Franz es Ihnen geraten hatte, beten Sie den Rosenkranz und dies in der Intention der Mutter Gottes sowie für die eigene Erkenntnis.

hiti

Der Papst beeinflusst doch meinen Glauben nicht.
Friedvolle Karwoche Ihnen

Franz Xaver

Meinen katholischen Glauben, hiti, beeinflusst Papst Franziskus auch nicht, allerdings offensichtlich nicht aus demselben Gründen, wie Sie das annehmen, denn ich weise alle häretischen, apostatischen und schismatischen sowie kirchenrechtswidrigen Verhalten und Anordnungen mit Entschiedenheit zurück, zumal er in diesen Fällen über keine Bindungswirkung im Gewissen (forum internum, wenn Ihnen das etwas sagt) verfügt und Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel über meine Standhaftigkeit wacht und gesicherten Schutz und Schirm bietet.

Michele Indietrista

@Franz Xaver Würde Bergoglio bekehrt sein, wäre er sofort weg von Rom, ohne weisse Soutane und ohne Ring unterwegs.

Franz Xaver

Und, Meik Short Time, was wäre daran schlimm?

Michele Indietrista

@Franz Xaver Sie hatten gesagt, er würde Entscheidungen rückgängig machen. Meiner Überzeugung nach könnte er sie nicht einmal zurücknehmen, weil er sich so schnell und radikal von jedem Anschein der päpstlichen Autorität zu trennen hätte. Er wäre ein Katholik, und das ist viel mehr als was er jetzt ist. Die Entscheidungen müssten andere einordnen.

Franz Xaver

Meik Short Time Author, wenn Sie meine Beiträge und Kommentare mit einem schärferen Auge fassen, dann können Sie sehen, dass ich stets zwei Optionen angesprochen habe, um die Glaubens-, Traditions- und kirchenrechtlichen Verstöße Papst Franziskus´ zu beseitigen: 1. Die Bekehrung bzw Umkehr des Papstes und Widerruf und Entfernung aller Gräultaten aus dem Glaubens- und Rechtsbestand durch ihn selbst, und 2. Beendigung seines Pontifikates durch Tod oder Verzicht und Entfernung aller Gräultaten aus dem Glaubens- und Rechtsbestand durch eine nachfolgenden wahren Papst und ein ökumenische Konzil.
Die erste Variante halte ich für höchst unwahrscheinlich, wobei ich hoffe, dass dem Papst dennoch eine innere Umkehr im Interesse seines Seelenheiles gelingen möge; für die erforderlichen öffentlich wirksamen Maßnahmen der Gutmachung habe ich keine Hoffnung, denn das wird innerhalb der ihm noch zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu bewerkstelligen sein. Also bleibt nur mehr die zweite Variante, die ich im Interesse so vieler gefährdeter Seelen, ich denke dabei im Speziellen an hiti et all, geradezu herbei bete.

Michele Indietrista

3. ist richtig. Das Pontifikat ist, unabhängig von jeglicher Schuldfrage, garnicht zustandegekommen.

hiti

Und?
Ist man heute fleißig zur Hl. Kommunion geschritten, zur Vereinigung mit Jesus, während man Seinen Stellvertreter in höchst fragwürdiger Art und Weise abkanzelt?
Passt ja alles gut zusammen???

michael7

@hiti: Ihnen gefällt es, auf andere zu zeigen und Sie finden offenbar als "Mut" und "Verteidigung der Kirche", wenn Sie einem Irrlehrer zujubeln?

Pretorius

Seien Sie zuerst einmal in der Wahrheit bevor Sie hier grosse Töne spucken @hiti . Sie verteidigen einen Menschen und schliessen dabei grosszügig Augen und Ohren gegenüber allen Häresien sowie Blasphemien welcher ihr Stellvertreter bisher tat oder aussprach. SO ETWAS nennt sich Wahrheitsverdrehung. Dazu stellen Sie hier geziehlt und auf ähnlich Art wie Ihr Papst, Fragen welche boshaften Ursprung sind

Franz Xaver

Hilti, was ist denn der Hintergrund von Amoris Laetitia, dem "Pamphlet Ihres "Stellvertreter"?
Da Sie die Frage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht beantworten können, soll dies stellvertretend von Menschen, die im Glauben und Tradition der Katholischen Kirche stehen geschehen:
Der Hintergrund ist natürlich eine Häresie, und zwar die des Modernismus, eine Häresie, die im 20 Jhdt. vor dem VK II am häufigsten verurteilt wurde. So ist der Thematik des Modernismus mindestens 20% des Denzingers gewidmet, Modernismus, der im Dekret des Hl. Offizium Lamentabili (1907) (DH 3401-3466) und in der Enzyklika von Pius X. Pascendi (1907) (DH 3475-3500) ausdrücklich verurteilt wurde. Obwohl diese beiden Lehrschreiben sich ausdrücklich mit Modernismus befassen, so ist kaum ein magisterialer Akt nach 1907 vorhanden, der nicht auf die eine oder andere Art und Weise zu Modernismus Bezug nimmt.
Eine zusammenfassende Verurteilung ist in der Enzyklika Humani generis (1950) vom Pius XII. (DH 3875-3899) vorhanden. Was ist aber der Modernismus wirklich? Es ist der Versuch die katholische Lehre so umzuändern, dass sie dem modernen Geist entspricht. Ist es nicht das, was das Konzil wollte? Praktisch ja, theoretisch nein. Es wollte angeblich nur die unveränderlichen Wahrheiten in einer modernen Sprache verkünden, was die unveränderlichen Wahrheiten so in Mitleidenschaft zog, das sie gleich mit verändert wurden.
Wer sich mit der Thematik beschäftigt, kann erkennen, dass das, was im 19 Jhdt verurteilt wurde, jetzt und gerade im Pontifikat Bergoglios/Franziskus als richtig, wenigstens in der akademischen Welt, gelehrt und umgesetzt wird. Nach Maßgabe freimaurerischer Forderungen werden Priester ausgebildet, damit sie ja nicht daran glauben, was sie vorgeben zu glauben. Der Modernismus hat das nachkonziliare Lehramt auch unterwandert, aber erst durch Amoris Laetitia ist er durch den Bruder im Höchsten Amt und seiner Adlaten (alle mit oder ohne Schurz ist vom Ergebnis unbeachtlich) zum Ausbruch gekommen. Bekanntlich hat Lüge keine Kraft und vermag niemanden (einige hier im Forum offensichtlich ausgenommen) zu überzeugen, deswegen sieht der Zustand unserer Kirche, unserer Gemeinden und unserer Geistlichen so katastrophal aus, wie er eben aussieht.
Hier ein Beispiel: Ein verurteilter Satz aus dem Lamentabili (1907):
41. Die Sakramente bezwecken lediglich, die stets wohltuende Gegenwart des Schöpfers ins Gedächtnis des Menschen zurückzurufen. (DH 3441)
Ist es nicht das, was Sie jetzt in der Kirche hören und was die Tischmütter den Firmlingen erzählen? Natürlich ist es das.
Was sind die drei Säulen des Modernismus? Es sind die Leugnung
a) der objektiven Wirklichkeit Gottes.
b)der Offenbarung Gottes und ihrer Unveränderlichkeit.
c) der Dogmen, der Sakramente, der Kirche und ihrer göttlichen Verfassung.
ad a)
Der Modernismus geht nicht von der Realität Gottes außerhalb des Menschen aus, sondern er sieht Gott als „einen frommen Wunsch“, „ein Gefühl“, „Postulat der praktischen Vernunft“, „eine eingeborene Fähigkeit im Menschen“ an. Es „gottet“ also überall, weil wir so gebaut sind, weil wir dieselbe Sehnsucht in uns tragen, weil Gott eine schöne Vorstellung ist, etc.. An was wir aber glauben, ist schnuppe, sei es Christus, Allah, Buddha, Krischna etc., denn diese Unterschiede sind kulturell bedingt. Gott ist ein Placebo-Effekt für Leute, die es brauchen und bereit sind für diese Wunschvorstellung Kirchensteuer zu zahlen oder dort, wo es diese nicht gibt, einen Priester, pardon, Showmaster, zu auszuhalten, der ihnen diese Vorstellung in der wöchentlichen Show, auch Novus Ordo Messe genannt, vermittelt.
ad b)
Weil es keinen objektiv und real existierenden Gott gibt, so kann er sich selbst nicht geoffenbart haben. Die Offenbarung machten sich die Menschen selbst, indem sie irgendetwas schrieben, das sie vorher ausdachten, um die schöne Vorstellung, die sie „Gott“ nannten, irgendwie zu begründen. Weil alles ausgedacht wurde, so kann sich auch alles „kulturell bedingt“ ändern.
ad c)
Weil es keine Offenbarung und keine Gebote des nichtsexisiterenden Gottes gibt, so gibt es natürlich keine unveränderlichen Dogmen, sondern sie wurden „damals, für die damalige Zeit so konstruiert, damit diese dummen, zurückgebliebenen Menschen, die nichts Besseres zu tun hatten, irgendwas mit sich selbst anfangen konnten“. Sakramente sind Brimborium, damit die Kleriker, die dafür bezahlt werden, irgendein Hokus-Pokus veranstalten können und die Familienfeier wie Taufe, Heirat, Begräbnis schöner sind. Sakramente wirken manchmal bei denen, die daran glauben als Placebo-Effekt oder ihre Wirkung ist zufällig, ohne dass da ein Zusammenhang besteht. Die Veränderlichkeit gilt natürlich auch für die Kirche, die keine Gott gegebene Verfassung hat, sondern nach Belieben verändert werden kann, weil es nur ein soziales Konstrukt ist.
Die Punkte a bis c werden mindestens seit 1965 auf den katholischen Fakultäten unterrichtet, wenn auch e weniger direkt formuliert. Das erste, was ein Theologe lernt, ist seine eigene Sprache zu verschleiern, um so zu reden, dass seine Aussage nach allen Seiten hin offen bleibt. Ein gutes Beispiel dafür ist der Privatdozent der katholischen Fakultät an der Uni Bonn, Klaus Obenauer, der aus unerklärlichen Gründen als die „konservative Stimme“ bei katholisches.info veröffentlicht wird.
Versuchen Sie bitte, diesen Text (a) zu Ende zu lesen und (b) zu sagen, was der Autor meint. Für Menschen, die (a) überhaupt schaffen, sollte ein Preis gestiftet werden, (b) ist hingegen nicht möglich, weil der Autor es selbst nicht weiß.
Und das ist auch eine der Auswirkungen des Modernismus, dass diejenigen, die sogar etwas Katholisches sagen wollen, es nicht mehr können, weil sie in dieser verklausulierten Sprachen, deren sie sich seit Jahrzehnten bedienen, untergehen, denn die Form wurde zur Materie.
Die nachstehende Erklärung der Correctio filialis betrifft nur den zweiten Punkt des Modernismus, und zwar die Leugnung der Offenbarung, was konsequenterweise dazu führt, dass die Worte Gottes:
„Du sollst nicht ehebrechen!“ und die Worte Christi:
„Wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch (Mt 5, 32)", für nicht mehr relevant gehalten werden, denn seit Amoris Laetitia macht sich Franziskus sich selbst eine Religion.

Andreios

Und was ist, wenn der Papst die Katholiken hasst ???

Franz Xaver

Andreios, tut er doch auch. Dazu werde ich noch Beispiele bringen.

hiti

@Andreios Wie kann er Katholiken hassen? Er setzt sich doch sehr für die Ärmsten ein...

Pretorius

wo am meisten???? @hiti Und ja er Bergoglio selber hasst was wirklich katholisch ist. Stellen Sie ich nicht so dumm an...

hiti

Ich glaube nicht, dass der Papst die Menschen hasst. Er geht auf sie zu...

Pretorius

Ja auf deren Geldbeutel. Hiti kapieren Sie es endich, er ist ein Show Man ohne Munus

hiti

Das glaube ich nicht. Müssen Sie ihn ablehnen?

Franz Xaver

hiti, jedem, der die Geschehnisse in der katholischen Kirche seit der Thronbesteigung von Jorge Bergoglio beobachtet, der am 13.03.2013 als der 266 den päpstlichen Thron in Besitz nahm, wird zumindest ein großer Unterschied zwischen dem Vorher, also der Zeit vor Bergoglio und dem Nachher, also der Zeit seit Bergoglio, sichtbar. Sogar die weltliche Mainstreampresse, von katholischen Medien ganz abgesehen, hat festgestellt, dass Bergoglio nicht besonders fromm ist, das Religiöse an der Religion meidet und ständig fromme Katholiken („Neo-Pelagianer“, „Rosenkranzzähler“, „Karnickel“, „Selbstgerechte Pharisäer“ etc.) beleidigt.

Pretorius

@hiti Sie glauben aber der Lüge

hiti

Für mich ist die Lehre der Kirche das Maß und der Papst das Oberhaupt.

Franz Xaver

hiti, sehe ich grundsätzlich genauso, ich sehe aber auch, dass der gegenwärtige Inhaber des Stuhles Petri sich nicht in Wenigem im Widerspruch zum Glauben und Tradition der Katholischen Kirche verhält. Und einem unbedingten Gehorsam=Kadavergehorsam rede und schreibe ich nicht das Wort, denn so eine Anordnung ist nicht aus dem NT herzuleiten.

DrMartinBachmaier

"Für mich ist die Lehre der Kirche das Maß und der Papst das Oberhaupt." So ist es. Nur haben wir derzeit keinen Papst.
Seit Bergoglio gibt es einen klaren Einschnitt, wie Franz Xaver richtig feststellt.
Der wesentliche Unterschied seit Bergoglio besteht darin, dass dieser ein Freund der Welt und ihrer Irrlehren ist, während Paul VI. (Pillenenzyklika) und JP2 (gegen die Abtreibung) immerhin noch Feinde der Welt waren und die katholische Moral aufrecht erhalten haben. Unter diesen Päpsten konnte man daher die katholische Kirche noch nicht für vom Teufel überwunden halten. Unter Bergoglio, wäre dieser Papst, aber schon.

Franz Xaver

Na, na, DrMartin Bachmaier, bei aller Zustimmung muss ich dennoch daran erinnern, dass es dem Teufel niemals gelingen wird, die Katholische Kirche über die Schwelle in die Hölle zu bringen, mag es auch noch so viele Bergoglios geben, die den Stuhl Petri einnehmen.

DrMartinBachmaier

Wann hätte denn dann der Teufel die Kirche überwunden, wenn nicht dann, sobald deren Oberhaupt seine Lehre verkündet?

Franz Xaver

Zu so einer Meinung kann nur einer kommen, der ausschließt, dass auch ein Papst ein Häretiker sein und teuflischem Verlangen unterliegen kann und zudem einem Kadavergehorsam zuneigt. So ein Papst ist weder Gott selbst noch legitimer Nachfolger Jesu und Petri. DrMartin Bachmaier, eigentlich sollten Sie wissen, dass zur Infallibilität ein bloßes Verkünden eine Lehre bzw einer Meinung nicht ausreicht.

hiti

Verbal als vermeintliche Vorzeigekatholiken so gegen ihn vorzugehen, wie ich unten für Herrn DrMartinBachmaier herausgesucht habe, ist mehr als unwürdig. Selbst Ungläubige zeigen angesichts des kranken Papstes im Rollstuhl, wo die Kommentare geäußert wurden, mehr Mitleid. Damit beantwortet sich auch obige Frage.

Gisela Mueller

Man kann Mitleid mit dem alten kranken Mann haben, aber Papst ist er trotzdem nicht.

hiti

So wie Sie sich geäußert haben sollten Sie wirklich beherzigen was ich oben geschrieben habe.

@Otto Pauli merken Sie überhaupt, was Sie sagen?

hiti

Irgendwie fallen sie über den Papst her so als wären sie vollkommen oder hätten ein Recht dazu.
Wer hasst, dient nicht Gott.

Franz Xaver

Sehr richtig, hiti, das ist aber auch der Grund warum der Papst sich soviel Kritik gegenüber sieht.

Franz Xaver

Hiti, dass sich Ungläubige über das Verhalten des Papstes, der eine Allerlösungstheorie vertritt, nicht alterieren, liegt wohl darin, dass er ihnen - so oder so - das Eingehen ins Himmelreich vorgaukelt.

Gisela Mueller

Can. 1375 - § 1. Wer sich ein Kirchenamt anmaßt, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden.
BUCH VI STRAFBESTIMMUNGEN IN DER KIRCHE - TEIL …

Franz Xaver

Mein Gott, welches unüberbietbare Unvermögen an Kenntnis und Verständnis der kirchenrechtlichen Bestimmungen und welche Dummheit doch mit einer Zitierung des Can 1375 - § 1 CIC und Unterstellung, dass ein Papst dem Kirchenrecht unterliege, transparent wird; wahr ist: er ist in der Katholischen Kirche der höchste Gesetzgeber und Richter und unterliegt demnach keiner anderen gesetzgebenden und richterlichen Gewalt.

DrMartinBachmaier

Welch ein Blödsinn eingeleitet unter Anrufung Gottes!
Der Papst ist zwar der höchste Gesetzgeber. Aber wenn er sich an sein Gesetz nicht halten will, muss er es zuvor ändern. Was sonst hätte ein Kirchenrechtsparagraph etwa über den Rücktritt des Papstes für einen Sinn?

Pretorius

Das sagt ausgerechnet der Fran Xaver !!!

Franz Xaver

DrMartin Bachmaier, Ihren sachlichen Einwand halte ich für irrelevant, denn gerade das, weil der Papst, wenn er sich nicht an das Gesetz halten will, es als einzige Autorität abzuändern rite berechtigt ist, beweist doch, dass er über dem Gesetz steht und nicht daran gebunden ist. Der Grundsatz, "princeps legibus solutus est", gilt auch im Bereich des Codex Iuris Canonici.

Michele Indietrista

Ich bin jetzt der Kaiser von China. Daher kann mir niemand die Identität als Kaiser von China streitig machen. Schliesslich steht der Kaiser von China über den finsteren Gesellen, die an ihm zweifeln.
- - - > Schon mal eine solche Argumentation gehört? Merken Sie 'was?

Franz Xaver

Meik Short Time Author, der Vergleich hinkt ein wenig, denn der letzte Kaiser (Aisin Gioro Puyi) dankte am 12. Februar 1912 ab. Yuan Shikai, der erste Präsident der Republik China, machte sich 1915 selbst zum „Kaiser von China“. Dieses schon schon 1916 wieder abgeschaffte Kaiserreich und spätere Restaurationsversuche sind geschichtlich von geringer Bedeutung.
In China herrscht eben keine absolute Monarchie, in der sämtliche Staatsfunktionen einer einzelnen zustünden. Auf den Papst der katholischen Kirche trifft dies allerdings schon (noch) zu.

Klaus Elmar Müller

Papst Franziskus ist mitverantwortlich dafür, wenn Katholiken wegen negativer Gefühle ihm gegenüber in Gewissensnöte kommen.

Franz Xaver

Sehr richtig, Klaus Elmar; siehe auch die Warnung Jesu vor der Verführung und der Verachtung von Jüngern
Mt 18,6
Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.
Mt 18,7
Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muss zwar Verführung geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet.

Franz Xaver

Nicht wenige empfangen die Heilige Kommunion reinen Gewissens, gültig und wirksam, obwohl sie die Gewissheit haben, dass der Papst Häresien, Apostasien und Schismen nicht nur nicht verhindert, sondern fördert uns selbst auch verbreitet. Aber das können Papolatristen eben nicht verstehen - der Papst ist nicht Gott.

Stelzer

genau

Erich Christian Fastenmeier

Gilt das auch für Johannes Paul II., der in Assisi mit anderen Religionsdienern aktiv war?

Franz Xaver

Können Sie Ihre Frage präzisieren, denn, genaugenommen werden durch eine solche Person ja mehrere nicht unbedeutende Fragenkomplexe angesprochen; etwa die Frage, ob ein Häretiker, Apostat und Schismatiker gültig und erlaubt eine Heilige Messe feiern oder ein anderes Sakrament spenden könne oder ob die Feststellung, dass ein Papst nicht Gott sei, auch auf PJP II zuträfe. Welche Problembereiche wollen Sie eigentlich ansprechen?

Franz Xaver

Wenn ein Katholik die sündhaften Verhalten des Papstes hasst, dann ist er in bester Gesellschaft, denn Gott selbst hasst auch die Sünde.

michael7

Wäre das Bekenntnis der Treue zu einem Irrlehrer wirklich eine Verteidigung des Papsttums?

Franz Xaver

Michael7, auch Sie haben offenbar (noch) nicht begriffen, dass eine Anerkennung eines rein formalrechtlichen Faktums einer Wahl, die bekanntlich aus kirchenrechtlicher Sicht von keiner irdischen Autorität angefochten und aufgehoben werden kann, nicht zugleich ein Bekenntnis zur unbedingten Treue (=Kadavergehorsam) bedeuten muss. Solchen Unfug sollten wir den Papolatristen überlassen, gläubige Katholiken, dh jene, die am Glauben und Tradition der Katholischen Kirche fest- und ihre Lampen mit genügend Öl bis zur Ankunft des Bräutigams bereithalten, sollten sich die Aufforderungen bzw Empfehlungen bzw Lehren Christi, zB "prüft alles, das Gute behaltet" und der Gläubige "muss Gott mehr gehorchen als den Menschen" zu Herzen nehmen, und dem Papst gegenüber, sofern er - der bekanntlich auch ein Mensch ist - in sündhafter, häretischer, apostatischer und schismatischer Weise Handlungen setzt oder solche nicht verhindert, Widerstand und Widerspruch, jeweils in rechter Weise, leisten.
Ich halte die Aussage, wer den Papst kritisiere, ihm Widerstand leiste und/oder widerspräche, hasse ihn, für verfehlt, ja geradezu bösartig.

michael7

Die Kirche hat nie gefordert, dass man Irrlehrern die Treue schwören müsse! Es ist daher ein Verkehrung kirchlichen Denkens, wenn man heute so tut, als ob diejenigen, welche einen Irrlehrer nicht als ihren Lehrer und Hirten anerkennen, die Kirche spalten würden! - Nicht die Treue zum Glauben spaltet, sondern die Irrlehre!

Franz Xaver

Sehr richtig, michael7, so einen Unfug fordert zB der User hiti und auch die MDM-Sekte.

Pretorius

Franz Sie beziehen sich hier auf Anerkennung eines rein formalrechtlichen Faktums einer Wahl, schliessen jedoch komplett ausser acht, was die gültige Wahl eines Papstes notwendig ausmacht. Sie weichen diesem Thema aus weil Sie diese Notwendigkeit nicht wahr haben. So frage ich Sie, welche Voraussetzungen müssen für eine gültige Papstwahl gegeben sein. Ihre bisherigen Kommentare reichen dazu nicht aus. Ich sags Ihnen. Der Papst muss verstorben sein oder geistig unzurechnungsfähig. Korrekt? Weiter, wenn ein Papst beides nicht ist, kann dann ein neuer durch die Gnade Gottes gewählt werden? Antwort nach Kirchenrecht: Nein. Wenn ein Papst geistig fit ist jedoch körperlich zu schwach geworden ist um seinen päpstlichen Pflichten nach zu kommen, dann kann er einen Prälaten wählen, doch der Papst bleibt Papst. Ja. Das Munus bleibt in seinen Händen. Einmal Papst immer Papst. Dies sagte bereits Johannes Paul II und Benedikt XVI wiederholte dies. Sie sollten einmal die Gründe seines sogenannten Rücktritts etwas genauer unter die Lupe nehmen. Sie werden die Ungültigkeit feststellen. Unter Zwang ist nie etwas gültig. Und diese Aussage ist keine Verschwörung. Somit sahen die Freimaurerkardinäle ihre Chance und setzten Bergoglio auf den Stuhl Petri. Ich betone, die Freimaurer und nicht Gott. Denn Benedikt XVI der Papst und Vikar Gottes lebte noch. Dies ist keine Verschwörung und auch kein Sektengequatsche sondern eine Kirchinterne Tatsache. Das Gläubige Volk wird seit über 10 Jahren von einem Usurpator an der Nase herum geführt...Wie viel Zerstörung hat dieser Mann bereits angerichtet?
Seit Papst Benedikt XVI verstorben ist, müssten die Kardinäle einen neuen Nachfolger Petri wählen, doch dies geht nicht, denn der Stuhl Petri ist besetzt. Was nun? Ich frage Sie, sitzt da nicht ein Betrüger auf dem Stuhl Petri?
Ich bitte Sie, denken Sie einmal ernsthafte darüber nach. Ich selber bin absolut Papst treu, aber bitte PAPST! Einen gesegneten Abend wünsche ich Ihnen

hiti

@Franz Xaver Sie schreiben: Wenn ein Katholik die sündhaften Verhalten des Papstes hasst, dann ist er in bester Gesellschaft, denn Gott selbst hasst auch die Sünde.
Ist Ihnen denn bewusst, was Sie hier schreiben?

Franz Xaver

Mir schon, hiti, aber Ihnen offensichtlich nicht.

hiti

Hass kommt NIE von Gott.

Franz Xaver

Kennen Sie, hiti, die Göttliche Offenbarung?
Gott hasst die Sünde, weil sie das genaue Gegenteil seiner Natur ist. Psalmen 5,5ff
Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt;/ der Frevler darf nicht bei dir weilen.
Ps 5,6
Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen;/ denn dein Hass trifft alle, die Böses tun.
Ps 5,7
Du lässt die Lügner zugrunde gehn, / Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Gräuel.
Gott hasst die Sünde, weil er heilig ist; Heiligkeit ist die höchste aller seiner Attribute (Jesaja 6,3 und Offenbarung 4,8) Seine Heiligkeit durchdringt sein ganzes Wesen. Seine Heiligkeit verkörpert seine moralische Perfektion und seine absolute Freiheit von Makeln jeder Art (Psalm 89, 35 und 92, 8 und 10, Römer 9,14).
Die Bibel präsentiert Gottes Einstellung gegenüber Sünde mit starken Gefühlen von Feindlichkeit, Widerwertigkeit und absolutem Missfallen. Zum Beispiel wird Sünde als Beulen, Striemen und frische Wunden beschrieben (Jesaja 1,6, als schwere Last (Psalm 38,5), als Befleckung des Fleisches (2. Korinther 7,1), als verbindliche Schuld (Mat 6, 12-15), Finsternis (1. Jo 1,6) und blutroter Fleck (Jesaja 1,18).
Gott hasst die Sünde aus dem einfachen Grund, dass sie uns von ihm trennt: “sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.“ (Jesaja 59,2, siehe auch Jesaja 13,11 und Jeremia 5,25) Es war die Sünde, die Adam und Eva dazu veranlasste vor Gott wegzulaufen und sich “zwischen den Bäumen im Garten” vor ihm zu verstecken (1. Mose 3,8). Sünde bringt immer Trennung mit sich, und die Tatsache, dass Gott die Sünde hasst bedeutet, dass er es hasst von uns getrennt zu sein. Seine Liebe fordert die Erneuerung, die wiederum Heiligkeit fordert.
Gott hasst die Sünde auch wegen ihrer subtilen Arglist, die uns dazu verleitet unseren Fokus auf das weltliche Vergnügen und dem Ausschluss von Gottes Segen zu richten. Diejenigen, denen die Sünde vergeben wurde, können sagen: „Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.“ (Psalm 16,11). Der Sünde zu folgen, heißt Gottes Geschenken den Rücken zuzukehren, die “Gedanken [Gottes] des Friedens und nicht des Leides” für uns nicht anzunehmen (Jeremia 29,11). Gottes Hass der Sünde impliziert, dass er sein Volk liebt und es segnen will.
Ein weiterer Grund, warum Gott die Sünde hasst, ist, weil sie uns gegenüber der Wahrheit blind macht. Jesus verglich falsche Lehrer mit “blinden Blindenführern” (Mat 15,14). Paulus sagte: “Wer aber seinen Bruder hasst, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wo er hingeht; denn die Finsternis hat seine Augen verblendet.” (1. Johannes 2,11). Sünde hat Konsequenzen, die der Sünder oft nicht berücksichtigt. „Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“ (Galater 6,7 und auch 4. Mose 32,23). Gott hasst Sünde für denselben Grund wie das Licht die Dunkelheit und die Wahrheit die Lüge hasst. Gott will, dass seine Kinder die “Fülle der Einsicht” besitzen (Kolosser 2,2) und Sünde nur manchmal im Weg steht.
Gott hasst die Sünde, weil sie uns versklavt und irgendwann zerstört. So wie Samsons Sünde zu seiner physischen Blindheit und Gefangenschaft führte (Richter 16,21), so wird uns auch unsere Sünde zu spiritueller Blindheit und Gefangenschaft führen. „Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit.“ (Römer 6,16). Gott ist die Quelle des Lebens und er schenkt das ewige Leben allen, die glauben. Sünde ist eine Barriere für das Erlangen dieses Lebens und dies ist ein Grund, warum Gott sie hasst.
Gott hasst Sünde, weil sie unsere Liebe für ihn vermindert. Die Bibel sagt: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.“ (1. Johannes 2,15-16). Jakobus warnt uns vor den Gefahren, wenn wir an der Welt festhalten: „Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.“ (Jakobus 4,4). Niemand kann zwei Herren dienen (Lukas 16,13) und wir müssen uns zwischen Sünde und Gerechtigkeit entscheiden.
Als Gläubige sollten wir Sünde so hassen, wie Gott dies tut. Wir sind “Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis“ (1. Thessalonicher 5,5). Wir müssen erkennen, dass Gott uns bestimmt und ausgesondert hat; wir sind “ein auserwähltes Geschlecht…ein heiliges Volk” (1. Petrus 2,9). Wir können nicht von uns selbst aus heilig werden, sondern Gott gibt uns seinen Heiligen Geist, um uns zu heiligen (2. Thessalonicher 2,13). Wir haben sein Versprechen, das er uns in unserem Kampf gegen die Sünde helfen wird (1. Korinther 1,8).
Katholiken hassen die Sünde, weil sie uns von Gott separiert. Sie hassen sie, weil sie ihre Liebe zu ihm vermindert und das Gewissen abstumpfen lässt, weil sie blendet und fesselt. Katholiken hassen sie, weil sie den Geist Gottes traurig stimmt (Epheser 4,30). Das Gebet zu dem Heiligen ist: „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.“ (1. Thessalonicher 5,23).
Das, werter hiti, sind nur Beispiele, die sich vermehren lassen.

hiti

Hass kommt Nie von Gott

Stelzer

Die Gläubigen lieben ja wie gesagt Jesus und schlechte Päpste gab es immer wieder

hiti

Sie sehen es richtig: Man folgt ja der Kirche und wenn ein Papst auch dies oder das aussagt, mit dem man nicht klarkommt, ist es doch der Papst, den es zu lieben und für den es zu beten gilt.

Michele Indietrista

@hiti Wenn Sie das ständig behaupten, obwohl man Ihnen die Gegenargumente serviert, dann wäre es sinnvoll, dass Sie das eine und andere Mal auf diese Gegenargumente eingingen; ansonsten erscheint Ihre Behauptung einfach weniger und weniger sinnvoll.

DrMartinBachmaier

@hiti: Wer hat hier behauptet, dass er den Papst hasst?
Ihr Artikel ist doch nichts anderes als ein Vorwurf an die Gläubigen, die erkannt haben, dass Kardinal Bergoglio nicht Papst ist, ihn nicht für den Papst, sondern völlig zurecht für einen Ketzer zu halten. Und das interpretieren sie als Hass. Einen Ketzer Ketzer zu nennen ist aber Wahrheit und daher Liebe, nicht Hass.

Ausnahmsweise muss ich Ihnen widersprechen.

hiti

@DrMartinBachmaier Lesen Sie sich die Kommentare zum Papst im Rollstuhl durch und urteilen dann. Wenn dies eines Katholiken würdig ist... geschweige denn aus menschlicher Seite...
Wenn es nicht Hass ist, dann ist es ein Hochmut und Spott ohnegleichen!

DrMartinBachmaier

Mach ich. Aber würden Sie mir die Suche nach diesem Artikel ersparen. Spott kann übrigens auch hilfreich sein und gehört zur baierischen Kultur. Denn wenn man merkt, dass man verspottet wird, denkt man besser nach.

hiti

Das Bild vom Beitrag zeigt den kranken Papst im Rollstuhl. Das einige Kommentare:
"Er sieht aus wie ein Penner." "Wolf im Schafspelz!" "Verräter !!" "Eine entstellte Karikatur des Papstes" "Der Freimaurer auf dem Stuhl Petri, der installiert wurde: Ohne weiße Soutane, ohne Kreuz, ohne Segen mit der rechten Hand. " "Gotteslästerung" "Anti-Papst Franziskus ohne Soutane in der Basilika, peinliche Szenen im Petersdom." " Beten? So ein Lügner! Dieser Usurpator weiß ganz genau, was er da tut. Er will das Papsttum als unbedeutsam präsentieren. Und Mitleid erregen." ...
Ergänzung Hiti: Und das zu einem kranken Papst! Viele Ungläubige werden mehr Mitleid haben...

DrMartinBachmaier

Mal danke für die Mühe.
Zu den Kommentaren über sein Aussehen: Die verraten natürlich kein Wohlwollen. Ich persönlich nehme sein Aussehen nüchtern zur Kenntnis, stelle mir aber schon die Frage, ob man es als Fingerzeig, wie Häretiker enden, sehen darf. Viele Menschen haben nämlich bis zu ihrem Tod ein sehr würdiges Aussehen. Andererseits gibt es aber auch Krankheiten, die einen Menschen einfach abstoßend aussehen lassen.
Objektive Kommentare: Kommentare wie "Wolf im Schafspelz", "Verräter", "Freimaurer" sind nun mal objektiv. Erstere stammen ja von Jesus.
Ob Kardinal Bergoglio wirklich weiß, was er tut, ich meine, wie schlimm sein Handeln ist, wage ich natürlich zu bezweifeln. Ich erlebe es in letzter Zeit immer öfter, dass in der Kirche für seine Genesung gebetet wird. Da bete ich halt mit, aber mehr mit den Lippen als mit dem Herzen. Aus eigenem Antrieb bete ich nicht für ihn. Lieber schließe ich verführte Menschen als Verführer in mein Gebet ein.

Mile Christi

Wenn Bergoglio Papst wäre, wäre die Verheißung des Herrn, dem Apostelfürsten und seinen Nachfolgern besonderen Beistand zu gewähren, unbegründet und falsch, was völlig unvorstellbar ist und dem Glauben widerspricht. Wenn Bergoglio also seine zerstörerische Wirkung auf die Kirche ausüben und seine Irrtümer verbreiten kann, dann deshalb, weil seine Autorität in böswilliger Absicht und mit böser Absicht usurpiert wurde, und als solche ist sie null und nichtig. Diejenigen, die meinen, die Krise habe mit diesem „Pontifikat“ begonnen, irren: Der Wunsch, das römische Papsttum zu manipulieren, geht auf das Zweite Vatikanische Konzil zurück, setzte sich mit der Enzyklika Ut unum sint von Johannes Paul II. fort, wurde durch die Anomalie des Verzichts von Benedikt XVI. bestätigt und wird von Bergoglio - in voller Übereinstimmung mit seinen Vorgängern - mit dem Studiendokument Der Bischof von Rom des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen zu seinem eigenen gemacht. Die Neudefinition des Papsttums „in einer ökumenischen und synodalen Tonart“ ist der typische Modus Operandi der Häretiker, um hinter verräucherten Formeln eine bewusst subversive Handlung zu verbergen, die dem Glauben und der ständigen Praxis der römisch-katholischen Kirche widerspricht.
Wir müssen den Staatsstreich zur Kenntnis nehmen, der von der tiefen Kirche ausgeheckt wurde und der die fünften Säulen des Feindes, d.h. die antifreimaurerische Kirche, die Synagoge des Satans, bis an die Spitze der katholischen Hierarchie an die Macht gebracht hat. Erzbischof Vigano

DrMartinBachmaier

Den Ausdruck "Tiefe Kirche" in Anlehnung an den "Tiefen Staat" höre ich hier zum ersten Mal. EB Lefebvre hatte schon gesagt, dass dieser – naja, den Ausdruck "Tiefer Staat" hat er nicht verwendet – seinen Papst an die Spitze der Kirche setzen wird. Ich empfand diese Aussage als große Dummheit, da sie die Niederlage der Kirche im Kampf gegen die Hölle bedeuten wüde. Da nun aber ihr Papst unrechtmäßig an die Spitze gelangt ist, ist eben die Kirche nicht überwunden. Das haben wir Benedikts gekonntem Rücktritts-Fake zu verdanken. Und damit der kleine Mann nicht verunsichert wird, ist er ja weiterhin in Papstkleidung gegangen und hat den Fischerring getragen.

Bethlehem 2014

Papst Benedikt hat nach seiner Abdankung seinen Fischerring nicht mehr getragen; der wurde zerstört. Der "kleine Mann" kann daran erkennen, daß er nicht mehr Papst sein wollte, sondern er hat Franziskus als Papst anerkannt. Das hat er auch klar verbal geäußert. Das ist hier schon sehr oft berichtet worden. Außerdem hat er nie widersprochen, wenn für Papst Franziskus im Canon gebetet wurde. Da kenne ich genügend Zeugen.

Michele Indietrista

@Bethlehem 2014
Der Ring wurde „unbrauchbar gemacht“, das ist nicht dasselbe. Man war kreativ und dachte, das werde schon in Ordnung sein. Bei einer so heiklen Sache. Seine hyperaktive Aussage „Es gibt nur einen Papst und der heisst Franziskus“ (wenn er es denn wörtlich so gesagt hat) gleicht manch weiterem absolut entlarvenden Dementi und widerspricht eigenen Aussagen. Wer Ohren hat, der höre. Und was die Zeugen angeht: Sie bezeugen die Behauptung, die ganzen Bischofsretraiten, Altersguillotinen und Pensionierungen seien eh und je genuin katholisch gewesen. Solche Bären lassen Sie Sich aber nicht aufbinden, wenn Sie eine Ahnung von Kirchengeschichte haben.

Gisela Mueller

Papst Benedikt XVI hat nur immer gesagt: "Es gibt nur einen Papst." Bergoglio/Franziskus hat er dabei NIE genannt. Denn er meinte sich selbst.

DrMartinBachmaier

Die Bing-Suche nach der Phrase
"Es gibt nur einen Papst"
inklusive der Anführungszeichen gibt sage und schreibe 124'000 Treffer.
Die Bing-Suche nach der Phrase
"Es gibt nur einen Papst, und der heißt Franziskus"
inklusive der Anführungszeichen gibt aber nur ganze 5 Treffer.
Und da ist Vatican News und katholisch.de (beide sich berufend auf die Mailänder Tageszeitung Corriere della sera) dabei, nicht aber evangelisch.de, wo nur das kürzere, 66700 mal getroffene Zitat sich berufend auf dieselbe Tageszeitung enthalten ist. Die Evangelen sind nämlich so Schriftleute, die im Gegensatz zu manchen Katholen im Zuge ihrer Bibelstudien immerhin das korrekte Zitieren gelernt haben, bevor sie daraus was machen.
Das Zitat im Corriere della sera heißt im italienischen Original:
"Non ci sono due papi. Il papa è uno solo."
("Nicht gibt es (sind da) zwei Päpste. Der Papst ist einer nur (ein alleiniger)".
Das spricht alles für die Behauptung von Gisela Mueller, wie ich sie auch von Andrea Cionci kenne.
Wenn Benedikt aber diesen Satz tatsächlich inklusive des Namenszusatzes "Franziskus" gesprochen haben sollte, hätte die Suche nach ihm doch wesentlich mehr Treffer ergeben müssen.

DrMartinBachmaier

Der Fischerring symbolisiert die Autorität über die Gesamtkirche. Er wurde, wie Mike Short Time Author sagt, nur "unbrauchbar gemacht", ich hatte früher schon die Bezeichnung "entwertet" gelesen, eine wertlose Entwertung jedoch, da der Fischerring schon lange nicht mehr zum Signieren verwendet wird.
Beim Tod des Papstes wird der Fischerring zertrümmert, idealerweise in so viele Teile, wie es Kardinäle gibt. Denn die Zertrümmerung des Fischerrings bedeutet die Übertragung der Kirchenführung vom Papst, der ihn unzertrümmert trug, auf die vielen Kardinäle, von denen nun jedem ein Splitter gehört. Doch von Benedikts Fischerring hat 2013 kein Kardinal ein Bröckchen bekommen, weil er nicht zertrümmert wurde, sondern nach etwas Rumfuchteln in seiner Gänze erhalten geblieben ist, steckend am Finger Benedikts.

Bethlehem 2014

Der Fischerring kann gar nicht zertrümmert werden, da er aus Gold gearbeitet ist. - Häufig wurde aus dem Gold des "alten" Fischerringes der Fischerring für den neuen Papst hergestellt.
Es war gerade eine Neuerung Benedikts, daß er seinen Fischerring wieder zum siegeln brauchte. Von daher hat das "Unbrauchbarmachen" bzw. die "Entwertung" durchaus ihren Sinn - auch und vor allem symbolisch!

DrMartinBachmaier

Ich habe meine Infos von Wikipedia, und da heißt es eben so:
Der Ring wurde bis 1843 als Siegelring zur Besiegelung bestimmter päpstlicher Schreiben verwendet. Er wird dem Papst einige Tage nach der Wahl im Konklave im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes zur Amtseinführung zusammen mit dem Pallium überreicht und nach seinem Tod bei der ersten Vollversammlung der Kardinäle vor den Augen der Anwesenden vom Camerlengo mit einem silbernen Hammer zerschlagen. Theoretisch soll der Ring in so viele Teile zerschlagen werden, wie es der Anzahl an Kardinälen entspricht. Dies symbolisiert den Übergang der päpstlichen Macht auf das Kardinalskollegium während der Sedisvakanz. Der Stein – falls vorhanden – kann nach der Wahl des Nachfolgers in den Fischerring des neuen Papstes eingearbeitet werden; Papst Benedikt XVI. trug einen Ring ohne Stein. Nach dem Amtsverzicht Papst Benedikts zum 28. Februar 2013 wurde sein Ring durch eine die Ringplatte zertrennende Gravur entwertet, um Missbrauch zu verhindern, auf die vollständige Zerstörung des Rings wurde verzichtet.[1]
Frage: Wie kann man vom Verzicht auf die vollständige Zerstörung schreiben, wenn er gar nicht zerstörbar ist?

Bethlehem 2014

Was sich die Heilige Wikipedia da so wieder ausgedacht hat...
Ich denke, Sie wissen, daß die päpstliche Macht während der Sedisvakanz nicht auf das Kardinalskollegium übertragen wird. Keiner der Kardinäle hat päpstliche Vollmacht und auch nicht alle Kardinäle zusammen.
Die Entwertung (!) des Fischerrings Papst Benedikts sagt alles - egal, was mit dem Rest geschehen ist oder noch geschehen wird.
Eine Zerstörung des Fischerringes ist kein Hokuspokus. Man kann ihn nicht "zerschlagen" (das ist eine Materialfrage: jeder Gold- oder Silberschmied wird dies bestätigen!), schon gar nicht in so viele Teile, wie es Kardinäle (Gesamtzahl? wahlberechtigte?) gibt. -
Ich erinnere mich noch gut an die Berichte vor 20 Jahren, die betonten, daß Benedikt seinen Fischerring wieder als Siegelring verwenden wollte.
-
zu Ihrer Frage: ein Siegel ist zerstört, wenn es entwertet wird. Da bleibt nur noch der materielle Wert, vielleicht noch ein symbolischer, aber definitiv kein amtlicher.
Allein die Tatsache, daß das Siegel bewußt zerstört wurde - wohl eindeutig im Auftrag Benedikts; ich glaube kaum, daß das gegen seinen Willen geschehen ist (das Gegenteil müßte bewiesen werden!) -, ist ein Beweis, daß Papst Benedikt voll und ganz auf seine päpstliche Macht verzichtet hat.

DrMartinBachmaier

Jeder normale Mensch macht einen Vertrag, zu dem er gezwungen wird, ungültig. Und diese Normalität dürfen Sie Benedikt durchaus zutrauen. Er glaubt zwar an die Affenlehre, hat sich da verführen lassen wie viele andere auch, das heißt aber noch lange nicht, dass er seinen Verstand komplett verloren hätte und einen Rücktritt, zu dem er gezwungen wurde, nicht ungültig gemacht hätte.
Und selbstverständlich geht die Autorität der Kirche nach dem Tod eines Papstes auf die Kardinäle über, sowie nach dem Tod eines Königs die Autorität wieder auf die Kurfürsten zurückfällt.
Und jeder Mensch, der Benedikts Büttenrede hört und versteht oder aufgrund der eigenartigen Formulierungen wenigstens zu verstehen versucht, weiß, dass da kein Rücktritt vom Papsttum drinsteht. Nur, wer den korrigierten Text liest, hat es noch nötig, über den Unterschied von ministerium und munus zu debattieren. Wiederum jeder wundert sich über die falschen Ausdrücke zum Heiligen/Apostolischen Stuhl und darüber, dass er diese Büttenrede ganz demonstrativ zu falschen Adressaten, nämlich zu Heiligsprechungspriestern und nicht zu den Würdenträgern, die ihm das Amt gegeben haben, gesprochen hat.
Wikipedia denkt sich nichts aus. Sie haben die Möglichkeit, den Artikel in Wikipedia zu ändern, es sei denn, es geht um Zeitgeschichte, die natürlich so gelogen sein muss, wie es den Machthabern recht ist. Ich wüsste aber nicht, dass der Fischerring zeitpolitisch relevanten Impakt hätte.
Wenn Sie mal gehört haben sollten, dass Benedikt wieder mit dem Fischerring siegeln wollte, ach, was der alles wollte, aber aufgrund der Übermacht seiner Gegner dann doch nicht zuwege brachte! Wenn einer was will, hat er es noch lange nicht getan.
Ändern Sie also den Artikel entsprechend. Eventuell gibt es dann einen Editorenstreit. Der sollte von denjenigen gewonnen werden, die die besten Quellen angeben.
Wenn Benedikt voll und freiwillig auf seine Macht verzichtet hätte, dann würde er wohl auch Kardinal Bergoglio für seinen Nachfolger halten. Warum aber hält er es dann für möglich, dass er in einem gewissen Sinn – gemäß der Malachiasprophezeiung – der letzte Papst ist, so wie er es Peter Seewald gesagt hat. Aber das haben Sie ja alles nicht mitgekriegt, weil Sie schon länger nicht mehr auf gloria.tv waren.

Gisela Mueller

Für diejenigen, die Italienisch verstehen: es gibt eine interessante neue Entwicklung. Der Kirchenhistoriker Prof. Luca Brunoni, ein sehr integrer, kluger und frommer Mann, der bisher die These von der "sede impedita" mitgetragen und auch die Sache mit der "Vigesima hora" selbst vertieft hatte, ist aufgrund seiner immerwährenden Studien (auch von "Ein Leben" und "Letzte Gespräche") zu der Auffassung gelangt, daß die Sede nicht impedita war, sondern vakant ("vacet"). Und daß Bergoglio tatsächlich Bischof von Rom, aber nicht Papst ist, weil BXVI das munus bis zu seinem Tod behalten und dann Christus übergeben hat. youtube.com/watch?v=6iL8bSFoKss Wahrscheinlich wird das auch noch einmal sehr verständlich schriftlich dargelegt werden, so daß man es gut übersetzen kann.

DrMartinBachmaier

Die von Gisela Mueller soeben vorgetragene Trennungsthese "B16 Papst, aber Bergoglio Bischof von Rom" lässt sich auch durch B16s Büttenredentext erhärten. Egal wie man die Rücktrittspassage übersetzt, sowie ich: "der Dienerschaft was durch die Hände der Kardinäle Anvertrautes kündigen" oder sowie von anderen Latinisten: "den Dienst aufgrund des Verbrechens einer Handvoll Kardinälen kündigen", es folgt jedenfalls das "ita" ("so", "auf eine Weise"), auf dem schon Arthur H. Lambauer rumgehackt hat; "kündigen auf eine Weise, dass", und dann folgt das berühmte Leerstehen ("vacet"). Aber was soll dann leerstehen? … , sodass nicht etwa die sedes Apostolica oder Sancta sedes (genau diese zwei völkerrechtlichen Ausdrücke gibt es gemäß dem Völkerrechts-Experten und emeritierten Wiener Rechtsanwalt A.H. Lambauer), sondern die "sedes Romae", weiter auch "sedes Sancti Petri" genannt, leersteht. Ich witzelte in meinem ersten "Rücktrittsartikel, ob etwa mit Ersterem der Stuhl des römischen Bürgermeister gemeint sein könnte, usw. , wahrscheinlicher ist natürlich, dass es der Stuhl des Bistums Roms, auf dem einst Petrus saß, gemeint ist, was übrigens auch was anderes ist als der Stuhl des Römischen Bischofs, denn der Pontifex Romanus ist ein Fachausdruck für den Papst. Und der hat den Stuhl Roms (die gekündigte sedes Romae) inne, ist aber zugleich auch Chef der Universalkirche.
Weiter wird die Trennungsthese durch das demonstrativ adressierte falsche (oder doch nicht falsche?) Publikum gestützt. B16 sprach nicht zur Gesamtheit der Kardinäle der Weltkirche, sondern zu Priestern, die mit Heiligsprechungen zu tun haben. Es wäre jedenfalls sinnvoll, den Rücktritt vom römischen und nur vom römischen Bischofsstuhl auch nur vor einer römischen Geistlichkeit auszusprechen. Über Heiligsprechungen befindet letztlich immer der Papst, doch dieser stützt sich letztlich auf die Entscheidungen römischer Geistlicher. Also waren nur solche anwesend, da seine Rücktrittsentscheidung ja nur das Bistum Rom betraf.
Latein-Probleme gibt es aber, wenn Benedikt die Kirche Christus "vertraut" statt "anvertraut":
Nunc autem Sanctam Dei Ecclesiam curae Summi eius Pastoris, Domini nostri Iesu Christi confidimus …
Warum dieser Fehler? Es hätte "committimus", "permittimus" oder "credimus" (= "Wir anvertrauen") heißen müssen, so zumindest Prof. Stroh.
Nach dieser These hätte B16 damit die Identität "Papst = Bischof von Rom" gelöst, aber als Papst hat er dazu durchaus die Möglichkeit.
(Zur Sache mit der "hora vigesima" (20. Stunde) ist mir zu rätselhaft, hab mich da noch zu wenig befasst, sodass ich hierzu noch nicht Stellung beziehen kann.)

Pretorius

@hiti Sie sollten Ihre Frage einmal umgekehrt stellen. Z.bsp. woran erkennt man dass Bergoglio Jesus Christus und Seine Eine heilige katholische und apostolische Kirche liebt? In welcher Art beweisst er dass er Bergoglio der Papst sei. Und weiter gefragt in welcher Weise beweisst er Bergoglio wie sehr er Jesus Christus sowie das Katholische hasst? Wie sehr beweisst er seine Irrlehren sowie Blasphemien? Woran erkennt man einen wahren Papst und Oberhirten welcher der Diener Christi ist u.somit der wahre Vikar Gottes? Sie werfen Katholiken vor ihn Bergoglio zu hassen. Mit welchem Recht tun Sie das? Und jetzt bitte beantworten Sie meine Fragen.

hiti

Beantworten Sie bitte die Frage. Und zum Hass oder Hochmut ohnegleichen lesen Sie bitte die Kommentare zum Papst im Rollstuhl, der mehrmals hier aufscheint.

RellümKath

Er hat zumindest die Sakramente der Piusleute offiziell erlaubt.

Michele Indietrista

Er ist in vielem eine sympathische Person.
Er hat sogar eine Nase.
Er kann auch Flügel haben!
Wenn gewisse Dinge fehlen, fehlt ihm die Eigenschaft, das Geistliche Oberhaupt der katholischen Kirche zu sein.

Mile Christi

@RellümKath Der hat gar nichts zu erlauben oder zu verbieten, weil der Pyjamaschurl kein gültiger Papst ist! Die ganze Schizophrenie der Piusbrüder zeigt sich darin, daß sie sich in Lobeshymnen über Bergoglio ergehen, weil er ihnen etweas "erlaubt"! hätte, von dem sie vorher behauptet haben, daß sie es vollkommen legitim und gültig so handhaben dürfen. Ich kann mich noch sehr gut an P. Schmidbergers Bitte um Exkommunikation im 88er Jahr erinnern, heute danken sie für die "Aufhebung" derselben, von der sie seinerzeit behaupteten, daß sie "null und nichtig" sei. Wer es fassen kann, der fasse es!

Maria Magdalena

Und was ist mit der Auflage von 2009? Benedikt XVI. nimmt Stellung, vom 10. März 2009

Franz Xaver

Dr.Martin Bachmaier, Sie schreiben, "Jeder normale Mensch macht einen Vertrag, zu dem er gezwungen wird, ungültig". Das mag mit ein wenig geistiger Verschränkung Sinn machen. Richtig ist, dass ein Vertrag, bei dem einer der Vertragspartner gezwungen wurde, ungültig ist; besser allerdings: ist mit Nichtigkeit bedroht. Er besitzt also zunächst den Anschein einer Wirksamkeit, kann aber angefochten und von einem Richter als nichtig festgestellt werden. Und nun die Frage: Wer ist nach dem kirchlichen Recht der Katholischen Kirche berechtigt, über ein Verhalten/eine Erklärung eines Papstes rechtswirksam und allgemein verbindlich zu befinden und eine Nichtigkeit festzustellen? Bin gespannt auf Ihre Antwort, wobei mir schon die Angabe des entsprechenden Canons genüge!

Franz Xaver

Das wird ja immer verworrener und dümmlicher; da wird behauptet, Papst Benedikt der XVI, habe mit seiner "declaratio" eine Trennung der Funktionen und Ämter des Bischofs von Rom einerseits und des Papstes (Nachfolger auf dem Stuhl Petri) andererseits vorgenommen sowie nur auf das Amt des Bischofs von Rom verzichtet - so einen Blödsinn kann nur einer verzapfen, der keine Ahnung von formeller und materieller Kirchenrechtsgesetzgebung hat.
Tatsache ist, dass die PBXVI Erklärung nicht einmal im Ansatz den formellen und materiellen Voraussetzungen einer rechtsverbindlichen Normengebung (hier zu einer Abänderung des codex iuris canonici [Canones 331ff] oder des Sondergesetzes, das die Vakanz des Apostolischen Stuhls und die Wahl des Papstes regelt, nämlich die Apostolische Konstitution Universi Dominici Gregis vom 22. Februar 1996, teilweise geändert von Benedikt XVI. mit zwei Motu proprio vom 11. Juni 2007 (De aliquibus mutationibus in normis de electione Romani Pontificis) und vom 22. Februar 2013 (Normas nonnullas) entspricht.
Kenner der der kanonischen und dogmatischen Rechtsgrundlagen der Katholischen Kirche wissen, dass mit dem Begriff „Papstwahl“ die Wahl des Bischofs von Rom und Nachfolger Petri bezeichnet wird.
Um Bischof von Rom zu werden, bedarf es in der Regel zweier Akte, im Sonderfall sogar dreier Akte.
1. Akt: Wahl durch wahlberechtigte Kardinäle als Wahlkörper;
2. Akt: die vor dem Wahlkörper erfolgende Wahlannahme. Ist der Gewählte noch kein geweihter Bischof, dann ist ein dritter Akt erforderlich, nämlich
3. der Empfang der Bischofsweihe durch den Kardinaldekan noch im Konklave.
Dem zum Bischof von Rom Gewählten wird mit der Wahlannahme uno actu die Würde und das Amt (Ministerium) des Bischofs von Rom für die römische Teilkirche und unter einem die Würde und das Papstamt (Ministerium) des Oberhauptes der Gesamtkirche in Personalunion übertragen. Dies leitet sich von der Überlieferung her, dass Petrus der erste Bischof der Gemeinde von Rom war.
Weder die geltende dogmatische noch kanonische Rechtslage noch die "declaratio" selbst bieten in ihren unzweifelhaften inhaltlichen Regelungen einen hinreichenden Grund zur Annahme, dass mit dem Erklärungsinhalt, "Im Bewußtsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so daß ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muß", eine Abänderung der obgenannten Gesetze in der Weise erfolgt sei, dass das Papstamt vom Bischofsamt getrennt worden ist und PBXVI nur auf das Amt des Bischofs von Rom, nicht aber auch auf das Papstamt verzichtet habe.
Auf die intellektuelle Unsinnigkeit und Unbeachtlichkeit der eingangs angesprochenen Behauptungen, Argumente und Privatmeinungen näher einzugehen, ist müßig.

Michele Indietrista

@Franz Xaver Sie scheinen einem Irrtum aufzusitzen.
Was Sie zwar richtig sagen, ist, dass Rechtsänderungen der Form bedürfen.
Was aber, wenn eine scheinbare Rechtsänderung, auf welche Papst Benedikt vertraut hat, bereits im II. Vatikanum steht? Es geht um die Kollegialität der Bischöfe. Wenn Benedikt ihretwegen geglaubt hat, das Papstamt ohne weitere formelle Erfordernisse aufzuteilen, dann reicht diese (subjektive) Ansicht aus, dass der Rücktritt ungültig war, weil er dann in einem (relevanten weil auf die Sache bezogenen) Irrtum war.

Franz Xaver

Nichts für ungut, Meil Short Time Author, aber auf so einem seichten, wenn nicht überhaupt vollkommenen trockenen Niveau der Kenntnis kirchenrechtlicher Rechtsquellen, insbesondere völlig blanker Kenntnis materieller und formeller Erfordernisse, damit aus einem kirchenrechtlichen Gesetzgebungsakt eine allgemeine Verbindlichkeit erfließen könnte, möchte ich nun wirklich nicht mit Ihnen weitere Gedanken austauschen - es erscheint völlig sinnlos zu sein.
Denn, ungeachtet der Tatsache, dass die declaratio nicht einmal den mindesterforderlichen materiellen und formellen Voraussetzungen eines kirchenrechtlichen Normenregelungsakt gerecht wird und schon aus diesen Gründen von einem unverbindlichen Nichtakt zu sprechen wäre, ist allein schon die Annahme dermaßen sprachlich plump, widersinnig und absurd, genaugenommen eine himmelschreiende Beleidigung der Person, insbesondere des Intellektes PBXVI, aus seiner "declaratio" eine Absicht herauslesen zu können, er habe in rechtsverbindlicher Weise die Canones 331ff CIC oder das Sondergesetz, das die Vakanz des Apostolischen Stuhls und die Wahl des Papstes regelt, nämlich die Apostolische Konstitution Universi Dominici Gregis vom 22. Februar 1996, teilweise geändert von Benedikt XVI. mit zwei Motu proprio vom 11. Juni 2007 (De aliquibus mutationibus in normis de electione Romani Pontificis) und vom 22. Februar 2013 (Normas nonnullas) abändern wollen.

Michele Indietrista

@Franz Xaver Dann sind Sie also der Ansicht, dass der Rücktritt so klar formungültig war, dass eine Verbindlichkeit keinesfalls bestehen kann und jeder Prälat sowas auch zum Vornherein erkennen muss? Er mag kein Gesetzeserlass sein, aber ein Rechtsakt wäre er allemal gewesen.

Franz Xaver

Jetzt zweifle ich ernsthaft an Ihrem Verstand, denn ich habe die "declaratio" ihrem Inhalt nach geprüft und beurteilt, ob damit ein gültiger Rechtsakt zur Abänderung der Bestimmungen über die Wahl des Bischofs von Rom und Oberhaupt der katholischen Kirche angenommen werden könnte. Das habe ich verneint.
Die Frage, ob mit der declaratio wirksam ein Rücktritt PBXVI von allen Funktionen vorgelegen ist, habe ich dabei nicht mit geprüft und beurteilt, und zwar deshalb nicht, weil dafür andere Kriterien maßgebend sind.
Im Übrigen habe ich das schon unmittelbar nach der declaratio geprüft und beurteilt und festgestellt, dass der Rücktritt in Übereinstimmung mit der dafür maßgebenden Rechtsgrundlage und damit rote erfolgte.

Michele Indietrista

@Franz Xaver Der Rücktritt kann aber formell erfolgt sein und halt doch aus einem ganz anderen Grunde ungültig, eben etwa weil ein Irrtum vorliegt. Druck und/oder Irrtum sind die klassischen Gründe und im Kirchenrecht explizit genannt. Der Irrtum ist evident und relevant, wenn der Papst vermeint, mit seinem Rücktritt das Papstamt aufzuteilen. Er ist auch fixiert worden, vgl. autorisierte Rede von Erzbischof Gänswein am 20.5.16, Googeln hilft, siehe Schlussteil der Rede.

Franz Xaver

Erstens ich kannte meinen geliebten Bischof, "Panzerkardinal" und Papst nur zu gut, um an irgendeinen Defekt, den Sie und andere ihm unterstellen, seinen Willen ignorieren und ihn durch welche unwürdige Umdeutung auch immer beleidigen, auch nur im Ansatz zu glauben, und zweitens, selbst wenn es - rein hypothetisch - so gewesen wäre, dann wäre das völlig irrelevant, weil ein derartiger, eine Nichtigkeit bedeutender Akt nicht nachträglich relvierbar bzw geltend gemacht werden könnte; Ein solcher Umstand wäre als Verletzung küchenrechtlicher Ordnungvorschriften, die vom wahlorganisierenden und wahldurchführenden kardinalen Wahlkörper unmittelbar vor Wahlausschreibung und in der Wahlhandlung zu beachten gewesen und hätte die Wahl zutreffendenfalls abgebrochen werden müssen. Das ist aber nicht geschehen, die Wahl wurde durchgeführt und mit der Wahlannahme durch Bergoglio abgeschlossen. Im Übrigen hat weder PBXVI noch irgendein Kardinal eine Ungültikeit der declaratio noch der Wahlausschreibung noch der Durchführung noch des Wahlergebnisse noch der Wahlannahme Bergoglios Bedenken geäußert oder geltend gemacht. Mit Verlaub: Privatmeinungen, noch dazu völlig abstruse sind irrelevant, und, so leid mir das zu schreiben tut, schwachsinnig und bar jedweder Kenntnisse der Verfasstheit der katholischen Kirche.
Dass der aktuelle Inhaber des Stuhles Petri Häresien, Apostasien und Schismen nicht nur begünstigt und fördert, sondern selbst auch verbreitet, steht auf einem anderen Blatt bzw ist eine andere traurige und schmerzvolle Geschichte.

Michele Indietrista

@Franz Xaver Zweifelhaften Dank für Ihre Attribute „abstrus“ und „irrelevant“. Lesen Sie Ihren eigenen Kommentar und entdecken Sie den Selbstwiderspruch. Wenn die Leitung an einem Ort nicht rinnt, rinnt sie eben am andern. Hätte Ratzinger den Rücktritt formgerecht und irrtumsfrei durchgeführt, müsste jeder vernünftige Katholik sich fragen, ob er denn die Gefahr der Modernisten und Bergoglianer etwa nicht gekannt hätte; diese Frage ist lächerlich. Wenn Ratzinger die Hunde nicht bellen gehört hat, wer dann?
Sie müssten also annehmen, Ratzinger habe vor den Kirchenfeinden kapituliert und sei damit ganz bewusst selber zum Begünstiger der Apostasie geworden. Dann ist er also entweder auf Druck zurückgetreten statt auf Irrtum - und wieder ist der Rücktritt ungültig - oder aber er wäre selber einverstanden mit Häresie, Schisma und Apostasie. Dann wäre er aber nicht ein so angenehmer Papst gewesen, wie Sie finden (und ich im Grossen und Ganzen auch).

Franz Xaver

Sie haben offensichtlich nicht begriffen, dass sämtliche kirchliche Handlungen - das gilt auch für Sakramente - sowohl der vorgeschrieben Form als auch der Materie bedürfen, um eine Wirksamkeit zu entfalten; fehlt eines der Tatbilder ganz oder ist in seinen Elementen unvollständig oder fehlerhaft oder zweifelhaft zB infolge Verdachts des Vorliegens eines Irrtums, dann haben von dazu eingerichteten, befugten richterlichen Autoritären Prüfungen vorzunehmen und Entscheidungen zu treffen. Soweit ich weiß, ist weder eine diesbezügliche Klage eingebracht noch sind Bedenken vorgebracht worden noch ist eine der dafür befugten Autoritären in dieser Hinsicht tätig geworden, es haben stattdessen die Wahlvorbereitungen und die Wahlhandlungen stattgefunden, ein Ergebnis wurde festgestellt und verkündet und auch bis dahin keine Rechtswidrigkeit vom Wahlkörper und zuständigen Organ erkannt und festgestellt. Mit der Annahme der Wahl wurde das gesamte Verfahren abgeschlossen, und ist demnach Kardinal Bergoglio als Bischof von Rom und Oberhaupt der Katholischen Kirche in die Nachfolge eingetreten und hat sich den Namen Franziskus gegeben. Nach derzeitiger Sach- und Rechtslage ist eine Wahlanfechtung - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich, weil ausgeschlossen - ob das den Gläubigen passt oder nicht, mir und Ihnen zum Beispiel nicht, ist irrelevant, und aus diesem Grund, wie ich geschrieben habe, völlig absurd. Ob ich das inhaltlich für gut befinde? Nein, aber das ist mangels mir kirchenrechtlich eingeräumter Befugnisse ebenso irrelevant, und ich denke, auch Sie verfügen über keine Berechtigung, diese Problematik in einer für die gesamte Kirche verbindlichen Weise zu entscheiden.
Und nun meine persönliche Meinung dazu: Das heißt nun aber nicht, dass das immer so bleiben muss, den ein nachfolgendes ökumenisches Konzil hätte es mMn in der Hand, diesbezüglich eine inhaltlich formelle und materielle Prüfung und Entscheidung treffen zu können und sämtliche Akte, sowohl die Wahl als auch sämtliche, gegen den Glauben und Tradition der Katholischen Kirche als Rechtswidrig mittels Wirkung ex tunc aufzuheben und aus dem Glaubens- und Rechtsbestand auszuscheiden. Und sehen Sie, jetzt kommt meine persönliche inhaltliche Meinung zur declaratio: Unter diesem Wissen und Wollen wäre auch die Formulierung der declaratio verständlich und genial - und sogar aus Gründen der Einheit der Kirche und des Seelenheil es ihrer Gläubigen wünschenswert.
Ob wir das noch erleben werden, ist wieder eine andere Geschichte - ich kann nur hoffen, dass Gott bald einschreiten und dieses unselige Pontifikat beendet.

Michele Indietrista

@Franz Xaver Nein. Unmöglich. Kein Papst kann sagen, Satanismus sei ein Weg zu Gott. Keiner. Sowas ist nicht der Papst geworden. Da hat es an Intentionen usw. gefehlt, abgesehen davon, dass der Betreffende einen Haufen Formen über Bord geschmissen hat, auch schon bei seiner Wahl, was keineswegs dem gegebenen Protokoll entsprach. Sie blenden den Elephanten im Zimmer aus.

Franz Xaver

Ihre - und auch meine - persönliche Ansicht ist dogmatisch und kirchenrechtlich irrelevant: Bergoglio ist mit Namen Franziskus als Papst anzusehen, und zwar solange bis ein nachfolgender Papst oder ein ökumenisches Konzil etwas anderes entscheidet. Wenn Franziskus sagen würde, dass Satanismus der Weg zu Gott sei, so ist das für Sie, für mich und alle Gläubigen irrelevant, denn er kann uns nicht im Gewissen verpflichten, und ich würde mit Sicherheit ihm widerspechen und Widerstand leisten. Ihr Problem, und das nicht weniger hier im Forum, ist, dass Sie offensichtlich nicht in der Lage sind, zwischen Legalität und Legitimität zu unterscheiden vermögen und sowohl von der Dogmatik und vom kanonischen Recht nicht die geringste Ahnung haben, denn nur so ist das Wirre in den Gedankengängen zu erklären.
Gott möge Ihnen Erkenntnis schenken, das wünsche ich Ihnen von Herzen, denn dann könnten Sie einen Frieden finden. Opfern Sie den Schmerz, den die Situation im Vatikan berechtigter Weise hervorruft, auch zur Bekehrung und Umkehr Franziskus' auf, anstatt ständig in die Irre zu argumentieren - glauben Sie mir: es hilft.

Michele Indietrista

@Franz Xaver OK ich will Ihnen kurz vorrechnen, wer da ein Problem hat, und ob dies wirklich unbedingt derjenige ist, der eines von vielen ungültigen Konklavia der Kirchengeschichte für ungültig hält, oder nicht stärker derjenige, der glaubt, was die Massenmedien vorschreiben:
- Im I. Vaticanum steht, dass der Jurisdiktionsprimat und auch die in Ex cathedra-Lehrentscheidungen bestehende Unfehlbarkeit sich auf ein gewisses Charisma des Papstes gründen, welches ihn durch das Wirken des Heiligen Geistes beschützt, sodass er zumindest in Glaubens- und Sittenfragen keine dauerhaften schwerwiegenden Irrtümer wiederholt verkündigt. Und wie subsumieren Sie diese Regel nun auf die Gegenwart? Kann derjenige, der für ganze Fallgruppen die Unauflöslichkeit der Ehe bestreitet, frei von Irrtum in Sittendingen sein?
- Im II. Vaticanum steht, dass der Massstab für unsere allfällige Achtung vor fremden Religionen in den Dingen besteht, die in diesen Religionen wahr und heilig sind. Kann derjenige, der den Religionspluralismus schon wiederholt festgeschrieben hat (welcher eben z. B. den Geisterglauben strikt als Weg zu Gott behauptet und an die Stelle von Heiligkeit und Wahrheit eine gottgegebene Toleranz setzen möchte), vor Irrtum in Glaubensfragen geschützt sein?
- Der hl. Cyprian hat gesagt, das Bischofsamt sei unteilbar. Kann etwa also Benedikt aufgrund der Annahme gültig zurückgetreten sein, dass er das Papstamt aufgeteilt habe, wie er am 27.2.13 in seiner Rede zu seiner Letzten Generalaudienz nahegelegt und wie es sein Sekretär Erzbischof Gänswein in dessen Rede vom 20.5.16 (auf dem Internet abrufbar) behauptet hat?
- Ob die Stimme des Hl. Geistes oder die Stimme des Hl. Petrus durch einen Menschen wie Bergoglio sprechen könnte, wenn Sie dessen viele Einzelaussagen anhören, beantworten Sie bitte selber, Sie haben ja in diesem Punkt bereits ein Stückweit Stellung genommen, nur die Konsequenz zu ziehen Sich geweigert. Das geht von der Aufforderung an Ministranten, vor der Allerheiligsten Eucharistie das Knien zu unterlassen, über subjektivistische Irrungen wie "wer bin ich, um [über Personen] zu urteilen" in einer Sache, in der Christus längst verbindlich geurteilt hat, bis hin zu dogmatischen Knallfröschen wie "Ich glaube an Gott, nicht an einen katholischen Gott, Den gibt es nicht", zur Behauptung, ein ungetauft verstorbener Atheist sei mit Sicherheit im Himmel oder zum neuen Lehrsatz, Christus sei nicht göttlich. Es gibt noch mehr davon, wenn Sie wollen.
Was ich jetzt von Ihnen möchte, ist, dass Sie wenigstens zur genannten Lehre des I. Vaticanums Stellung nehmen. Sie haben die Wahl: Entweder Sie bestreiten diese Lehre und zwar radikal, oder Sie halten Bergoglio nicht für den Papst. Es kann nicht beides zugleich wahr sein. Also, nehmen Sie bitte Stellung, um der Redlichkeit der Debatte willen.
Oder anders gesagt: Wir beide stehen vor der gleichen Schwierigkeit, lösen sie aber auf unterschiedliche Weise, und in Ihrer Weise befindet sich eine grauenhafte Argumentationslücke. Bitte füllen Sie sie.
Man kann natürlich die Meinung übernehmen, eine Papstwahl und deren Anerkennung durch die grosse Mehrheit sei ein stärkeres Argument als der Glaube der Kirche, ihrer Konzilien, der Heiligen Schrift, der klassischen Orden und der bekanntesten Frömmigkeiten; bzw. die Nichtanerkennung einer zumindest zweifelhaften Papstwahl und der Mehrheit sei der schwerere Konflikt mit der katholischen Kirche als die Ablehnung des Glaubensbekenntnisses. Aber Sie müssten so gut sein, einzugestehen, dass eben die vielen Störfaktoren an Bergoglio wirklich ernsthaft die Ablehnung des Glaubensbekenntnisses bedeuten, und dann müssten Sie nochmals abwägen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie Christus, Der gerade für uns verurteilt worden ist (es ist Karfreitag 10 Uhr), zuwenig für relevant erklären, wenn Sie so tun, als sei die Apostasie weniger bedeutsam als ein Scheinfriede in den höheren Kirchenetagen und den grossen Fernsehsendern. Nehmen Sie Stellung! Widerlegen Sie mich, wenn Sie können. Danke.
Sie sagen, es sei Sache anderer Autoritäten, zu sagen, wer der Papst ist. Nein. In einer gewissen seltenen Situation ist dies Sache jedes Katholiken. Die anderen Autoritäten mögen meinetwegen im Detail darüber urteilen, welche Entscheidungen man dereinst gültig machen und bis dahin provisorisch annehmen kann. Aber dass ein Apostat kein Papst ist, muss jeder Katholik wissen und sagen. Hintergehen Sie bitte Ihren Glauben nicht. Bergoglio will das politische Oberhaupt sein. Das heisst wir haben keinen geistlichen Oberhirten.
Nochmals anders ausgedrückt: Wenn Sie die Variante, Bergoglio sei der Pontifex, ernstnehmen, dann stehen Sie dazu, dass also Ihrer Meinung nach sämtliche Kirchenväter, Konzilien und auch die Heilige Schrift das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen.

Franz Xaver

Meik Short Time Author, ich bezweifle, dass Sie überhaupt eine redliche Debatte führen wollen, denn die Inhalte Ihrer Posting lassen mich erkennen, dass Sie über die Begriffe päpstliche "Infallibilität" und päpstlicher "Jurisdiktionsprimat", ius divinum und ius humanum und forum internum und forum externum, deren Abgrenzung zueinander, unter welchen Voraussetzungen denn päpstliche und Handlungen anderer kirchlicher Autoritäten wirksam werden, welchen Bereichen (Bereich der Dogmen [Glaubens- und Sittenfragen] oder Kirchenrecht [Regierung und Leitung]) sie zuzuordnen sind, in welcher Form sie ihren verbindlichen Niederschlag finden und wie sie zu promulgieren sind nur – wenn überhaupt – unzureichende Kenntnisse verfügen.
So nimmt es auch nicht Wunder, dass Sie nicht klar zu erkennen und zu beurteilen imstande sind, zB welche Regelungsbereiche und Normen für die Wahl eines Bischofs von Rom maßgebend sind.
Sie sprechen mit Ihrem letzten Posting die dogmatische Konstitution Pastor Aeternus an, und haben keinen blassen Schimmer von dessen Inhalt und Bedeutung, und nur so ist erklärlich, dass Sie nicht begreifen (wollen), dass ich meine Darlegungen zur Papstwahl auf Regelungen, die von Päpsten als Inhaber des Jurisdiktionsprimates erlassen wurden, stütze und damit keineswegs die Festlegungen der obgenannten dogmatischen Konstitution bestreite oder etwas anderes lehre, sondern damit vollinhaltlich übereinstimme. Die Feststellung, dass Bergoglio nach den maßgebenden Bestimmungen als Papst anzusehen ist, steht ebensowenig in Widerspruch zur genannten dogmatischen Konstitution noch zu den darauf basierenden Wahlnormen. Also verschonen Sie mich mit dem Gelabbere.

Michele Indietrista

@Franz Xaver
Nie hat einer Normen festgelegt, die einen Apostaten zum Papst machen.

Franz Xaver

Schwurbeln Sie weiter.

gennen

Er ist der Papst, der für uns in dieser Zeit bestimmt ist. Beten und bitten wir, dass der Herr unser Gott bald kommt.

michael7

Kann Gott wirklich wollen, dass Katholiken einen Irrlehrer als ihren wahren Hirten und Lehrer anerkennen, der sagt (z.B. Singapur 13. September 2024), dass die Menschen Jesus gar nicht brauchen, sondern dass alle Religionen gleichermaßen Wege zu "Gott" seien?

Michele Indietrista

@gennen Ich verstehe meinerseits einfach nicht, wie namhafte Leute, Theologen, gebildete Katholiken und Prälaten behaupten können, 2x2 sei 5. Ist es so krass? Ja, so krass ist es. Ich freue mich über jeden der nun folgenden Punkte, wenn Sie ihn nachvollziehbar beantworten sollten. Sagen Sie, wo ich Unrecht habe, und ich lasse mich gern belehren!
- Die Situation, dass jemand über denjenigen, der von den meisten für den Papst gehalten wird, sagen muss, er sei nicht der Papst, muss zwar selten sein. Aber sie sollte nicht unmöglich sein.
- Die Situation, dass der Betreffende, der es sagt, katholisch ist, und der andere, der für den Papst gehalten wird, ohne es zu sein, nicht katholisch ist, muss denkbar sein.
Und hier ein paar Eigenschaften des Papstes:
- Der Papst kann sich kurzzeitig oder einmalig irren, aber nicht zugleich a) über lange Zeit, b) wiederholt, c) in schwerwiegenden Fragen des Glaubens oder der Guten Sitten, d) zusammen mit dem Vatikan ohne nennenswerte Gegendarstellungen.
- Der Papst legt nicht die Auflöslichkeit der Ehe für ganze Fallgruppen fest.
- Der Papst kann die Lehre des Katechismus ihrem Inhalte nach nicht verändern.
- Der Papst kann nicht empfehlen, vor der Allerheiligsten Eucharistie das Knien zu unterlassen.
- Der Papst kann nicht behaupten, die Änderungen der Liturgie in den letzten Jahrzehnten seien Folgerungen aus dem Evangelium, wenn jedes rationale Argument für solche Behauptungen in Wahrheit ausfällt.
- Der Papst baut nicht systematisch die Kontemplativen Ordensgemeinschaften ab.
- Der Papst kann nicht der Papst werden, wenn das wählende Konklave ungültig ist, weil der Vorgänger in dem entscheidenden Irrtum, er teile das Papstamt auf, den Rücktritt behauptet. (Vgl. die Rede Benedikts zu seiner Letzten Generalaudienz vom 27.2.13 sowie die Rede EB Gänsweins vom 20.5.16, autorisiert von Benedikt, zurzeit beides auf dem Internet zu finden=googlebar.) Der Papst ist auch leicht als der Papst erkennbar und nicht während ein anderer ebenso mit weisser Soutane und unzerschlagenem Ring in Rom residiert.
- Der Papst ersetzt nicht die Wahrheit und Heiligkeit durch eine gottgegebene Toleranz, um fremde Religionen zu respektieren. Solche sind nur gut, soweit sie Wahres und Heiliges lehren. Wer das Gegenteil sagt, lehrt nicht den katholischen Glauben.
- Der Papst lässt sich nicht von einem Schamanen im Namen von dessen Geistern segnen.
- Der Papst verehrt keine Erdgöttin.
- Der Papst unterlässt es, zu sagen, Gott, der 2000 Jahre lang in der Mitte der Kirche gemalt worden ist, sei nicht katholisch; er sagt nicht, Christus sei nicht göttlich; er sagt nicht, die Hölle sei leer; er sagt nicht, ein ungetauft verstorbener Atheist sei mit Sicherheit im Himmel; er verweigert nicht das Urteil über Sünden, welche Christus bereits verurteilt hat; er kniet nicht vor Fürsten dieser Welt.
- Der Papst ist katholisch.
Schlussfolgerung: Das ist kein Pontifikat. Päpste haben Ecken und Kanten, aber keiner von ihnen konnte jemals den Glauben als Ganzes dermassen vernehmlich verleugnen. Jeder Katholik kann es wissen, jeder Katholik muss aufstehen, und wenn Sie finden Nein, dann bitte bitte erklären Sie genau warum, mir hat es jetzt 12 Jahre lang keiner verständlich erklärt! Bedingt - falls es mir nicht endlich einer für Esel wie mich nachvollziehbar erläutert - muss ich daher im Namen jedes Katholiken feststellen: ANNVNTIO VOBIS HORRIBILE DICTVM ISTE NON EST PETRVS.

hiti

@michael7 Beantworten Sie bitte einfach die Frage.

Franz Xaver

Meik Short Time Author, ich kann nahezu alles, was Sie hier gegen Papst Franziskus an seinen Handlungen und Unterlassungen kritisierend feststellen, nur unterschreiben, möchte aber zwei Behauptungen richtigstellen:
1. Der Papst "kann" sehr wohl das alles begehen, was Sie kritisieren, und hat es ohne jeden Zweifel erwiesenermaßen ja auch getan. Die Frage sollte daher lauten: darf er das? Nein, er darf das nicht, zumal das alles dem Glauben und Tradition der Katholischen Kirche und den päpstlichen Aufgaben widerstreitet. In Konsequenz dessen vermag der Papst in diesen Fällen Katholiken im Gewissen nicht zu verpflichten, und sind diese nicht nur zum Widerspruch und Widerstand berechtigt, sondern sogar verpflichtet.
2. Der Katechismus ist nicht die Lehre der Kirche selbst, sondern stellt getreu und organisch die Lehre der Heiligen Schrift, der lebendigen Überlieferung in der Kirche und des authentischen Lehramtes, ebenso wie das geistliche Erbe der Väter, der heiligen Männer und Frauen der Kirche dar, um das christliche Geheimnis besser erkennen zu lassen und den Glauben des Volkes Gottes neu zu verlebendigen. Er muss die Entfaltung der Lehre berücksichtigen, die der Heilige Geist im Laufe der Zeit der Kirche eingegeben hat. Er soll auch eine Hilfe sein, mit dem Licht des Glaubens die neuen Situationen und Probleme zu beleuchten, die sich in der Vergangenheit noch nicht ergeben hatten. In einem Detailaspekt haben Sie dennoch Recht, nämlich darin, dass, insofern in ihm ius divinum (göttliches Recht) enthalten ist, dieses nicht geändert werden darf. In den Darstellungen des ius humanum (menschliches Recht) darf der Papst Änderungen vornehmen.
Und letztlich möchte ich, was Sie nicht betrifft, festhalten, dass nur Wahrnehmungsgestörte und Papolatristen in einer sachlich vorgetragenen und argumentierten Kritik am Papst einen Hass zu erkennen vermögen.

gennen

@Meik Short Time Author und Andere, die meinen Kommentar kritisieren, habe ich behauptet, dass er ein guter Papst ist. NEIN
Er ist der Papst, der für diese Zeit bestimmt ist, also für die Zeit der Reinigung, der Wiederkunft, der drei finsteren Tage. Die Zeit, wo der Herr mein Gott, aufräumen wird.
Ach ja, ich habe Ihren Kommentar nicht ganz gelesen.

michael7

Ich habe gefragt, ob Gott wollen kann, dass Katholiken einem Irrlehrer die Treue schwören. Hier geht es um unsere Entscheidung, wie bei jeder anderen sittlichen Frage auch, nicht um die Zulassung Gottes, auf den wir nicht die Fehler der Menschen abwälzen dürfen!

michael7

Es geht auch leider nicht nur um die Frage, ob er ein "guter" Papst ist. Es geht darum, ob er überhaupt den christlichen Glauben teilt und das Papstamt als Hirt und Lehrer der Kirche wahrnimmt.

Michele Indietrista

@gennen Ich verzeihe Ihnen gern, wenn Sie den Kommentar nicht ganz gelesen haben. Ihre Offenheit in diesem Punkt ist selten genug und ernsthaft zu schätzen. Sehen Sie mir Ihrerseits nach, wenn ich die Behauptung, er sei der Papst, nicht als fundiert betrachte. Warum nicht? Weil ich dann einen ganzen Berg von dogmatischen Proolemen weniger habe und auch weniger Gewissensprobleme, als wenn ich konstruieren müsste, er sei es.

Michele Indietrista

@Franz Xaver
Zu Nr. 1: Nein, das ist nicht evident, dass der Papst das „kann“, sobald Sie bereit sind zur Annahme, das Konklave 13 sei Fake gewesen. Sie scheinen dazu nicht bereit zu sein, dann aber haben Sie einen Riesenhaufen Erklärungsbedarf; Beispiel: Sie müssten sagen, warum das I. Vatikanum und das II. Vatikanum das Papier nicht wert seien, auf dem sie stehen, und gleichzeitig die Kirche etwas von ihren eigenen Konzilien halten kann, kurz, warum die ganze Kirche über Jahrhunderte in Kernbereichen hätte irren können.

Franz Xaver

Meik Short Time Author, Sie sollten sich einmal schlau darüber machen, was den Unterschied zwischen "können" und "dürfen" ausmacht. Vielleicht verstehen Sie dann, was unter Punkt 1. gemeint ist.

Michele Indietrista

Der Mensch Bergoglio hat viele guten Seiten und zeigt das auch. Wer meint, seine Gegner sähen dies nicht, verwechselt etwas. Bergoglio macht sogar Dinge, die vielen Päpsten gut gestanden hätten: Option für die Armen, Nahbarkeit für Benachteiligte, Freundlichkeit mit Sündern. Das Problem ist, dass, wer nicht nur keine Theologie hat, sondern den katholischen Glauben nicht hat, zu keinem Zeitpunkt das Geistliche Oberhaupt der Kirche gewesen sein kann. Er will übrigens ausdrücklich das politische sein. Warum verstehen Sie das nicht? Oder sagen Sie, welche Teile und Aspekte Sie nicht verstehen. Wer den Glauben verleugnet, kann begriffsnotwendig nicht der Papst sein, und wäre es ein Engel vom Himmel! (Gal 1,8)

Franz Xaver

Soviel zu gute und schlechte Seiten: Eine Schwammerlsuppe enthält 8 genießbare und 1 giftiges Schwammerl; Fazit: die ganze Suppe ist nicht nur ungenießbar, sondern sogar tödlich und sollte weggeschüttet werden.