Bei Landrat Pfoehler ist jedes Nachtreten müßig. Der ist als allererster und freiwillig zurückgetreten und muß sich auch noch vor Gericht verantworten.
„Während die Flut flussaufwärts schon Brücken, Häuser und Menschen verschlingt, geht der Landrat gegen 20 Uhr mit seinem Hund Gassi. Kurz nach 22 Uhr klopft er bei Nachbarn in der Kreisstadt. „Er sagte, dass bald der Bereich 50 Meter rechts und links der Ahr evakuiert wird und wir das Haus verlassen sollen“, so eine Zeugin.„
„Kern des Vorwurfs: Pföhler hat es in der Flutnacht nicht für nötig gehalten, die Menschen im Ahrtal vor den tödlichen Wassermassen zu warnen. Jedenfalls nicht früh genug. Hatte der Landrat (10 200 Euro Gehalt) in der verhängnisvollen Nacht womöglich Besseres zu tun?„