Pfarrer Rodheudt erstattet Strafanzeige gegen David Berger
Gegenstand der Strafanzeige sind Bergers Äußerungen in einem Interview, das die Aachener Zeitung am vergangenen Samstag, dem 15.12.2012, veröffentlicht hat. Dort sagte Berger über Rodheudt:
„Ich glaube, er distanziert sich nur deshalb jetzt so klar von kreuz.net, weil es sonst für ihn gefährlich werden könnte. Bis vor wenigen Monaten hat er sich nicht distanziert und über lange Zeit die Seite als willkommenes Instrument gesehen, um seine Ideologie unters Volk zu bringen. Eine Billigung der Seite ist das eine, Mitarbeit etwas anderes. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt nicht gegen Rodheudt. Berger: Rodheudt hat eine enge Verbindung zu Jolie, der wiederum eine Verbindung zu kreuz.net hat. Interessant ist, dass die Homepage nur wenige Stunden nach dem Ende der von Rodheudt organisierten Liturgischen Tagung in Herzogenrath offline gegangen ist. Ich bin davon überzeugt, dass dort über kreuz.net gesprochen und das Signal an die Verantwortlichen gesendet wurde, dass sie den Bogen überspannt haben.“
Der Schritt der Anzeige wurde für Rodheudt notwendig, nachdem Berger nach vielfältigen ungedeckten Anschuldigungen in überörtlichen Medien der Reputation Rodheudts als Priester schweren Schaden zugefügt hat.
Rodheudt: „Ich empfinde mich als Teil eine Kampagne, die Herr Dr. Berger in eigenem Interesse führt, weil er als praktizierender Homosexueller und damit als jemand, der sich offen gegen den moralischen Normenkatalog der katholischen Kirche stellt, keine offizielle Stellung in der Kirche mehr bekleiden kann.“
Doch Rodheudt ist „weder unmittelbar noch mittelbar ursächlich für den beruflichen Niedergang des Dr. Berger verantwortlich, noch stammen die christlichen Moralgesetze, an denen er gescheitert ist, von mir, ungeachtet dessen, daß ich sie als katholischer Priester vertrete“.
Der Pfarrer fühlt sich als Repräsentant der katholischen Kirche einem Stellvertreterkrieg ausgesetzt, den Dr. Berger gegen die katholische Kirche als ganze führe. Dabei greife der Homosexuelle zu unlauteren Mitteln und stelle unschuldige Menschen – darunter Pfarrer Rodheudt – öffentlich unter Tatverdacht. Fakten lege Berger keine vor.