Tesa

„Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass überreagiert wurde und nicht nur bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, sondern auch in anderen Bereichen der Medizin mehr Schaden angerichtet als verhindert wurde. Suchterkrankungen verschlimmern sich, Operationen wurden verschoben, professionelle Hilfe wird zu spät aufgesucht, etwa bei Schlaganfall.“

publicomag.com

„Schaden und Nutzen wurden kaum öffentlich diskutiert“

Publico: Professor Hegerl, Sie sind einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Depressionsforschung und Vorsitzender der Deutschen Depressionshilfe. Nach mehreren Wochen geht der Corona-Lockdown allmählich zu Ende. Gibt es schon Erkenntnisse, wie sich diese Einschränkungen auf die Situation der gut fünf Millionen Depressiven in Deutschland ausgewirkt hat? Die Corona-Krise wird nach meiner Einschätzung nicht zu einer Welle neuer depressiv Erkrankter führen. Aber für die vielen Erkrankten ist die Situation besonders problematisch. In einer Depression fehlt Hoffnung und Kraft, um sich auf die neue Situation einzustellen und Gefahren werden vergrößert wahrgenommen. Da Depression immer mit einem Erschöpfungsgefühl einhergeht, werden sich viele Betroffene auch tagsüber grübelnd ins Bett zurückziehen. Dies ist besonders problematisch, da langer Schlaf und lange Bettzeiten Depressionen eher verstärken. Am bedenklichsten ist aber, dass sich die Versorgungssituation verschlechtert hat. …

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Liberanosamalo

Habe gerade heute eine englische Studie gelesen wonach alleine in England rund 30.000 Menschen durch verschobene OP's verstorben sein sollen. 😭

Theresia Katharina

In den Städtischen Krankenhäusern wurden bis zu 40% der Betten für Corona freigehalten und tatsächlich belegt waren keine 10%!!
Und das wochenlang! Eine Geldverschwendung ohnegleichen, sodass die Kliniken Millionenbeträge zum Finanzausgleich bekommen mussten!!
Alles vom Steuerzahler finanziert!!
Man hätte ja erst mal 10% freihalten können und dann schauen, wie es sich entwickelt!! Alles geschürte Panik!

Theresia Katharina

Die Verschiebung von Zehntausenden Krebsoperationen war auf jeden Fall ein Fehler, denn oft kommt es da auf eine Woche an!