Don Boscos Traum: Die Ziegenböcklein.
DonBoscoTraum April 06, 2010
DIE ZIEGENBÖCKLEIN
(Lem. VIII, 315)
Der Brief Semerias fährt fort:
“An einem anderen Tage erzählte Don Bosco: Ich träumte, ich wäre in der Sakristei. Sie war mit Jungen gefüllt, die alle beichten wollten. Siehe da, ein Ziegenböcklein kam durch die Sakristei und lief zwischen meinen Jungen herum. Es fing mit dem einen und dem andern an zu spielen; diese verloren dadurch den guten Willen zum Beichten und schließlich ging einer nach dem andern hinaus. Zuletzt näherte sich das Böcklein auch mir und hatte die Dreistigkeit, mit seinen verführerischen Liebkosungen den Jungen von mir zu entfernen, dessen Beichte ich gerade hörte und dicht an meiner Brust hielt. Zornig gab ich dem Tier einen Faustschlag auf den Kopf, brach ihm ein Horn ab und zwang es zur Flucht. Dem Sakristan wollte ich noch einen Vorwurf machen, weil er das Böcklein hereingelassen hatte.
Indessen erhob ich mich, legte die heiligen Gewänder an und ging hinaus, die heilige Messe zu feiern. Bei der heiligen Kommunion kam durch den Haupteingang der Kirche nicht nur ein, sondern eine ganze Menge Böcklein; sie zwängten sich hier und da in die Bänke und nahmen den Jungen, die zum Tisch des Herrn gehen wollten, die Lust dazu. Einige Jungen hatten sich schon erhoben, um zum Altar zu gehen; aber angelockt von den bösen Spielen, nahmen sie ihren Platz wieder ein. Andere waren schon an der Ballustrade, manche hatten sich schon am Altar niedergekniet, gingen aber wieder zurück ohne zu kommunizieren.
Diese Ziegenböcklein sind die Feinde der Seele, die mit Zerstreuungen und ungeordneten Neigungen die Jungen vom Sakramentenempfang abhalten.”
Don Boscos Traum: Die Ziegenböcklein.
Don Boscos Traum: Die Ziegenböcklein –
parangutirimicuaro und ein weiterer User verlinken diesen Beitrag
@Irapuato und lucet
Diese beiden Videos sind ein Geschenk Gottes ! Durch sie sind mir jetzt viele Ereignisse und Zusammenhänge in meinem Leben noch deutlicher geworden!
Danke ! Gott segne Sie beide für Ihre Liebestat !
In der Schule hatbe ich mich immer bemüht, nach seiner Methode zu lehren und ihn deshalb immer um Hilfe gebeten! Und er hat geholfen!
Don Bosco ist ein wunderbarer Heiliger!
Hier ist ein Link, zu seiner Lebensgeschichte, mit vielen Bildern, für Kinder gut geeignet:
www.salesianum.de/downloads/DasLebenDonBoscos.pdf
DIE ZIEGENBÖCKLEIN
(Lem. VIII, 315)
Der Brief Semerias fährt fort:
“An einem anderen Tage erzählte Don Bosco: Ich träumte, ich wäre in der Sakristei. Sie war mit Jungen gefüllt, die alle beichten wollten. Siehe da, ein Ziegenböcklein kam durch die Sakristei und lief zwischen meinen Jungen herum. Es fing mit dem einen und dem andern an zu spielen; diese verloren dadurch den guten Willen zum Beichten und schließlich ging einer nach dem andern hinaus. Zuletzt näherte sich das Böcklein auch mir und hatte die Dreistigkeit, mit seinen verführerischen Liebkosungen den Jungen von mir zu entfernen, dessen Beichte ich gerade hörte und dicht an meiner Brust hielt. Zornig gab ich dem Tier einen Faustschlag auf den Kopf, brach ihm ein Horn ab und zwang es zur Flucht. Dem Sakristan wollte ich noch einen Vorwurf machen, weil er das Böcklein hereingelassen hatte.
Indessen erhob ich mich, legte die heiligen Gewänder an und ging hinaus, die heilige Messe zu feiern. Bei der heiligen Kommunion kam durch den Haupteingang der Kirche nicht nur ein, sondern eine ganze Menge Böcklein; sie zwängten sich hier und da in die Bänke und nahmen den Jungen, die zum Tisch des Herrn gehen wollten, die Lust dazu. Einige Jungen hatten sich schon erhoben, um zum Altar zu gehen; aber angelockt von den bösen Spielen, nahmen sie ihren Platz wieder ein. Andere waren schon an der Ballustrade, manche hatten sich schon am Altar niedergekniet, gingen aber wieder zurück ohne zu kommunizieren.
Diese Ziegenböcklein sind die Feinde der Seele, die mit Zerstreuungen und ungeordneten Neigungen die Jungen vom Sakramentenempfang abhalten.”