Toni Faber, Dompfarrer zu St. Stephan, hat Homosexuelle und Boutiquen gesegnet, „Beichten auf Rädern“ eingeführt und viele Leben in herausragenden Trauerreden gewürdigt. Geistliche leben wie Politiker vom Wort. Mit seinen Handlungen überschreitet der schillernde Gottesmann jedoch regelmäßig Grenzen. Dass er mit seiner Natalie auf dem Opernball das Tanzbein schwingt und vor laufenden Fernsehkameras Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Zölibats äußert, sehen viele als Provokation.