Leo XIV: "Alle Religionen sind Mütter. Alle Gläubigen sind Brüder"
Zu Beginn betonte Andrea Riccardi, dass "der Geist von Assisi noch immer weht".
Vertreter verschiedener Religionen waren anwesend, darunter christliche Sekten, aber auch Vertreter des Judentums, des Islam, des Buddhismus, des Hinduismus und anderer Glaubensrichtungen. Gemeinsam zündeten sie kleine Kerzen an.
Leo XIV. hielt eine Rede, in der er die falschen Religionen und Spiritualitäten lobte. Seine Kernaussagen waren:
- Wir haben gemäß unserer verschiedenen religiösen Traditionen für den Frieden gebetet.
- Dies ist unser Zeugnis: die unermesslichen Schätze der alten Spiritualitäten der heutigen Menschheit anzubieten.
- Am 27. Oktober 1986 lud der heilige Johannes Paul II. Religionsführer aus der ganzen Welt nach Assisi ein, um für den Frieden zu beten. Dieses historische Ereignis markierte einen Wendepunkt in den interreligiösen Beziehungen.
- Wir nehmen die Herausforderung von Assisi und das Bewusstsein unserer gemeinsamen Aufgabe und Verantwortung für den Frieden an.
- Für die katholische Kirche basiert das Gebet im "Geist von Assisi" auf dem soliden Fundament, das in der Erklärung Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils festgelegt wurde.
- Gemeinsam bekräftigen wir unsere Verpflichtung zum Dialog und zur Brüderlichkeit.
- Alle Gläubigen sind Brüder und Schwestern. Und die Religionen müssen als "Mütter" die Völker dazu ermutigen, einander als Familie und nicht als Feinde zu behandeln.
- Wir müssen dafür sorgen, dass diese Zeit der Geschichte, die von Krieg und Arroganz der Macht geprägt ist, bald zu Ende geht. Genug! Dies ist der Schrei der Armen und der Schrei der Erde. Es reicht!
AI-Übersetzung