M.RAPHAEL

Es ist merkwürdig, nicht mehr menschlich, dass die Konzilskleriker vollkommen einsichtslos sind. In den Zeiten des Internets kann niemand mehr behaupten, nicht ausreichend informiert zu sein.
Gerade das täuschende und verlogene Wechselspiel bzgl. der Sodomitensegnungen und all der anderen traditionsfeindlichen und moralzersetzenden Maßnahmen zwischen Rom und den Bischofskonferenzen (3 Schritte nach vorne, dann wieder 2 zurück, usw.) zeigt ganz deutlich den schlechten und bösen Charakter der Vat.2 Konzilskirchler. Sie wissen was sie tun. Sie sind schlecht bis auf den Grund ihrer Seele.
Wenn sie ehrlich wären, würden sie eine global ökohumanistische Weltverbesserungspartei, z.B. mit dem Namen V2 Konzilsliebespartei, gründen. Dann könnten sie der Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit der heutigen modernen Bürger ganz öffentlich entsprechen. Niemand müsste sich mehr verstecken. Sie könnten Frauen und verheiratete Männer berufen/weihen. Der Zölibat könnte abgeschafft werden. Das wollen …Mehr

1877
Pater Rico

Wer sich ganz allein in Gott versenken und anbinden will, ist eine Provokation, sogar z.B. für Frauen und Männer der Gesellschaft, die toleriert und bewundert, allein für sich, für ihre Karriere leben wollen, zu Sklaven des Lebenserfolges und seiner Bindungen verkommen - und/oder Scheidungsraten hochtreiben; hingegen sich als Mann oder Frau an Gott den Geliebten - komplett - binden zu wollen, ist weniger gesund, als sich an sich selbst zu binden und die Karriere - welches wahrer ist ? Die Vernunft, die gerade als Totalversager unterwegs ist, ist das Bessere? Ja, echt? Nährt reine Vernunft oder Gefühl aus sich die Liebe zum Menschen - gar den Frieden zur Welt ? Wer glaubt das denn noch ? Mein Gott! Welche Theologie braucht es, um Unterschiede der Gottes_ Liebe und der Liebe der Welt, wahrzunehmen?
Zitat:
"Schon Bonaventura hat zu seiner Zeit zwei Formen von Theologie unterschieden. Er hat gesagt: »Es gibt eine Theologie, die aus der Arroganz der Vernunft stammt, die alles beherrschen will, die Gott vom Subjekt zum Objekt macht, das wir studieren, während er das Subjekt sein müßte, das zu uns spricht und uns führt.« Es gibt wirklich diesen Mißbrauch in der Theologie, der Arroganz der Vernunft ist und den Glauben nicht nährt, sondern die Gegenwart Gottes in der Welt verdunkelt.
Dann gibt es eine Theologie, die eine größere Kenntnis anstrebt aus Liebe zum Geliebten, sie angeregt von der Liebe und geleitet von der Liebe, sie will den Geliebten besser kennenlernen. Und das ist die wahre Theologie, die aus der Liebe Gottes, der Liebe Christi kommt und in tiefere Gemeinschaft mit Christus eintreten will. Die Versuchungen der heutigen Zeit sind wirklich groß; vor allem setzt sich das sogenannte »moderne Weltbild« (Bultmann) durch, das zu einem Kriterium wird für das, was möglich ist oder nicht möglich ist. Und gerade mit diesem Kriterium, daß alles so wie immer ist, daß alle historischen Ereignisse von derselben Art sind, schließt man die Neuheit des Evangeliums aus, man schließt das Einbrechen Gottes in diese Welt aus, die wahre Neuheit, die die Freude unseres Glaubens ist. Was soll man tun? Ich würde vor allem den Theologen sagen: Habt Mut! Und ich möchte auch den vielen Theologen, die gute Arbeit leisten, Dank sagen. " Benedikt; 10. Juni 2010 zum Abschluss des Priesterjahres

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