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Irapuato

Schlüssel zur Lösung der Probleme in der Welt: Feindesliebe
"Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet." (Mt 5,43 45) „Liebe gegenüber dem Feind ist der Schlüssel zur Lösung der Probleme unserer Welt!“ sagte Martin Luther King. Im Kampf gegen den Rassismus rief er deswegen seinen Feinden zu: „Ihr könnt mit uns machen was ihr wollt. Aber eines werdet ihr nicht erreichen: Dass wir euch hassen!“ Seine Gegner haben den unbequemen Mahner ermordet! Doch seine Leiden trugen bei zum Sieg über den Rassismus in Amerika! Das wusste auch Mahatma Gandhi, der sagte: „Leiden ist eine viel stärkere Macht als das Gesetz des Dschungels; denn es kann auch unsere Gegner wandeln!“ Beispiele dafür gibt es sehr viele: Denken wir an den hl. Stephanus; der unter dem Steinehagel sterbend für seine Mörder gebetet hat. Und Saulus bekehrte sich und wurde zum glühenden Verkünder der Liebe Gottes in der Welt! Ähnliche Beispiele kennen wir auch aus Asien, wo sich das Christentum stark ausbreitet. So wird berichtet von einem Christen, der vor seiner Ermordung dem IS-Kämpfer sagte: Ich vergebe Dir und schenk Dir meine Bibel! Der Mörder nahm das im Islam verbotene Buch an sich, las heimlich darin und bekehrte sich zum Christentum! Die Liebe – selbst zu unseren Feinden – ist das Erkennungsmerkmal jedes echten Christen. Denn – wie der hl. Johannes sagt: „Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“ () Wie wichtig ist es deswegen, aus der hl. Eucharistie jeden Tag die Kraft zu schöpfen, um wie Jesus lieben zu können. Wenn wir nicht dir Möglichkeit haben, Jesus täglich in der hl. Kommunion zu empfangen, empfehle ich die geistige Kommunion. So wird Jesus uns in der Liebe stärken und durch uns die Welt zum Guten verwandeln. Mein Jesus, ich glaube, dass Du im allerheiligsten Sakrament des Altares zugegen bist. Ich liebe dich über alles und meine Seele sehnt sich nach Dir. Da ich Dich aber jetzt im Sakrament des Altares nicht empfangen kann, so komme wenigstens geistigerweise zu mir. Ich umfange Dich, als wärest Du schon bei mir und vereinige mich mit Dir! Ich bete Dich in tiefster Ehrfurcht an. Lass nicht zu, dass ich mich je von Dir trenne. Amen. (Alfons von Liguori)

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