1962 wurde die überlieferte Liturgie erstmalig gründlich überarbeitet, 1968 ein weiteres Mal. Die heutige moderne Liturgie entspricht dem Zeitgeist, der die Zeit vor 1962 vergessen macht. Wirksame Kräfte haben dafür gesorgt, dass die moderne Konkurrenz sich ausschließlich auf die Wahrnehmung (unterschiedlich stark) reformierter Liturgie bezieht.
Die Freimaurer heute, selbst unein, spielen geschickt ihre 1962er-Messe gegen ihre 1968er-Messe aus, um die eigentliche — die zuvor — vergessen zu machen.
Was hierbei als "Freiheit" verkauft wird, ist in Wirklichkeit nur weitergehende Einschränkung und Gängelung: "Eine Problematik ergibt sich insofern, als unter den eigenen Häusern, Kirchen und Oratorien strenggenommen nur Niederlassungen und Gotteshäuser zu verstehen sind, die kanonisch errichtet sind und im Eigentum der Bruderschaft stehen. Die einzige wirkliche Kirche im ganzen deutschen Sprachraum, die der Petrusbruderschaft gehört und zugleich mit einer kanonisch errichteten Niederlassung verbunden ist, befindet sich unserer Kenntnis nach im saarländischen Saarlouis auf dem Gebiet des Bistums Trier. ... Wenn aber die Privilegien ... außerhalb betätigt werden sollen, also beispielsweise in diözesanen Kirchen und Kapellen oder in solchen anderer Ordensgemeinschaften, setzt dies jetzt die Erlaubnis des Ortsbischofs voraus."