Die große Herz Jesu Weihe aller Völker der Donaumonarchie
Es war mitten in den Drangsalen des ersten Weltkrieges, zu Weihnachten 1914, dass unsere Bischöfe in einem aufrüttelnden Hirtenbrief die milde Herrschaft des Herzens Jesu über alle Menschen und Völker als einziges Heilmittel für die erschütternden Nöte der Zeit bezeichneten. Sie allein „ist Hilfe in dieser Flut von Übeln“ und „kann dieser Heimsuchung ein Ende bereiten. … Denn ‚kein andrer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden können’ (Apg 4,12)“.
Darum sollten alle vertrauensvoll ihre Zuflucht zu diesem Herzen nehmen, das in allen Menschenherzen herrschen wolle, um sie zu befrieden, trösten, stärken und ihnen in allem Leid Mut und Kraft zu verleihen. „Und wenn unser Herz im Schmerz auch manchmal zusammenzuckt – an des Heilandes großer Opferliebe erstarken wir und werden opferbereit. … Jesu Herz mit dem aufragenden Kreuz und dem Dornenkranz ist die höchste Wohltat für die Menschheit!“
Auf Anordnung der Bischöfe sollte sodann die Hingabe an …