Das „Wort zum Sonntag“ ist das lächerlichste Format im deutschen Fernsehen. Es existiert seit 1954 und sollte einmal der christlichen Verkündigung dienen. Heute kündet „Das Wort zum Sonntag“ von der Inhaltsleere der Kirchensteuerkirchen. Beim „Wort zum Sonntag“ werden linke Leitartikel zu einem ungenießbaren pastoralen Zuckerwerk aufgeschwemmt. Man gibt sich feministisch, woke und queer, kapitalismuskritisch und staatsfreundlich. Das „Wort zum Sonntag“ ist ein politischer Ausdruckstanz ohne Musik. Die jeweils vier Minuten zeigen Samstag für Samstag im Ersten: Wo das Christentum in die Fänge linker Kulturkämpfer gerät, da wird aus der Kirche eine Sekte.
Diese Entwicklung ist doch überall zu beobachten. Der Ansatz klug und gut, die weitere Entwicklung verkehrt die Gründerabsichten ins Gegenteil, jedoch scheibchenweise, damit es nicht zu auffällig ist. Ob das " Das Wort zum Sonntag ist, die EU mit ursprünglich christlichem Ansatz, nun zur herodianschen EU mutiert, die Kirchenzeitung usw. Ja sogar die Katholische Kirche will man in ein freimaurerisches Konglomerat ummodeln.