ARMUTSZEUGNIS
An viele Chefs und Chefinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Journalisten und Journalistinnen in Rundfunk und Fernsehen:
Hiermit wird Euch folgendes
ARMUTSZEUGNIS
ausgestellt:
1.) Viele Eurer Beiträge klingen (natürlich ein wenig überspitzt dargestellt) etwa so:
Liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, liebe Hörer und Hörerinnen! Wir begrüßen zu dieser Sendung alle Menschen und Menschinnen an den Geräten. Darüber hinaus ergeht ein besonderer Gruß an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen im großen Saal, von dem aus wir heute live senden. Hier begrüßen wir insbesondere die zahlreichen Bürgermeister und Bürgermeisterinnen von fern und nah, die Kellner- und Kellnerinnenausbildner sowie die Kellner- und Kellnerinnenausbildnerinnen, ferner die Ärzte und Ärztinnen, die Apotheker und Apothekerinnen aus dem Bezirk, die Eselzüchter und –züchterinnen sowie die Eselinnenzüchter und –züchterinnen. Ein Extragruß geht an die anwesenden Delegierten des Lehrer- und Lehrerinnenverbandes und an alle Radfahrenden.
Im Saal anwesende Besitzer und Besitzerinnen von Hunden und Hündinnen bitten wir dringend, dafür zu sorgen, dass ihre vierbeinigen Freunde und Freundinnen nicht stören.
Usw. usf.
Ach ja, und dann weicht Ihr vielfach auf geschlechterneutrale Formulierungen aus:
Studierende, Lehrende usw.
Ein Pech nur, dass man auf diese Art nicht alles zurechtbiegen kann, denn (beispielsweise) Trinkende müssen keine Trinker sein, Taxifahrende keine Taxifahrer und Redende keine Redner.
2.) Abgesehen vom gendering der Sprache: Die vielen Anglizismen sind unerträglich und unverständlich!
3.) Ihr seid offensichtlich so versessen darauf, „politically correct“ zu sein und alle Texte zu „gendern“, dass Ihr wiederholt nicht mehr mit der deutschen Rechtschreibung zurechtkommt, insbesondere mit dem Genetiv und dem Dativ sowie mit der Satzstellung.
4.) Aber viel schwerer als alles bisher Genannte wiegt etwas anderes: Immer wieder kommt es vor, dass Ihr Beiträge sendet, die in irgendeiner Weise unmoralisch sind, Gott beleidigen und gläubige Menschen zutiefst verletzen. Wie werdet Ihr Euch einmal vor Gott verantworten?
Dazu sei bemerkt, dass gewisse Medien sich nicht selten als Staatsanwälte und Richter gleichzeitig aufspielen (bitte prüft, ob Euer Medium nicht auch dazu gehört!), selbst aber viel Verderbliches unter das Volk bringen, besonders auch in die Zimmer junger Menschen.
Sicher, Ihr sendet auch manch Gutes, Wertvolles, bitte bedenkt aber aber, dass dadurch die moralisch verwerflichen Beiträge nicht aufgehoben und gerechtfertigt sind!
In vielen Studios handelt man im Sinn eines „Pluralismus“ so, wie kein Verkäufer in einem Lebensmittelmarkt handeln darf: Ich gebe dem Käufer ein wenig gute Wurst, ein wenig verdorbene; ein paar schöne Bananen, ein paar verfaulte; ein bisschen frischen Käse, ein bisschen verschimmelten!
*
Bitte nehmt Eure große Verantwortung ernst und sendet nur Gutes, ungeachtet wahrscheinlich auftauchender Proteste vonseiten verdorbener Menschen, vonseiten der Pornoindustrie, vonseiten der „Homo-Lobby“ usw.! Diese alle werden Euch übrigens nicht hilfreich zur Seite stehen, wenn Ihre einst Euer Tun und Lassen vor dem ewigen Richter verantworten müsst!
Soweit diese „Urkunde“ im Namen all derer, die keine Lobby haben.
Die Verfasser werden natürlich nicht genannt, denn wir wollen uns nicht unnötig der Verfolgung von Atheisten, Freimaurern und anderen Freigeistern aussetzen, außerdem wäre es kontraproduktiv, wenn Medienmacher ihre Kritiker verfolgten, anstatt bei sich auszumisten!
LGSUV – LIGA GEGEN SITTENVERDERBNIS UND VERBLÖDUNG