Alice Weidel (AfD) und Elon Musk über Deutschland, Israel, das Universum und Gott
Die Angst vor der Wahrheit ist bei den Mächtigen Europas und Deutschlands groß.
Dass Politik und Medien die Befürwortung der AfD durch Musk empört als „Einmischung“ bewerten, erinnert an "DDR" und Sowjetunion, die Kritik an Unfreiheit und Unmenschlichkeit als „Einmischung in innere Angelegenheiten“ zurückwiesen. Alice Weidel wies auf die schädliche Einmischung des Bill Gates auf die Weltbevölkerung durch dessen Impfkampagne hin.
Und sie erläuterte den Nationalsozialismus als Variante des Sozialismus. Die AfD sei konservativ und libertär, fernab dem antisemitischen Sozialisten Hitler.
Die AfD hat engagierte Christen wie Nicole Höchst (katholisch), Beatrix von Storch (evangelisch, dem Katholizismus zugeneigt), Joachim Kuhs (anglikanisch) oder Mariana Iris Harder-Kühnel (katholisch).
Doch Alice Weidel weiß nicht, ob es Gott gibt oder der Zufall die Welt gemacht hat.
Elon Musk hält ein unpersonales Schöpfungsprinzip für möglich, aber glaubt nicht, dass es einen Gott gibt, der das Handeln der Menschen moralisch beurteilt; denn, so sein Argument, bei einem Gott dürfte es nicht so viel Schlimmes geben.
Musk will die Menschen auf Mars und Saturn bringen und hofft, im Kosmos die Zeugnisse außerirdischer Zivilisationen zu finden und das Universum besser verstehen zu lernen. Letzteres fand Alice Weidel „wunderbar“ und ein gelungenes Schlusswort.
Diese Träumereien Musk's und das Lob einer Agnostikerin wirkten recht flach und geistlos.
Peinlich wurde es zuvor, als die AfD-Mitvorsitzende von Elon Musk nach einer Lösung der Lage in Nahost gefragt wurde. Alice Weidel lachte hysterisch und erklärte schließlich, keine Lösung zu haben, bekannte sich aber auf Musk's Nachfrage zur Verpflichtung Deutschlands, Israels Existenz zu verteidigen.
Musk bot eine Lösung an: zunächst als Erstes die Vernichtung der Hamas und später Wohlstand für die Palästinenser.
Weidel bedauerte, dass der Gaza-Streifen so eingeschlossen sei und forderte als das Dringlichste, die Palästinenser reich zu machen.
Musk verlangte von Israel Vergebung für erlittenes Unrecht, denn nach dem alttestamentlichen Prinzip „Auge um Auge“ seien am Schluss alle blind.
Musk und Weidel übersahen, was der Koran befiehlt: die Tötung der Juden. Da nützt Vergebung nur der Seele des Vergebenden, aber ohne militärische Taten gefährdet muslimischer religiöser Hass immer wieder Israel.
Außenpolitisch bot Alice Weidel hier ein schwaches Bild, ohne wirkliches Verständnis für Israels Lage.
Die AfD-Politikerin ereiferte sich über die Kosten unserer Hilfe für die Ukraine. Elon Musk verstand gar nicht, warum die Ukraine sich gegen russische Eroberung wehrt. Er fand das ein sinnloses Sterben.
Mit Alice Weidel hofft er, dass Präsident Trump den Ukrainekrieg beenden wird.
Seit Trump nach Grönland schielt, das mit Dänemark NATO-Mitglied ist, darf man befürchten, dass Trump auch Putins Eroberungsgelüste zu sehr versteht.
Millionen sollen das Gespräch auf X/Twitter verfolgt haben. Der Radio-Sender „Kontrafunk“ übertrug live. Das Gespräch ist hier bei "Kontrafunk" abrufbar: Live-Interview Elon Musk mit Alice Weidel