Mexiko: Ein -Netzwerk, zwei Kathedralen und drei Bischöfe
Unter dem Motto „Brüderlichkeit und Dienst“ versammelten sich bei dieser Veranstaltung fast 100 Vertreter homosexueller Gruppen aus ganz Mexiko, darunter Kadima (Chihuahua), Otro Rebaño (Morelia), Betania (Irapuato), La Viña (Hermosillo), Todos Somos Lambda (Saltillo) sowie weitere Mitgliedsgruppen.
Auf dem Programm standen eine Grundsatzrede des Homosexuellen-Aktivisten James Martin SJ per Zoom sowie die Wahl eines neuen nationalen Führungsteams.
Die Region Comarca Lagunera ist ein Ballungsraum, der sich über zwei mexikanische Diözesen erstreckt: Torreón und Gómez Palacio.
Die Eröffnungsmesse wurde am 31. Juli in der Kathedrale von Torreón vom örtlichen Bischof Luis MartÃn Barraza Beltrán (62) zelebriert und von dem emeritierten Bischof Raúl Vera López (81) aus Saltillo konzelebriert.
Laut Vanguardia.com.mx hielt der emeritierte Bischof Raúl Vera die Predigt und erklärte: „Homosexualität ist keine Sünde.“
Er fügte hinzu, Homosexualität sei „eine Sache der Natur“ und „keine menschliche Perversion oder Krankheit“. Für den Bischof ist die Begleitung von Homosexuellen „eine große Verantwortung“ für die Kirche. Er ist der Ansicht, dass sie „ein Recht“ darauf haben, uneingeschränkt am kirchlichen Leben teilzunehmen und „unter uns eine Führungsrolle im Glauben auszuüben“. Und: „Ohne die LGBT-Gemeinschaft ist die Kirche nicht vollständig.“
Am folgenden Tag feierten die Teilnehmer eine Messe in der Kathedrale von Gómez Palacio. Die Feier fand auf ausdrückliche Einladung von Bischof Jorge Estrada (64) aus Gómez Palacio statt.
AI-Übersetzung