Jetzt erst Recht! Ja zur Reform der Reform.
Nachdem Traditionis Custodes verfügt hat, dass nur der Novus Ordo Missae des heiligen Papstes Pauls VI. der Ausdruck der lex credendi des römischen Ritus ist gilt es nun diesen Ritus soweit wie möglich an die überlieferte Form anzupassen. Ohne große päpstliche Reformen ist jetzt schon einiges möglich:
1. Den Manipel und das Birett tragen. Die Stola immer kreuzen.
2. Das Stufengebet (ohne das Confiteor) entweder in der Sakristei zur Vorbereitung beten oder leise auf dem Weg zum Altar.
3. Zelebration ad orientem (oder 6 Leuchter auf dem Volksaltar mit einem stehenden Kreuz in der Mitte.)
4. Gregorianischer Choral für das Proprium und Ordinarium.
5. Bei einer missa lecta: den Introitus aus dem Missale beten. Anschließend mit dem Kreuzzeichen beginnen.
6. Immer das Confiteor als Schuldbekenntnis beten.
7. Immer das Kyrie beten (am besten reden Ruf dreimal)
8. Alle Gebete am Altar beten (oder an den Sedillien, welche sich an der Epistelseite befinden und nach Norden schauen).
9. An jedem …Mehr
Es ist sinnlos, an den Gewändern herumzubasteln. Die Fundamente sind unterschiedlich: Opferung oder Versammlung? Im Zentrum Gott oder die Gemeinde? Wandlung oder Einsetzung? Gottesfurcht oder Wellness?
Die NOM wurde offensichtlich geschaffen, dem Protestantismus entgegenzukommen. Da hilft ein zusätzliches Priestergebet bei Ein- oder Auszug überhaupt nichts.
Das Katholische ist die Wahrheit, für die der Herr auf die Welt gekommen ist. Die Wahrheit ist eindeutig, nämlich die Beschreibung des Seins.
Da mag sich jeder Oekumeniker "auf den Kopf stellen und mit den Beinen strampeln", "da beißt keine Maus n Faden ab".
Ihr Relativismus, @luxluceat , mag Ihnen selbst angenehm sein, wahr ist er nicht.
Wir dürfen nicht vergessen dass es in der Hl. Messe um Gott geht und nicht um uns. Und wir wollen nur das beste für seine Majestät. Also ist die Alte Messe nur das beste für den Herrn
Was Sie da für Schlüsse ziehen ist einfach nicht tragbar. Was ist mit den ostkirchlichen Riten, sind die etwa schlechter als die alte Messe? Außerdem hat der Herr nirgends angeordnet dass er ausschließlich in einer bestimmten Sprache verehrt werden will.
@luxluceat bei allem lieben Respekt, aber wenn die Moslems in Altarabisch, die Juden in Hebräisch beten können, warum können wir Katholiken das nicht tun? Warum müssen wir die Deppen sein?
Ebenso setzen Wir fest und erklären: Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern, noch darf er von irgendjemandem gezwungen und veranlasst werden, dieses Missale zu verändern, noch kann das vorliegende Schreiben irgendwann je widerrufen oder modifiziert werden, sondern es bleibt für immer im vollen Umfang rechtskräftig bestehen.
Überhaupt keinem Menschen also sei es erlaubt, dieses Blatt, auf dem Erlaubnis, Beschluss, Anordnung, Auftrag, Vorschrift, Bewilligung, Indult, Erklärung, Wille, Festsetzung und Verbot von Uns aufgezeichnet sind, zu verletzen oder ihm im unbesonnenem Wagnis zuwiderzuhandeln. Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies anzutasten, so soll er wissen, dass er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.
Gegeben zu Rom bei Sankt Peter im fünfzehnhundertsiebzigsten Jahre der Geburt des Herrn
am 14. Juli im Fünften Jahre Unseres Pontifikats
Pius V. PP.
@luxluceat
In der Geschichte ist alles "ein alter Hut". Die Frage ist nicht, ob etwas alt ist oder neu, sondern ob richtig oder falsch.
Reform der Reform? Wozu? Ist wie mit 2 Pizzen. Pizza A und Pizza B. Man nimmt von der Pizza A Beilagen für Pizza B. Am Schluss ist Pizza B wie Pizza A. Man kann den NO noch so toll reformieren. Er wird nie wie der Alte Ritus sein
sie widersprechen sich selbst: erst sagen sie "Am Schluss ist Pizza B wie Pizza" und dann: Er wird nie wie der Alte Ritus sein
Er wird nie wie der Alte Ritus sein auch wenn er nur die Hälfte vom Alten Ritus hat. Das meine ich. Und wenn der Neue Ritus genauso wird wie der Alte Ritus dann haben wir 2 Alte Riten
Das konnte man alles schon bisher, und ist nicht eine eigentliche Reform, da der falsche Kalender bleibt, und die falsche Idee von Gnade auch.
Man kann nicht anders als den richtigen Glauben in einem gewachsenen Ritus sichtbar machen.
Was ist an dem neuen Kalender "falsch" und wo ist die falsche Idee von Gnade? Hätte gerne Beispiele dafür.
@luxluceat
Falsch ist in erster Linie die Durchnumerierung der grünen Sonntage, der Wegfall der Septuagesima, und die historische Festlegung der Heiligentage.
Die Gnade kommt vom Heiligen Geist in die Personen rein und macht sie zu dem was wir kennen. Das drückt sich im Kalender aus, wo jeder Tag seine theologische Bedeutung hat (Orte).
In der neuen Messe redet man nicht mehr von Gnade, sondern von Gedächtnis: man zeigt, dass gott da ist. Die alte Messe zelebriert Gott materiell durch den Ritus.