Belgische Missbrauchsopfer treffen Leo XIV - Es geht um Geld, Geld, Geld
Papst Franziskus hatte sich bereits im September 2024 mit der Gruppe in Belgien getroffen und sie baten um eine Folgeaudienz in Rom, die Franziskus gewährte. Papst Leo XIV. erfüllte dieses Versprechen.
Ironischerweise vertrauen die angeblichen Opfer dem Vatikan mehr als den belgischen Bischöfen. Sie baten Leo XIV., Erzbischof Luc Terlinden, 57, von Brüssel zu entfernen. Leo XIV. war jedoch der für die Bischofskongregation zuständige Kardinal, als Monsignore Terlinden im September 2023 zum Erzbischof von Brüssel ernannt wurde.
Die Teilnehmer stellten fest, dass Leo XIV. nur begrenzt in der Lage ist, die von den belgischen Diözesen gezahlten Entschädigungen zu beschleunigen.
Außerdem war die Gruppe frustriert, dass ein geplantes Treffen mit Kardinal Tucho Fernández abgesagt wurde, obwohl dies völlig vorhersehbar war.
Nach Ansicht der mutmaßlichen Opfer entziehen sich die belgischen Diözesen ihrer "finanziellen Verantwortung". Die mutmaßlichen Opfer wollen jeweils rund eine Million Euro, während die Kirche derzeit zwischen 2.500 und 25.000 Euro plus 3.000 Euro für die Therapie bietet. Die angeblichen Opfer halten dies für "unzureichend".
Die mutmaßlichen Opfer in Belgien verglichen ihre Situation mit der in den Vereinigten Staaten, wo die Kirche deutlich höhere Entschädigungen gezahlt hat, um Prozesse zu vermeiden, was dazu führte, dass mehrere Diözesen Konkurs anmelden mussten.
Zum Vergleich: Die europäische Justiz hält 2.000 € oft für eine ausreichende Entschädigung, z.B. für Impfschäden.
Bild: Vatican Media, AI-Übersetzung