Gast6
15:16

Er tritt für einen christlichen Staat ein: Der Philosoph Jan Juhani Steinmann war am Sonntag beim „Glaubenstribunal“ der Wr. Festwochen der absolute Lichtblick! Geist statt Plumpheit! Zitat: „Es gibt den säkularen Staat nicht, das ist eine Chimäre“.

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Michele Indietrista

Die Lösung lautet Kleinstaat. Wenigstens einzelne Kleinstaaten könnten versuchen, Christus als König einzusetzen. Ein Weltstaat oder Superstaaten werden das nicht fertigbringen. Aber Kleinstaaten könnten damit beginnen und darin einander nachahmen.
Es reicht auch ein liberaler Kleinstaat mit christlichen Familien bereits für das Wesentliche aus, falls er den antichristlichen Religionen und ihrer Macht gewisse notwendige Schranken setzt.

Dixit Dominus

Das Wesen von Demokratie ist Machtbegrenzung. Es ist zu wenig, wenn diese nur zeitlich geschieht, z. B. durch Legislaturperioden oder beschränkte Amtszeiten. Macht muss auch örtlich-geografisch eingegrenzt werden. In einer wirklich demokratischen Weltgemeinschaft dürfte es deshalb Groß- und Superstaaten nicht mehr geben, einen Weltstaat und überstaatliche Gebilde wie die EU sowieso nicht, sondern nur Kleinstaaten. Dieser wichtige Gesichtspunkt wird in der allgemeinen Wahrnehmung völlig übersehen.

Michele Indietrista

Ja. Sie müssten daher erstens besonders viele Kanäle haben. Was nützt mit das kleine, souveräne Volk, das 2 Meilen von seiner Grenze entfernt nichts kaufen kann, weil seine Währung nicht gilt? Es braucht also zwischen den Kleinstaaten, Regionen, grösseren und kleineren Vereinigungen, Interessengemeinschaften und Unternehmen Regelgeflechte, Vermittler, Verhandler und Boten. Es ist selbstverständlich, dass also die Aussen- und Aussenhandelspolitik christlicher Kleinstaaten und Gesellschaften ein grosses Gewicht haben muss, und dass sie so intensiv ist, dass sie den atheistischen und antichristlichen Konkurrenten Paroli bietet. Als Zweites und besonders Heikles braucht es eine Sicherheitspolitik bzw. Leitplanken dazu, welche von den Kleinstaaten und beteiligten Gesellschaften möglichst unabhängig, aber transparent und in gegenseitigem Verständnis betrieben wird, wobei das Augenmerk stets auf die Erhaltung der Unabhängigkeit gerichtet werden muss. Drittens müssen Rahmenbedingungen her, die das Christentum begünstigen, z. B. Familienfreundlichkeit und eine anständige Migrations- und Kulturpolitik, welche offen und ohne falsche Scheu die Christen begünstigt.