Updates 21.45h/22.20h Das Kreuz mit dem Corpus Christi, dem Gott des Friedens, wurde eigens für dieses Treffen aus Respekt vor -???- wem auch immer im Auftrag des Außenministerium = Annalena Baerbock vorsorglich abgehängt,
(Fotos vor dem Gipfel)
- wohl aus Demonstrationsgründen gegen -???- wen auch immer.
Man stelle sich das vor : - Die Nachricht in dem Nachrichtentext wurde gelöscht .
Es ist eine Schande , dass diese katholische Bischofsstadt Münster das alles zulässt. Was für ein Armutszeugnis
Update: Entfernung des Corpus Christi , dem Gott des Friedens, wurde für dieses G7 - Treffen aus dem Friedenssaal entfernt .
Das G7-Treffen in der Stadt des Westfälischen Friedens von 1648 - Münster - im Zeichen des Gebotes, künftige Auseinandersetzungen zu führen ohne den Einsatz von Waffen.
(A.v.m.: - Es wird sich zeigen, was aus dieser Stadt nach 374/ 375 Jahren geworden ist.)
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.11.2022 06:30
Heute wird es richtig voll und laut in der Innenstadt. Im Rathaus treffen sich die Außenminister:innen der G7-Staaten. Draußen auf dem Prinzipalmarkt gibt es Proteste.
Münster Schauplatz wird eines weltpolitisch bedeutenden Ereignisses.
Die Menschen hier müssen dafür massive Einschränkungen hinnehmen. Es gibt Sperrzonen in der Innenstadt und um die Hotels, in denen die Staatsgäste wohnen. Mehrere tausend Polizisten sichern die Innenstadt ab, es gibt Scharfschützen auf den Dächern rund um das Rathaus und Hubschrauber in der Luft. Und ganz in der Nähe des Rathauses gibt es auch noch 13 angemeldete Demonstrationen mit tausenden Teilnehmer:innen. Unter anderem wollen sich "Fridays for Future" und Greenpeace hier für mehr Klimaschutz stark machen.
Es ist bereits das 10. Außenministertreffen in diesem Jahr. Im Prinzip ist das ein reines Fachtreffen der Minister:innen. Man tauscht sich aus über die Lage in der Ukraine, über Hilfe gegen Hungersnöte in Afrika, über weltpolitische Krisenherde wie gerade die Demonstrationen für Frauenrechte im Iran. Es geht auch darum, wie man die Abhängigkeit von Russland und China verringern kann. Zuvor gibt es heute Mittag ein Deutsch-Amerikanisches Friedensforum mit der Gastgeberin, der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock, und ihrem US-Kollegen Antony Blinken im Atlantic Hotel. Die große Runde trifft sich dann nachmittags im Friedensaal, drumherum treffen sich aber auch die Teilnehmer zu zweit. Das ist ja ein wichtiger Punkt dieser Treffen, das persönliche Gespräch untereinander.
Alles Wissenswerte über dieses Treffen:
Veröffentlicht: Mittwoch, 02.11.2022 18:00
Ein Auszug:
Ein Symbol für den Westfälischen Frieden im Jahr 1648 ist der Friedenssaal im historischen Rathaus.
© Stadt Münster
Wieso findet das Treffen in Münster statt?
Angesichts des seit mehr als einem halben Jahr andauernden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine soll mit der Wahl der Stadt Münster ein symbolisches Zeichen gesetzt werden. Sie habe sich Münster bewußt als Tagungsort ausgesucht, sagt die deutsche Außenministerin und Gastgeberin des G7-Treffens, Annalena Baerbock, in einem Interview mit den Westfälischen Nachrichten:
Der Westfälische Frieden ist eine der Geburtsstunden des modernen Völkerrechts, grundlegende Konzepte, wie die Gleichheit und Souveränität der Staaten, wurden hier das erste Mal in einem großen Friedensabkommen verhandelt. Dieses Erbe müssen wir bewahren. Deswegen habe ich diesen symbolischen Ort in dieser schwierigen Zeit ganz bewusst als Tagungsort gewählt. Anders als 1648 gibt es heute aber vielfach keinen Mangel an Recht mehr, sondern teilweise eine Respektlosigkeit gegenüber dem Recht.
Dass wir benachbarte Staaten nicht überfallen, dass wir die Erwärmung des Planeten begrenzen wollen, das brauchen wir nicht mehr vereinbaren, das haben wir bereits niedergelegt, in der Charta der Vereinten Nationen, im Pariser Klimaabkommen und in vielen anderen internationalen Vereinbarungen. Worauf es heute vor allem ankommt, ist, dafür zu sorgen, dass diese Regeln, die wir uns als Weltgemeinschaft gegeben haben, auch eingehalten werden.
(Anm.v.m.
Der 1648 im Rathaus unterzeichnete Westfälische Frieden steht jedoch für eine von freien Staaten ohne Waffen 1 erzielte Friedensordnung.
(A.v.m. 1 ohne Waffen , Da sind die Münsteraner aber mal sehr gespannt, ob man beschließen wird, zum Dialog und zu Verhandlungen zurückzukehren, statt einen Krieg mit schweren Waffen zu unterstützen .
Das Kreuz mit dem Corpus Christi wurde aus Respekt - vor wem auch immer - und auf Anordnung - von wem auch immer - , für dieses G7- Treffen aus dem Friedensaal entfernt.
Der Gott des Krieges ist jetzt angesagt.
Wir dürfen in diesem Zusammenhang erinnern an einen Staatsmann, der wußte, was Bürger zu tun haben, wenn das genaue Gegenteil geschieht :
„Ein Volk, welches regiert wird von einer Macht, muss die Macht kennen, von der es regiert wird. Das Volk muss diese Macht lenken und kontrollieren. Es muss der Macht in den Arm fallen, wenn sie Verbrechen begeht. Andernfalls wird das Volk zum Mittäter. (…) Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates (…) Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, das sie demokratische Rechte missachten.“
Dr. Gustav Heinemann (ehemaliger Bundespräsident)
Das Gipfeltreffen im Rathaus
Ein Auszug
zu Pkt. 2: Die Themen des Treffens
Natürlich steht der Russland-Ukraine-Krieg im Fokus der Gespräche. Annalena Baerbock machte schon im Vorfeld deutlich:
Natürlich steht der Russland-Ukraine-Krieg im Fokus der Gespräche. Annalena Baerbock machte schon im Vorfeld deutlich:
Wir werden nicht hinnehmen, dass der russische Präsident mit seiner Strategie des Brechens, des Brechens der Ukraine erfolgreich ist. Wir werden nicht akzeptieren, dass er darauf hofft, dass der internationale Zusammenhalt gebrochen wird.
Lewe (Anm.v.m. : Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster)
hofft auf "Geist des Westfälischen Friedens"
Markus Lewe betonte, dass im Friedenssaal schon mehrfach Geschichte geschrieben wurde und verwies besonders auf den westfälischen Frieden von 1648:
(Anm.v.m.:
Dies gelang ohne den Zwang von Waffen - durch Dialog.
In dieser Hinsicht stehe Münster gerne als Ort des Treffens zur Verfügung. Angesichts der weltpolitischen Lage sei das Verpflichtung, Ehre und Freude zugleich.