Die Heilige Stunde ist eine Andachtsübung zu Ehren des im Ölgarten Todesangst leidenden Erlösers.
Kann jeden Donnerstag ab 14h gehalten werden.
Besonders empfohlen am Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag.
38 Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir!
39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!
40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?
41 Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.
O liebevollster Erlöser!
Ich komme zu Dir, um diese Heilige Stunde, die Du einst von Deiner treuen Braut, der hl. Margareta Maria, erbeten hast,
in Vereinigung mit Deinem Todesangst leidenden Herzen zuzubringen. Verleihe mir eine innige Teilnahme an Deinen unermesslichen Schmerzen
und an dem tiefen Mitleid, das die Seele Deiner Heiligsten Mutter in jener Nacht Deiner bitteren Todesangst erfüllte.
Siehe:
www.fjm-ritter.info/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl
Je mehr die Hölle am Verderben der Seelen arbeitet, desto größer soll unser Eifer für ihre Rettung sein. (aus den Gebeten der Hl. Stunde)
Jesus, Du bist auf dem Ölberg von Angst und Traurigkeit befallen worden: Erbarme Dich unser o Herr, erbarme Dich unser!
Jesus, Du hast in Deiner Todesangst blutigen Schweiß vergossen:
Erbarme dich unser o Herr, erbarme dich unser!
( Aus den Gebeten der Hl. Stunde)
CREDO DES GOTTESVOLKES (für alle Katholiken verbindlich!)
7. Jesus Christus, Gott und Mensch zugleich
"Wir glauben an unseren Herrn Jesus Christus, der der
Sohn Gottes ist. Er ist das ewige Wort, gezeugt vom
Vater vor aller Zeit und wesensgleich dem Vater
(homo-ousios to Patri). Durch Ihn ist alles erschaffen
worden. Durch das Wirken des Heiligen Geistes hat
Er im Schoße der Jungfrau Maria Fleisch angenommen
und ist Mensch geworden: dem Vater also Seiner
Gottheit nach gleich, der Menschheit nach aber ist Er
geringer als der Vater. Er ist in sich selbst einer, nicht
durch eine unmögliche Vermischung der Naturen,
sondern durch die Einheit der Person."
@RupertvonSalzburg
Dieser furchtlose Glaube ist natürlich mit einer menschlichen Furcht durchsetzt, der aber durch Christus in uns überwunden wird, wenn er unseren Tod zulässt, wie uns so viele Märtyrer schon beispielhaft gezeigt und uns in den gewaltsamen Tod vorausgegangen sind.
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten...
Das ist eine Aufforderung zum furchtlosen Bekenntnis unseres Glaubens.
Mit diesem Vers will uns Jesus sagen, dass wir nicht aus Angst vor dem Tod unseren Glauben verleugnen sollen, wenn wir verfolgt werden.
Bezieht sich also nicht auf die Todesangst Jesu.
@RupertvonSalzburg
@Zelot
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen.
Das heißt nichts anderes, als das wir Ängste mit Jesus überwinden dürfen. Dazu aber kann nur ER uns befähigen durch SEINEN guten Heiligen Geist.
Es gibt Menschen, die gehen furchtlos in den Tod, aber wo landen sie?
Denken wir einmal an die furchtlosen Selbstmordattentäter.
Furchtlosigkeit ist kein Zeichen von
Nicht-Heuchlern, im Gegenteil. Das sind oft Menschen, die im Selbstbetrug leben. Es sind Heuchler sich selbst gegenüber, Menschen ohne persönliche Bindung zu Gott.Psalm 111:10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang.
@RupertvonSalzburg
@Zelot
Warum soll Jesus keine Todesangst gehabt haben.
Weil er dann auch ein Heuchler gewesen wäre. Und genau das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen...?????
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Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte Mitleiden haben mit unsern Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde.
Jesus hat die Schwachheiten der Menschen gekannt und an sich selbst erfahren. Nicht umsonst rief er am Kreuz: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.
Er war menschlicher Natur, aber auch göttlicher Natur, die die Angst überwand.
Jesus will uns sagen, dass wir im Aufblick zu IHM zusammen mit Ihm die Angst überwinden dürfen, denn ER ist unser Hoher Priester, der uns im Kreuz vorausgegangen ist. Es gibt nichts, was er nicht auch durchlebt hat. Diese Gewissheit nimmt den Leiden, die wir ertragen, den STACHEL.
@RupertvonSalzburg
Der Vergleich hinkt, weil der erwähnte General nur eine menschliche Natur hatte.
Menschliche Natur hin oder her - ich würde über ihn denken: Was für ein Heuchler. Uns gegenüber große Sprüche machen, aber dann selbst die Sause bekommen und nicht tapfer sterben wollen. Dieser General hätte nicht mein Vertrauen.
Warum soll Jesus keine Todesangst gehabt haben.
Weil er dann auch ein Heuchler gewesen wäre. Und genau das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen...
Wir beten ja auch: Jesus der für uns Blut geschwitzt hat. (Aus Todesangst)
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten...
Dass er dann doch den Kelch annahm, tat er im Gehorsam seinem Vater gegenüber.
Gemäß denen, die hier Todesangst unterstellen, wollte Christus aber nicht ...
Mt 26,39 Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will...
Christus will plötzlich nicht... Das kann ich mir nicht vorstellen!
Dazu bedurfte es göttlicher Natur.
Ich denke, dass Christus hier als Mensch dem Vater gehorsam war und es der göttlichen Natur gar nicht bedurfte.
Wäre er nur Mensch, hätte er wahrscheinlich den Kelch nicht angenommen.
Phil 2 ...erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.
Bezüglich der Worte Jesu zu Petrus: Weiche Satan, hab ich einmal wo gelesen, dass Jesus den Satan stehen sah, die Jünger aber nicht.
Kann möglich sein. Doch in Mt 16 wird Petrus angesprochen.
Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Weiche von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!
Satan wollte ihn ja um jeden Preis von diesem Erlösungsopfer abbringen.
Es entspricht der satanischen Natur alles zu töten, was er töten kann. Vielleicht hat er nur getan, wonach ihm war?
Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt (!), wollt ihr tun! [also Christus töten] Der war ein Menschenmörder von Anfang an...