Abtreiber katholisch begraben.
Am 21. August hat der Pfarrer von Gersthof, Msgr. Norbert Rodt, den österreichischen Abtreiber Peter Safar katholisch beerdigt. Der 55jährige Safar war der Vizevorsitzende des Europäischen Zweigs des internationalen Abtreibungsnetzwerks "Planned Parenthood".
Safar starb Anfang August völlig unerwartet bei einem Kletterunfall in den Hohen Tauern zwischen Kärnten und Salzburg. Seine Frau hatte Alarm geschlagen, nachdem Safar von seiner Klettertour nicht wie vereinbart zurückgekommen war. Die Bergrettung konnte nur noch den Leichnam des 30 Meter tief abgestürzten Arztes bergen. Der Verstorbene hinterlässt zwei erwachsene und zwei minderjährige Kinder.
Peter Safar war Primararzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am niederösterreichischen Landesklinikum Korneuburg. Er nützte seine Position, um 1999 gemeinsam mit dem Wiener Abtreiber Christian Fiala das Krankenhaus Korneuburg zum ersten Spital Österreichs zu machen, in dem die gefährliche …Mehr
oh mann oh mann... was für ein hahnebüchener schwachsinn... wie kann man nur so fanatisch sein ?
ihr tut mir leid;
wie wärs mal mit ordentlichen fleischlichen genüssen anstatt diesem ganzen glaubens-käse, der macht doch das leben nicht froh ?
Neeeeiiiiiiin, ich habe nicht geschrieben, "nur eine Ehre"!
Ich habe das so gemeint, dass wenn ein Leichnam ins Meer geworfen wird, und trotzdem für ihn gebetet wird, dann ist es nicht so eine Ehre auf dieser Welt, als wenn einer "würdevoll" begraben wird!
Ich meine, Sie haben ja geschrieben, dass das Pech ist für so jemanden, wenn er es in letzter Sekunde bereut hat, und gerne ein Begräbnis möchte, das Begräbnis wäre ja eine '"Ehre" Ehre auf dieser Welt, das nicht so wichtig wäre.
2 weitere Kommentare von Hase
@MichaelaAnna: Es gibt eben nicht nur Propaganda für die Abtreibungslobby sondern auch dagegen....
Umso besser, wenn der Pfarrer die Familie kennt, dann weiß er auch bestimmt, was er tun muss, kann und nicht darf; aber das muss man nicht mit dem weißen Kommunionskleidchen umschreiben, das ist Billig-Journalismus. Wissen Sie, wer die Ansprachen beim Begräbnis gehört hat, weiß, was Gloria TV daraus gemacht hat. Wer den Lebenslauf von Peter Safar kennt, weiß was Gloria TV daraus gemacht hat. Das ist keine katholische Plattform, das ist eine Hetzkampagne, die nichts mit sauberem Journalismus (schon gar nicht humanistischem oder gar christlichem) zu tun hat. Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen. Es ist traurig, welch billiger Schmutz mit dem Adjektiv katholisch ins Internet kommt. Da sind wirklich alle Konsumenten aufgefordert, kritisch mitzudenken und nachzufragen.
Liebe MichaelaAnna,
Das Erstkommunionkleid bestätigt, dass der Pfarrer die Familie kannte und nicht einfach nur für das Begräbnis eingeteilt wurde.
In dem Video geht es nur insofern um Safar, als er ein Abtreiber war. Es geht auch um die Glaubwürdigkeit der Kirche. Finden Sie es nicht heuchlerisch, wenn die Kirche die Abtreibung (zurecht) als verabscheuungswürdiges Verbrechen bezeichnet, Abtreiber automatisch exkommuniziert und sich dann nicht an ihre eigenen Regeln hält?
Bravo, Gloria TV, dass wir jetzt wissen, welches Kleid die Tochter trug, ist natürlich vielsagend und hat überhaupt nichts mit Seitenblicke-Journalismus zu tun (was trug denn die Witwe und wie oft schneuzte die Mutter??). Von der journalistischen Leistung, wie Peter Safars Arbeit recherchiert wurde, möchte ich gar nicht sprechen, verlorene Liebesmüh.