Grund dafür ist vor allem Krahs massive Kritik an der Spitze der katholischen Kirche, der er laut Homepage seiner Partei nach wie vor angehört. Mit seiner negativen Sicht vor allem auf Papst Franziskus hält der AfD-Spitzenvertreter nicht hinter dem Berg. So betonte er im Gespräch mit der Zeitung "Die Tagespost", er halte das gegenwärtige Kirchenoberhaupt "für eine absolute Katastrophe". Dessen symbolische Handlungen stellten "teilweise einen direkten Angriff auf die katholische Tradition dar", begründete Krah. ... Auf Nachfrage warf er dem Papst vor, "dass er die Fußwaschung auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa vorgenommen hat oder dass er ausschließlich muslimische Flüchtlinge im Jet nach Rom mitgenommen hat". So nach Franziskus' erstem Besuch 2016 im Flüchtlingslager auf Lesbos. Krah betonte: "Dieser Papst hat für mich in politischen und moralischen Fragen keinerlei Autorität."