Audio enthüllt Verfahrensfehler von Bischof Prevost im Missbrauchsfall
Die Aufnahme stammt von einem pastoralen/juristischen Treffen, das am 23. April 2025 stattfand, um den Fall zu lösen. Sie enthält einen Dialog zwischen dem Ermittler der Diözese, Pater Giampiero Gambaro, einem in Italien geborenen kanonischen Anwalt, und den Opfern und ihrem Rechtsvertreter.
Pater Gambaro ermutigte die Opfer, eine Lösung ohne einen kanonischen Prozess zu akzeptieren. Er schlug vor, dass Pater Lute stattdessen in aller Stille eine Dispens vom klerikalen Staat beantragen sollte.
Er erwähnte, dass Pater Lute zugegeben hatte, die Mädchen im Alter von neun und elf Jahren berührt zu haben.
Unsachgemäßer Abschluss des Falles
Pater Gambaro räumte ein, dass es bei der kirchlichen Untersuchung an ernsthaften Befragungen, Untersuchungen von Orten oder Beweisen und einer substanziellen Befragung des beschuldigten Priesters fehlte.
Außerdem räumte er ein, dass das vatikanische Dikasterium für die Glaubenslehre den Fall unter Berufung auf die peruanische Zivilrechtsvorschrift abgeschlossen hat.
Das Kirchenrecht folgt jedoch nicht den zivilrechtlichen Verjährungsfristen für Missbrauchsfälle.
Bischof Prevost hat den Missbraucher nie suspendiert
Der wichtigste Punkt: Pater Gambaro hat bestätigt, dass Pater Lute nicht vom öffentlichen Dienst suspendiert wurde. Kardinal Robert Prevost, die Diözese von Chiclayo und die Journalistin Elise Ann Allen haben diese Behauptung aufgestellt.
Im April 2022 wurde ein Dekret gegen Pater Lute erlassen, das ihn aus seiner Pfarrei entfernte und ihm verbot, Beichten abzunehmen. Es verbot ihm jedoch nicht, Eucharistien zu feiern oder sein priesterliches Amt auszuüben.
Im Juli 2024 schrieb Kardinal Prevost in einer E-Mail an Infovaticana.com, dass Pater Lute sein Amt nicht öffentlich ausübe.
Am 10. September 2024 erklärte die Diözese Chiclayo, dass Lute die öffentliche Ausübung seines priesterlichen Dienstes untersagt sei.
In ihrer Biographie über Leo XIV. behauptete Allen, Bischof Prevost habe Lute die öffentliche Ausübung seines Amtes verboten.
Pater Gambaro stellt jedoch ausdrücklich fest, dass Lute seine Fähigkeiten behielt und weiterhin seine priesterlichen Aufgaben wahrnahm.
"Sexueller Missbrauch ist nur der vollständige sexuelle Akt"
Ein weiterer Punkt: Pater Gambaro erwähnte, dass Lute die in den Anschuldigungen beschriebenen Handlungen zwar einräumte, sie aber nicht als Verbrechen ansah. Seiner Ansicht nach wären nur "vollständige sexuelle Handlungen" strafbar.
Pater Gambaro beschreibt Pater Lute als einen Macho mit einer narzisstischen Mentalität.
AI-Übersetzung