Tod im KZ aus Nächstenliebe
Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: Berlin (kath.net) Unser heutiger Glaubenszeuge, der Märtyrer-Priester, der in Oberschlesien geborene Pfarrer August Froehlich, gehört in die Schar der Diener Gottes. Schriftlich teilte der mutige Geistliche der Gestapo mit, dass er als Christ „allen Gesetzen des Staates, gerechten wie ungerechten, den Gehorsam nicht versagen“ werde. Nur unmoralischen Gesetzen werde er mit passivem Widerstand begegnen. Denn, so schreibt er wörtlich, „ich will lieber sterben als sündigen“ An seinen Bischof schrieb der in Potsdam inhaftierte Pfarrer August Froehlich im Mai 1941: „Ich freue mich, ein Märtyrer der Kirche und des Gebotes der Nächs-tenliebe zu sein. Nur schmerzt es mich unendlich, dass mein Vaterland der Richter sein muss, Priester zu verhaften, weil sie das Gebot beach-ten: ‚Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst‘“. Zu dieser tiefen Einsicht haben ihn sein Leben und seine vielfältigen priesterlichen Einsät-ze gebracht. Geboren …