Die Seele im Zelt des Leibes
Der Tod trennt die Seele vom Leib. Der Leib zerfällt, aber seine «Materie» löst sich nicht in Nichts auf, sondern zerfällt in Moleküle und Atome (die Naturforscher kennen das Gesetz von der Erhaltung der Masse). Die Seele besteht nicht aus Materie, aus Atomen. Also kann sie nicht aufgelöst oder umgeformt werden, auch nicht durch den Tod. Sie bleibt ein individuelles, geistiges Wesen, persönlich unsterblich. Der Christ glaubt, dass mit dem Tod das irdische Leben endet und in eine andere, die überirdische Wirklichkeit eingeht. Das Christentum fasst auch das einstige Weltende nach dem Jüngsten Gericht nicht als Weltvernichtung, sondern als Welterneuerung auf.
Unsterblichkeit der Seele
Über die Seele wissen wir durch die Offenbarung, aber auch durch die Vernunft, dass sie unsterblich ist. Im Neuen Testamentes wird an vielen Stellen das Fortleben nach dem Zerfall des Körpers bezeugt. Jesus sprach über das Schicksal der Seele zu den Jüngern: «Fürchtet euch nicht …Mehr
"Wenn die Seele angstvoll dem Leibe entschwebt, überlässt sie unter Zittern ihre Wohnstätte dem Zerfall. Sie fürchtet das bevorstehende Verhör des ewigen Richters, denn nun erkennt sie die Verdienste ihrer Werke nach dem gerechten Urteil GOTTES. So tut es ihre oben wiedergegebene Klage kund."
"Über die Seele wissen wir durch die Offenbarung, aber auch durch die Vernunft, dass sie unsterblich ist. Im Neuen Testamentes wird an vielen Stellen das Fortleben nach dem Zerfall des Körpers bezeugt. Jesus sprach über das Schicksal der Seele zu den Jüngern: «Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten können, nicht aber die Seele!» Die Verfolger können also nur das irdische Gefäss der Seele vernichten. Auch an anderen Stellen spricht Jesus von der Unsterblichkeit der Seele, am ergreifendsten am Kreuze, als er zu dem reumütigen Schächer sprach: «Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein!» Der Leib zwar muss sterben, aber das Beste, das Geistige im Leibe, das wird leben, das wird mit ihm in der Seligkeit des Paradieses sein. Heute, d.h. also unmittelbar, sogleich nach dem Tode des Leibes wird er mit seinem Heiland vereint sein in der Freude des Himmels."
3 weitere Kommentare von Tina 13
"Es ist nicht zufällig, dass im NT das Wort Hoffnung mit dem Glauben und Vertrauen gleichgesetzt wird (1 Petr 3, 15). Dieser hoffende Glaube stellt einen unerhörten Griff nach dem Kommenden dar, obwohl nach menschlichem Urteil «nichts zu hoffen ist» (Röm 4, 18; 5,2f); sich auf «Dinge, die man nicht sieht»beziehend, widerspricht er den Realitäten dieser Welt. Gleichwohl ist diese Hoffnung »eine gewisse Zuversicht« (Hebr 11, 1; 10, 23), denn schliesslich offenbarte sich Gott selbst. Trotzdem behaupten modern Getrimmte, dass Unsicherheit —und nicht Gewissheit!— den Glauben präge."
"Über die Seele wissen wir durch die Offenbarung, aber auch durch die Vernunft, dass sie unsterblich ist. Im Neuen Testamentes wird an vielen Stellen das Fortleben nach dem Zerfall des Körpers bezeugt. Jesus sprach über das Schicksal der Seele zu den Jüngern: «Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten können, nicht aber die Seele!» Die Verfolger können also nur das irdische Gefäss der Seele vernichten. Auch an anderen Stellen spricht Jesus von der Unsterblichkeit der Seele, am ergreifendsten am Kreuze, als er zu dem reumütigen Schächer sprach: «Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein!» Der Leib zwar muss sterben, aber das Beste, das Geistige im Leibe, das wird leben, das wird mit ihm in der Seligkeit des Paradieses sein. Heute, d.h. also unmittelbar, sogleich nach dem Tode des Leibes wird er mit seinem Heiland vereint sein in der Freude des Himmels."