Bischof Michele Fusco (56) von Sulmona in Süditalien hat den Brauch abgeschafft, bei Taufen und Firmungen Paten einzubeziehen.
Er erklärt, dass Paten "oft" [= fast immer] ungeeignet sind, den Glauben weiterzugeben. Zudem lebten viele in einer "komplexen Familiensituation" [= Todsünde].
Fuscos Beschluss tritt am 1. August "ad experimentum" für drei Jahre in Kraft. Seine Entscheidung ist ein stillschweigendes Eingeständnis, dass die Spendung von Taufe und Firmung im Neuen Ritus irreparabel korrumpiert ist, da die Eignung der Eltern nicht besser ist als jene der Paten.
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