Tesa

Ludwig Ring-Eifel (Chefredakteur KNA): "Meine Prognose sieht eher so aus, dass wir etwas Ähnliches erleben werden wie in den 1970er Jahren in den Niederlanden. Dort gab es im Jahr 1970 auch eine Reformsynode. Da wurden damals die Abschaffung des Zölibats und die Freigabe von Verhütungsmitteln sowie weitere ganz heiße Eisen gefordert. All das haben sie mit 90 Prozent Mehrheit im modernen Sinne entschieden. Rom hat das aber nicht akzeptiert. Schließlich ist die katholische Kirche in den Niederlanden nach und nach in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, weil es eben nicht gelungen ist, die römische Linie und diese Reformlinie miteinander zu versöhnen. Etwas Ähnliches könnte auch bei uns passieren."

Die katholische Kirche in Deutschland und der Reformweg | DOMRADIO.DE
Schon vor dem eigentlichen Beginn des Reformprojektes der katholischen Kirche in Deutschland erklingen Dissonanzen. Der Vatikan rumort im Hintergrund. Wie steht es um einen harmonischen Weg der deutschen Bischöfe in Richtung Zukunft?
DOMRADIO.DE: Die große Frage ist, wie der Reformweg aussehen soll. Dazu gibt es unterschiedliche Ideen. Ein Entwurf der Deutschen Bischofskonferenz hat jetzt im Vatikan für Kritik gesorgt. Entscheidungskompetenzen würden dabei überschritten, hieß es da. Der Vatikan kritisiert also die deutschen Bischöfe. Zu Recht?
Ludwig Ring-Eifel (Chefredakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur / KNA): Ich denke schon, dass einiges an dem Entwurf, den die Mehrheit der Bischöfe verabschiedet hat, kritikwürdig ist. Denn rein formal genügt manches eben nicht dem, was das Kirchenrecht für eine Synode verlangt. Man redet sich da so ein bisschen heraus und sagt, es sei nur ein "Synodaler Weg" und keine …

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prince0357

Nix 70er sondern knapp nach VII 1965-69.
Begonnen hat es mit dem holländischen Kathechismus und dies führte danach quasi zum "freien Fall!".

ja da kann man nix machen