Ehrwürdiger Herr Pfarrer Sterninger,
ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein segenreiches und gesundes Neues Jahr.
Vielen Dank für die Auskunft.
Ich hoffe, die Familienfreizeit hat Sie an Leib, Geist und Seele gestärkt und wünsche Ihnen Gottes Segen
Ich war es nicht, der bei der Familienfreizeit dies gesagt hat, da ich keine betreut habe.
Mir ist diese These aus der Fachliteratur bekannt.
Darf ich fragen, wer der Vortragende bei dieser Freizeit war?
@Landpfarrer
genau sowas habe ich heuer schon mal im Sommer bei einer Familienfreizeit bei einem Vortrag über Liturgie gehört. Tja, die Welt ist klein
@Landpfarrer
"... Es handelt sich also eher um einen nach Osten offenen Halbkreis."
Uiuiui, passen Sie auf, was Sie hier sagen! Halbkreise sind hier bei gewissen Personen extrem verdächtig und erinnern an die Oberflächlichkeit von "wir haben uns alle lieb und reichen uns die Hände"-Gottesdienste.
@cantate
Mit dem Rücken zum Allerheiligsten auf dem Altar hätte das Volk allerdings wohl nur bedingt gestanden, da das Volk eher in den Seitenschiffen sich aufhielt, das Hauptschiff wahr wohl für Prozessionen reserviert. Es handelt sich also eher um einen nach Osten offenen Halbkreis.
@Landpfarrer
"Ausserdem nehmen manche Liturgiker an, dass sich in Fällen der Eingangsostung bei der Eucharistie das Volk im Altertum durchaus zum Osten wandte, also mit dem Zelebranten in die gleiche Richtung schaute."
Das Volk mit dem Rücken zum Sakrament? Und das in Rom? Hab ich zwar auch schon gehört, hätte ich allerdings mich nicht getraut auf glorai.tv zu posten, weil:
1. Liturgiewissenschaftler und andere Theologen hier im Mainstream einen ziemlich schlechten Ruf haben.
und 2. ich Angst hätte, virtuell in der Luft zerissen zu werden.
@cantate
Auch die Peterskirche ist orientiert, das heisst geostet, allerdings handelt es sich hier um eine Eingangsostung nicht um die Apsisostung.
So kann der Eindruck entstehen, der Zelebrant (=der Papst, wen er am Papstaltar unter dem Baldachin steht) stehe dort versus populum, wenn er am Altar in Richtung Osten schaut.
Nun standen bis zur Liturgiereform auf dem Altar ein so hohes Kreuz und entsprechend hohe und massive Leuchter, dass die Gläubigen kaum etwas vom Zelebranten sahen, sicher weniger als wenn er vor dem Altar stehen würde (Unter dem neuen Päpstlichen Zeremoniar stehen ja jetzt auch wieder das Kreuz in der Mitte und die Kerzen an der Seite.
Ausserdem nehmen manche Liturgiker an, dass sich in Fällen der Eingangsostung bei der Eucharistie das Volk im Altertum durchaus zum Osten wandte, also mit dem Zelebranten in die gleiche Richtung schaute.
Wenn diese Praxis auch später aufgegeben wurde, so schaute man doch dann gemeinsam auf das Kreuz.